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Grundlagen
Orbita: pyramidenförmig
Orbit: ist pyramidenförmig (von vier Wänden begrenzt)
In der Frontansicht sieht die Orbita oft (abgerundet) würfelförmig aus, als schaue man durch die große Öffnung auf die Hinterwand der Orbita. Jedoch läuft sie nach hinten spitz zu, hat eher die Form einer liegenden Pyramide und somit anstelle einer Hinterwand eher eine „Pyramiden“-Spitze (hier linke Orbita, medial zeigende Spitze hinten links).
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Grundlagen > Wände der Orbita
7 Knochen bilden Wände
Zwergenmütze mit Knochenbommel
Die drei wichtigsten bilden den Orbitarand und den Großteil der Wände: Os frontale (oben), Maxilla (medial+unten) und Os zygomaticum (lateral+unten). Die mediale Wand bilden die Ossa lacrimale, ethmoidale und palatinum. An der Spitze der Pyramide findet sich das Os sphenoidale, das Anteile der medialen und lateralen Wand sowie des Dachs bildet.
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Grundlagen > Wände der Orbita
Os zygomaticum, Os frontale, Os lacrimale
„Ziegen fressen Löwenzahn, ...“
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Grundlagen > Wände der Orbita
Os ethmoidale, Os sphenoidale, Os palatinum, Maxilla
„... eher selten pure Marmelade.“
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Grundlagen > Wände der Orbita
(1/3) Knöcherne Wände sind teils papierdünn
Papyrus-Wand
Einige der die Orbita begrenzenden Knochenwände sind derart dünn, dass sie lichtdurchlässig sind. Passend heißt z.B. der die Orbita begrenzende Teil des Os ethmoidale „Lamina papyracea“.
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Grundlagen > Wände der Orbita
(2/3) Siebbeinzell-Sinusitis/OP kann durchbrechen
Zinn-Nuss-Iltis mit Sieb/Skalpell
Klinische Folgen: Zum einen kann eine Sinusitis der Siebbeinzellen leicht in die Orbita durchbrechen. Ebenso kann man bei Nasennebenhöhlen-OPs leicht die Nebenhöhlenwand in Richtung Orbita durchbrechen; zur Druckentlastung der Orbita kann dies aber auch beabsichtigt sein.
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Grundlagen > Wände der Orbita
(3/3) V.a. bei Kindern
Kinderpuppe
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
Durchtrittsgebilde: Venen (V)
Blau
Durch die Löcher der Orbita treten Venen, Arterien und Nerven. Besonders wichtig sind hier natürlich die Hirnnerven.
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
Arterien (A)
Rot
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
(Hirn-)Nerven (N)
Gelb
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
Schwierig zu merkende Kombinationen
VAN
Wo gleichnamige Vene, Arterie und Nerv auf einmal durchtreten, findest du außerdem einen Van (V./A./N.).
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Mediale Wand
Mediale Wand (= Richtung Nase)
Medaillen-Wand
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Mediale Wand
Canalis opticus → Fossa cranii media: N. opticus, A. ophthalmica
Optiker-Kanal: Optiker-Paket, Oft-Aal-Mika
Ganz hinten, fast schon in der Spitze der „Pyramide“, tritt der Canalis opticus durch die Ala minor des Os sphenoidale. Er verbindet die Orbita mit der mittleren Schädelgrube und beherbergt den N. opticus sowie die A. ophthalmica.
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Mediale Wand
Canalis opticus: verbindet Orbita mit Fossa cranii media
Medien-Flossen-Kranich
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Mediale Wand > Knochen
Knochen: Ala minor des Os sphenoidale
Minen-Ara mit Feen-Euter
Fünf der sieben Knochen sind (u.a.) in der medialen Wand anzutreffen: Ganz hinten die Ala minor des Os sphenoidale.
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Mediale Wand > Knochen
Os ethmoidale (= Siebbein)
Ethno-Iltis (mit Sieb)
Weiter vorn das Os ethmoidale und das Os lacrimale.
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Mediale Wand > Knochen
Os lacrimale
Tränen-Lackiererei
Weiter vorn das Os ethmoidale und das Os lacrimale.
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Mediale Wand > Knochen
Maxilla
Max-Villa
Ganz vorn die Maxilla am medialen Orbitarand.
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Mediale Wand > Knochen
Os frontale
Fromm-Taler
Die obere Hälfte der medialen Orbitawand bildet von vorn bis hinten komplett das Os frontale.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Foramen (naso)lacrimale
Tränenstrom
Am weitesten vorne – zwischen Os lacrimale und Maxilla – liegt das Foramen nasolacrimale (teils auch „Foramen lacrimale“).
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Canalis (naso)lacrimalis
Durch Nasen-Lack-Loch
Das Foramen nasolacrimale ist die orbitaseitige Öffnung des Canalis nasolacrimalis.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Ductus nasolacrimalis
Duck (engl. Ente) -Tuss
Der Canalis nasolacrimalis beinhaltet den häutigen Ductus nasolacrimalis.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Unterer Nasengang (Meatus nasi inferior)
Ingwer-Nasen-Gang
Der Canalis nasolacrimalis endet im unteren Nasengang in der Nasenhöhle. Hierdurch fließt die Tränenflüssigkeit ab (Tränenstrom).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Foramina ethmoidales
Ethno-Löcher
Etwas weiter hinten – zwischen Os frontale und ethmoidale – liegen die Foramina ethmoidales (anterius und posterius).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Foramen ethmoidale anterius
Antilope
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Foramen ethmoidale posterius
Post
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Fossa cranii anterior
Antilopen-Flossen-Kranich
Beide Foramina führen in die vordere Schädelgrube (Fossa cranii anterior).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
V., A., N. ethmoidalis anterior
Funker-Van der Ethno-Antilope
Beide Foramina beinhalten die V., A., und N. ethmoidalis anterior oder posterior.
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
V., A., N. ethmoidalis posterior
Post-Van
Beide Foramina beinhalten die V., A., und N. ethmoidalis anterior oder posterior.
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Laterale Wand
Laterale Wand
Laternenwand
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Laterale Wand
„Hintere“ Strukturen gehören eher zur lateralen Wand
“Hintern verboten!”-Plakat an Laterne
Durch die Pyramidenform gibt es keine richtige Hinterwand, sondern eher eine hinten liegende Pyramidenspitze. Dadurch sind die Strukturen, die man von vorne gesehen spontan der Hinterwand zuordnen würde, größtenteils Teil der lateralen Wand.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
Fissura orbitalis superior
Frisur-Fissur zum Orbit mit Suppe (oben)
Ganz hinten in der lateralen Wand, fast an der Spitze der Pyramide, liegt die ca. 2 cm lange Fissura orbitalis superior zwischen großem und kleinen Keilbeinflügel (Alae maior und minor ossis sphenoidalis).
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
Fossa cranii media
Medien-Flossen-Kranich
Die Fissura orbitalis superior verbindet die Orbita mit der Fossa cranii media.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
U.a. N. ophthalmicus (V1)
Nerviger Oft-Aal-Mikus
Durch der Fossa cranii media tritt u.a. der N. ophthalmicus (V1). Dieser spaltet sich danach sofort in seine Hauptäste.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Anulus tendineus communis
Kommunistin mit Ring und neuem Handy (Handy-neus)
Nach ihrem Durchtritt durch die Fissura orbitalis superior verlaufen manche der Strukturen durch den gemeinsamen Ansatzring der Augenmuskeln (Anulus tendineus communis), teilweise verlaufen sie daneben.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Innerhalb: (1/3) N. nasociliaris
Zielt auf Nase
Durch den Ring treten der N. nasociliaris (< V1) sowie die Hirnnerven III und VI.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
(2/3) N. oculomotorius (III)
Motor-Auge
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
(3/3) N. abducens (VI)
App-Dozent
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Außerhalb: (1/4) N. frontalis
Am Kommunisten vorbeigeschmuggelt: Fromm-Talisman
Nach dem Durchtritt durch die Fissura orbitalis superior treten folgende Strukturen am Anulus tendineus communis vorbei: Zum einen die anderen N.-ophthalmicus-Äste (< V1): N. frontalis, N. lacrimalis. Zum anderen der N. trochlearis sowie die Vena ophthalmica superior.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
(2/4) N. lacrimalis
Tränenlackierter (Fromm-Talisman)
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
(3/4) N. trochlearis (IV)
Trocken-Lea
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
(4/4) V. ophthalmica sup.
Blaue Tracht vom Suppen-Oft-Aal-Mika
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Laterale Wand > Knochen
Knochen: Ala maior des Os sphenoidale
Ara-Major mit Feen-Euter
Die laterale Wand wird vom Os zygomaticum und der Ala maior des Os sphenoidale gebildet.
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Laterale Wand > Knochen
Os zygomaticum
Ziege
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Fissura orbitalis inferior
Fissur-Frisur zum Orbit zum Ingwerschmuggel (unten)
Die Fissura orbitalis inferior liegt unterhalb der Fissura orbitalis superior zwischen Maxilla und Ala maior ossis sphenoidalis.
45/68
Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Fossa pterygopalatina
Flossen-Terrier-Palast
Die Fissura orbitalis inferior führt in die Fossa pterygopalatina. Die beiden Fissurae sind am medialen Ende verbunden, sodass sie zusammen ein liegendes V bilden.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Durchtrittsgebilde: (1/4) V. ophthalmica inferior
Blaue Tracht vom Oft-Aal-Mika mit Ingwer
Durch die Fissura orbitalis inferior treten die V. ophthalmica inferior und die V./A./N. infraorbitalis hindurch. Ebenso der N. zygomaticus und die Rr. orbitales. Die genannten Nerven (N. infraorbitalis, N. zygomaticus, Rr. orbitales) sind alle Äste des N. maxillaris.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
(2/4) V./A./N. infraorbitalis
Infrarot-Orbit-Van
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
(3/4) N. zygomaticus
Ziege mit Orbit-Rahm
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
(4/4) Rr. orbitales (alle Nn. < V2)
Gesandt vom Max
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Kraniale Wand
Orbitadach-Knochen: Os frontale
Als Sternenersatz ans Dach geklebt: Fromm-Taler
Das Dach der Orbita bildet das Os frontale (das Stirnbein).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Foramen supraorbitale
Loch des super-prallen Orbits
Ca. mittig über dem Oberrand der Orbita liegt das Foramen supraorbitale. Es kann auch direkt am Orbitarand liegen und ist dann nur eine Kerbe im Orbitarand (= Incisura supraorbitalis).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
A. supraorbitalis
Roter super-praller Orbit
Das Foramen supraorbitale beinhaltet die A. supraorbitalis (ebenfalls < A. ophthalmica < A. carotis interna) sowie der R. lateralis d. N. supraorbitalis (< N. frontalis < V1).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
R. lateralis d. N. supraorbitalis
Laternen-Aal ergießt Rahm
Das Foramen supraorbitale beinhaltet die A. supraorbitalis (ebenfalls < A. ophthalmica < A. carotis interna) sowie der R. lateralis d. N. supraorbitalis (< N. frontalis < V1).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Trigeminusdruckpunkt V1
Tiger-Minus (-) an Wand gedrückt
Der N. supraorbitalis ist ein Ast des N. ophthalmicus und damit des N. trigeminus. Bei der klinischen Untersuchung macht man sich dies zunutze, indem man über dem Auge auf das Foramen supraorbitale drückt. Der empfundene Druckschmerz ist ein Zeichen für die Funktionsfähigkeit des N. ophthalmicus.
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Kraniale Wand > Foramen frontale
Incisura frontalis/Foramen frontale
Fromm-Taler-Kerbe
Die Incisura frontalis ist eine Kerbe am medialen Oberrand der Orbita und damit im Os frontale. Manchmal liegt sie etwas weiter kranial, sodass keine bloße Kerbe, sondern ein richtiges Loch angelegt ist („Foramen frontale“).
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Kraniale Wand > Foramen frontale
Stirn: A. supratrochlearis
Super-pralle Trocken-Lea
Die Incisura frontalis beinhaltet den R. medialis des Nervus supraorbitalis (< N. frontalis < V1) sowie die A. supratrochlearis (< A. ophthalmica < A. carotis interna).
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Kraniale Wand > Foramen frontale
R. medialis nervi supraorbitalis
Medi-Aal will Rahm vergießen
Die Incisura frontalis beinhaltet den R. medialis des Nervus supraorbitalis (< N. frontalis < V1) sowie die A. supratrochlearis (< A. ophthalmica < A. carotis interna).
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Kaudale Wand > Knochen
Orbitaboden-Knochen: Maxilla
Max-Villa
Den Boden der Orbita bilden die Maxilla und das Os zygomaticum; am Übergang zur medialen Wand ist darüber hinaus ein kleines Stückchen des Os palatinum zu sehen.
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Kaudale Wand > Knochen
Os zygomaticum
Ziege
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Kaudale Wand > Knochen
Os palatinum
Palatschinken
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Canalis infraorbitalis
Infrarot-Orbit-Kanal
Unter dem unteren Orbitarand bohrt sich der Canalis infraorbitalis durch die Maxilla (an der Max-Villa).
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
(1/2) V., A., N. infraorbitalis
Infrarot-Orbit-Van
Hierdurch laufen die gleichnamigen V., A. und N. infraorbitalis.
63/68
Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
(2/2) Von Fissura orbitalis inf. durch Sulcus infraorbitalis maxillae
Gleicher Infrarot-Orbit-Van; Reifenspuren
Bei der V., A. und N. infraorbitalis handelt es sich exakt um denselben Nerv und dieselben Gefäße, die durch die Fissura orbitalis inferior in die Orbita gelangten. Zum Canalis infraorbitalis gelangen sie am Boden der Orbita durch den Sulcus infraorbitalis maxillae.
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Trigeminusdruckpunkt V2
Tiger-Minus an Kanalwand gedrückt
Der N. infraorbitalis ist ein Ast des N. maxillaris und damit des N. trigeminus. Bei der klinischen Untersuchung macht man sich dies zunutze, indem man auf den Ausgang des Canalis infraorbitalis drückt. Der empfundene Druckschmerz ist ein Zeichen für die Funktionsfähigkeit des N. maxillaris.
65/68
Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
N.-infraorbitalis-Äste
Infrarot-Orbit-Van-Äste
Vor dem Austritt aus dem Canalis infraorbitalis gibt der N. infraorbitalis noch Äste ab.
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Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
Sinus maxillaris
Zinn-Nüsse vor Max-Villa
Diese Äste verlaufen durch kleine Öffnungen nach unten (Nuss/Zahn stecken in Löchern) und verlaufen teils an/in den Wänden des Sinus maxillaris.
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Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
Oberkieferzähne
Zähne ausgebissen
Von dem Sinus maxillaris ziehen die Äste zu den Zähnen.
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Die Orbita wird von folgenden Knochen gebildet:
Os frontale (gelb)
Os lacrimale (grün)
Os ethmoidale (braun)
Os zygomaticum (blau)
Maxilla (lila)
Os palatinum (türkis)
Os sphenoidale (rot)
Das Os nasale ist zwar markiert (dunkelgrün), aber nicht Teil der Orbita.
fAsdnn34#SD6%4mgLS9(#k-mn
https://www.meditricks.de/wp-content/plugins/meditricks-mt-quiz/include/
n
74222
Was ist Ankizin?
Ankizin ist ein Projekt der AG Medizinische-Ausbildung bvmd e.V.
Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.
In freundlicher Kooperation bieten wir im Ankizin-Deck passgenau unsere Merkhilfen in den jeweiligen Anki-Karten an. Die so verknüpften Fragen kannst Du mit freundlicher Genehmigung der bvmd auch hier als Quiz ansehen.
Du findest alle Inhalte auch im Ankizin-Deck in Anki.
Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.
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Grundlagen
Orbit: ist pyramidenförmig (von vier Wänden begrenzt)
In der Frontansicht sieht die Orbita oft (abgerundet) würfelförmig aus, als schaue man durch die große Öffnung auf die Hinterwand der Orbita. Jedoch läuft sie nach hinten spitz zu, hat eher die Form einer liegenden Pyramide und somit anstelle einer Hinterwand eher eine „Pyramiden“-Spitze (hier linke Orbita, medial zeigende Spitze hinten links).
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Grundlagen > Wände der Orbita
Zwergenmütze mit Knochenbommel
Die drei wichtigsten bilden den Orbitarand und den Großteil der Wände: Os frontale (oben), Maxilla (medial+unten) und Os zygomaticum (lateral+unten). Die mediale Wand bilden die Ossa lacrimale, ethmoidale und palatinum. An der Spitze der Pyramide findet sich das Os sphenoidale, das Anteile der medialen und lateralen Wand sowie des Dachs bildet.
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Grundlagen > Wände der Orbita
„Ziegen fressen Löwenzahn, ...“
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Grundlagen > Wände der Orbita
„... eher selten pure Marmelade.“
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Grundlagen > Wände der Orbita
Papyrus-Wand
Einige der die Orbita begrenzenden Knochenwände sind derart dünn, dass sie lichtdurchlässig sind. Passend heißt z.B. der die Orbita begrenzende Teil des Os ethmoidale „Lamina papyracea“.
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Grundlagen > Wände der Orbita
Zinn-Nuss-Iltis mit Sieb/Skalpell
Klinische Folgen: Zum einen kann eine Sinusitis der Siebbeinzellen leicht in die Orbita durchbrechen. Ebenso kann man bei Nasennebenhöhlen-OPs leicht die Nebenhöhlenwand in Richtung Orbita durchbrechen; zur Druckentlastung der Orbita kann dies aber auch beabsichtigt sein.
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
Blau
Durch die Löcher der Orbita treten Venen, Arterien und Nerven. Besonders wichtig sind hier natürlich die Hirnnerven.
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Grundlagen > Durchtrittsgebilde
VAN
Wo gleichnamige Vene, Arterie und Nerv auf einmal durchtreten, findest du außerdem einen Van (V./A./N.).
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Mediale Wand
Optiker-Kanal: Optiker-Paket, Oft-Aal-Mika
Ganz hinten, fast schon in der Spitze der „Pyramide“, tritt der Canalis opticus durch die Ala minor des Os sphenoidale. Er verbindet die Orbita mit der mittleren Schädelgrube und beherbergt den N. opticus sowie die A. ophthalmica.
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Mediale Wand
Medien-Flossen-Kranich
15
Mediale Wand > Knochen
Minen-Ara mit Feen-Euter
Fünf der sieben Knochen sind (u.a.) in der medialen Wand anzutreffen: Ganz hinten die Ala minor des Os sphenoidale.
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Mediale Wand > Knochen
Ethno-Iltis (mit Sieb)
Weiter vorn das Os ethmoidale und das Os lacrimale.
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Mediale Wand > Knochen
Tränen-Lackiererei
Weiter vorn das Os ethmoidale und das Os lacrimale.
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Mediale Wand > Knochen
Fromm-Taler
Die obere Hälfte der medialen Orbitawand bildet von vorn bis hinten komplett das Os frontale.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Tränenstrom
Am weitesten vorne – zwischen Os lacrimale und Maxilla – liegt das Foramen nasolacrimale (teils auch „Foramen lacrimale“).
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Durch Nasen-Lack-Loch
Das Foramen nasolacrimale ist die orbitaseitige Öffnung des Canalis nasolacrimalis.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Duck (engl. Ente) -Tuss
Der Canalis nasolacrimalis beinhaltet den häutigen Ductus nasolacrimalis.
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Mediale Wand > Foramen (naso)lacrimale
Ingwer-Nasen-Gang
Der Canalis nasolacrimalis endet im unteren Nasengang in der Nasenhöhle. Hierdurch fließt die Tränenflüssigkeit ab (Tränenstrom).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Ethno-Löcher
Etwas weiter hinten – zwischen Os frontale und ethmoidale – liegen die Foramina ethmoidales (anterius und posterius).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Antilopen-Flossen-Kranich
Beide Foramina führen in die vordere Schädelgrube (Fossa cranii anterior).
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Funker-Van der Ethno-Antilope
Beide Foramina beinhalten die V., A., und N. ethmoidalis anterior oder posterior.
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Mediale Wand > Foramina ethmoidales
Post-Van
Beide Foramina beinhalten die V., A., und N. ethmoidalis anterior oder posterior.
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Laterale Wand
“Hintern verboten!”-Plakat an Laterne
Durch die Pyramidenform gibt es keine richtige Hinterwand, sondern eher eine hinten liegende Pyramidenspitze. Dadurch sind die Strukturen, die man von vorne gesehen spontan der Hinterwand zuordnen würde, größtenteils Teil der lateralen Wand.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
Frisur-Fissur zum Orbit mit Suppe (oben)
Ganz hinten in der lateralen Wand, fast an der Spitze der Pyramide, liegt die ca. 2 cm lange Fissura orbitalis superior zwischen großem und kleinen Keilbeinflügel (Alae maior und minor ossis sphenoidalis).
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
Medien-Flossen-Kranich
Die Fissura orbitalis superior verbindet die Orbita mit der Fossa cranii media.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis superior
Nerviger Oft-Aal-Mikus
Durch der Fossa cranii media tritt u.a. der N. ophthalmicus (V1). Dieser spaltet sich danach sofort in seine Hauptäste.
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35
Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Kommunistin mit Ring und neuem Handy (Handy-neus)
Nach ihrem Durchtritt durch die Fissura orbitalis superior verlaufen manche der Strukturen durch den gemeinsamen Ansatzring der Augenmuskeln (Anulus tendineus communis), teilweise verlaufen sie daneben.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Zielt auf Nase
Durch den Ring treten der N. nasociliaris (< V1) sowie die Hirnnerven III und VI.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Am Kommunisten vorbeigeschmuggelt: Fromm-Talisman
Nach dem Durchtritt durch die Fissura orbitalis superior treten folgende Strukturen am Anulus tendineus communis vorbei: Zum einen die anderen N.-ophthalmicus-Äste (< V1): N. frontalis, N. lacrimalis. Zum anderen der N. trochlearis sowie die Vena ophthalmica superior.
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Tränenlackierter (Fromm-Talisman)
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Laterale Wand > Anulus tendineus communis
Blaue Tracht vom Suppen-Oft-Aal-Mika
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Laterale Wand > Knochen
Ara-Major mit Feen-Euter
Die laterale Wand wird vom Os zygomaticum und der Ala maior des Os sphenoidale gebildet.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Fissur-Frisur zum Orbit zum Ingwerschmuggel (unten)
Die Fissura orbitalis inferior liegt unterhalb der Fissura orbitalis superior zwischen Maxilla und Ala maior ossis sphenoidalis.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Flossen-Terrier-Palast
Die Fissura orbitalis inferior führt in die Fossa pterygopalatina. Die beiden Fissurae sind am medialen Ende verbunden, sodass sie zusammen ein liegendes V bilden.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Blaue Tracht vom Oft-Aal-Mika mit Ingwer
Durch die Fissura orbitalis inferior treten die V. ophthalmica inferior und die V./A./N. infraorbitalis hindurch. Ebenso der N. zygomaticus und die Rr. orbitales. Die genannten Nerven (N. infraorbitalis, N. zygomaticus, Rr. orbitales) sind alle Äste des N. maxillaris.
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Infrarot-Orbit-Van
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Laterale Wand > Fissura orbitalis inferior
Gesandt vom Max
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Kraniale Wand
Als Sternenersatz ans Dach geklebt: Fromm-Taler
Das Dach der Orbita bildet das Os frontale (das Stirnbein).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Loch des super-prallen Orbits
Ca. mittig über dem Oberrand der Orbita liegt das Foramen supraorbitale. Es kann auch direkt am Orbitarand liegen und ist dann nur eine Kerbe im Orbitarand (= Incisura supraorbitalis).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Roter super-praller Orbit
Das Foramen supraorbitale beinhaltet die A. supraorbitalis (ebenfalls < A. ophthalmica < A. carotis interna) sowie der R. lateralis d. N. supraorbitalis (< N. frontalis < V1).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Laternen-Aal ergießt Rahm
Das Foramen supraorbitale beinhaltet die A. supraorbitalis (ebenfalls < A. ophthalmica < A. carotis interna) sowie der R. lateralis d. N. supraorbitalis (< N. frontalis < V1).
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Kraniale Wand > Foramen supraorbitale
Tiger-Minus (-) an Wand gedrückt
Der N. supraorbitalis ist ein Ast des N. ophthalmicus und damit des N. trigeminus. Bei der klinischen Untersuchung macht man sich dies zunutze, indem man über dem Auge auf das Foramen supraorbitale drückt. Der empfundene Druckschmerz ist ein Zeichen für die Funktionsfähigkeit des N. ophthalmicus.
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Kraniale Wand > Foramen frontale
Fromm-Taler-Kerbe
Die Incisura frontalis ist eine Kerbe am medialen Oberrand der Orbita und damit im Os frontale. Manchmal liegt sie etwas weiter kranial, sodass keine bloße Kerbe, sondern ein richtiges Loch angelegt ist („Foramen frontale“).
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Kraniale Wand > Foramen frontale
Super-pralle Trocken-Lea
Die Incisura frontalis beinhaltet den R. medialis des Nervus supraorbitalis (< N. frontalis < V1) sowie die A. supratrochlearis (< A. ophthalmica < A. carotis interna).
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Kraniale Wand > Foramen frontale
Medi-Aal will Rahm vergießen
Die Incisura frontalis beinhaltet den R. medialis des Nervus supraorbitalis (< N. frontalis < V1) sowie die A. supratrochlearis (< A. ophthalmica < A. carotis interna).
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59
Kaudale Wand > Knochen
Max-Villa
Den Boden der Orbita bilden die Maxilla und das Os zygomaticum; am Übergang zur medialen Wand ist darüber hinaus ein kleines Stückchen des Os palatinum zu sehen.
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Infrarot-Orbit-Kanal
Unter dem unteren Orbitarand bohrt sich der Canalis infraorbitalis durch die Maxilla (an der Max-Villa).
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Infrarot-Orbit-Van
Hierdurch laufen die gleichnamigen V., A. und N. infraorbitalis.
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Gleicher Infrarot-Orbit-Van; Reifenspuren
Bei der V., A. und N. infraorbitalis handelt es sich exakt um denselben Nerv und dieselben Gefäße, die durch die Fissura orbitalis inferior in die Orbita gelangten. Zum Canalis infraorbitalis gelangen sie am Boden der Orbita durch den Sulcus infraorbitalis maxillae.
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Kaudale Wand > Canalis infraorbitalis
Tiger-Minus an Kanalwand gedrückt
Der N. infraorbitalis ist ein Ast des N. maxillaris und damit des N. trigeminus. Bei der klinischen Untersuchung macht man sich dies zunutze, indem man auf den Ausgang des Canalis infraorbitalis drückt. Der empfundene Druckschmerz ist ein Zeichen für die Funktionsfähigkeit des N. maxillaris.
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Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
Infrarot-Orbit-Van-Äste
Vor dem Austritt aus dem Canalis infraorbitalis gibt der N. infraorbitalis noch Äste ab.
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Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
Zinn-Nüsse vor Max-Villa
Diese Äste verlaufen durch kleine Öffnungen nach unten (Nuss/Zahn stecken in Löchern) und verlaufen teils an/in den Wänden des Sinus maxillaris.
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Kaudale Wand > N.-infraorbitalis-Äste
Zähne ausgebissen
Von dem Sinus maxillaris ziehen die Äste zu den Zähnen.
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Knochen der Orbita - Die Orbita wird von folgenden Knochen gebildet:
Os frontale (gelb)
Os lacrimale (grün)
Os ethmoidale (braun)
Os zygomaticum (blau)
Maxilla (lila)
Os palatinum (türkis)
Os sphenoidale (rot)
Das Os nasale ist zwar markiert (dunkelgrün), aber nicht Teil der Orbita.
Os frontale (gelb)
Os lacrimale (grün)
Os ethmoidale (braun)
Os zygomaticum (blau)
Maxilla (lila)
Os palatinum (türkis)
Os sphenoidale (rot)
Das Os nasale ist zwar markiert (dunkelgrün), aber nicht Teil der Orbita.
The original uploader was Je at uwo at English Wikipedia. (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Orbital_bones.png), „Orbital bones“, https://creativecommons.org/licenses/by/2.5/legalcode
CC BY 2.5
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