Nervus Fazialis auf Meditricks.de

HN 07 – N. facialis

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  • Der Fratzen-Mann (N. facialis) und der indische Medicus (N. intermedius) tragen einen Wettbewerb aus: Wer ist der genialere Magier? Der Masken-Mann setzt auf Voodoo und manipuliert die Gesichtsausdrücke („Gesichtsnerv“) der Menschen. Der indische Medicus ist Herr über die (Speichel-) Drüsen und den guten Geschmack. Die Jury besteht aus drei Mitgliedern: Papst Salvatore der Oberste (Ncl. salivatorius superior), aus dem Vater des Fratzen-Mannes (Ncl. n. facialis) und dem Sonnengott (Tractus solitarii) mit Sense (viszerosensibel). Auf ihrem Weg müssen die Kontrahenten mehrere knifflige Aufgaben erfüllen. Und dann gibt es da noch ein paar fiese Manipulationsversuche durch die Helferlein des Masken-Vaters …

    ClearErkundungsbild
    N. facialis (7. Hirnnerv)
    Fratzen-Männlein ("N. fratzialis"), Zwergenmütze (7. HN)
    Der N. facialis (lat. facies "Gesicht") wird auch Gesichtsnerv genannt, weil er dessen Muskulatur innerviert.
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    Schlüsselassoziation
    2
    Auch N. intermediofacialis
    Indischer Medicus (N. intermedius)
    Der N. facialis besteht aus dem N. intermedius und dem N. facialis. "Intermedius" da er sich zwischen dem VII. und VIII. Hirnnerven liegt. Die Fasern des N. intermedius sind mit den Ncll. tractus solitarii und salivatorius superior verbunden.
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    Quintessence
    3
    Entwicklung aus dem 2. Schlundbogen
    Start sind zwei Bögen
    Der HN VII innerviert deshalb die Muskeln desselben Schlundbogens. Das sind die mimische Muskulatur, der hintere Bauch des M. digastricus, der M. stylohyoideus (Mundbodenmuskeln) und der M. stapedius.
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    Basiswissen
    4
    Ncl. n. facialis: Mundbodenmuskulatur, Mimik, M. stapedius
    Vater des Fratzen-Männleins: hält sich den Mundboden (-Muskulatur), Maske (Mimik), Stab am Ohr (M. stapedius)
    Der Ncl. n. facialis (speziell-viszeroefferent) erhält für die Mimik sowohl willkürlich-motorische, als auch emotional-motorische Signale aus dem ZNS.
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    Quintessence
    5
    Ncl. salivatorius superior (in Pons): Speichel- und Tränendrüsen
    Papst Salvatore der Oberste mit Brücke (Pons) und Weihwasser (Speichel) weint (Tränendrüsen)
    Der Ncl. salivatorius superior (allgemein viszeroefferent) innerviert die Gll. lacrimalis, submandibularis und sublingualis. Außerdem kleine Drüsen der Nasenschleimhaut, des Gaumens und des Zungenrückens. Seine Fasern verlassen das ZNS via N. intermedius (er unterstützt den indischen Medicus).
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    Basiswissen
    6
    N. tractus solitarii pars superior (speziell viszerosensibel): 2/3 der Zunge
    Indischer oberer Sonnengott (Pars superior, lat. sol "Sonne") mit Sense (sensibel), 2/3 Parmesan
    Die Pars superior (Pars gustatoria) des Ncl. tractus solitarii empfängt ihre Afferenzen über den N. intermedius. Deshalb mutet der obere Sonnengott indisch an.
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    Basiswissen
    7
    Intrazerebraler Verlauf
    Spuren hinter dem Palisadenzaun, Gehirn
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    Basiswissen
    8
    Inneres Fazialisknie: Fazialis-Fasern umlaufen Ncl. n. abducentis
    App-Dozent (Ncl. n. abducentis) wurde von hinten in's Knie getreten (inneres Fazialisknie)
    Die Fasern verlassen den Ncl. n. facialis und ziehen dann erst nach dorsal. Nachdem sie dort den Ncl. n. abducentis umlaufen haben, biegen sie wieder nach ventral ab.
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    Basiswissen
    9
    Zusammenlagerung: N. facialis + N. intermedius
    Wege des Fratzen-Männleins und des indischen Medicus verlaufen gemeinsam
    Während die Fazialis-Fasern dem Ncl. n. facialis entspringen, sind die Intermedius-Fasern mit den Ncll. salivatorius superior und tractus solitarii verbunden. Fortan verlaufen sie gemeinsam/nebeneinander.
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    Basiswissen
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    Hirnstamm-Austritt am Kleinhirnbrückenwinkel (zwischen Pons und Olive)
    Winkel-Brücke neben Olivenbaum
    Die beiden Anteile verlassen nebeneinander das ZNS in Richtung des Porus acusticus internus.
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    Basiswissen
    11
    Felsenbein-Eintritt durch den Porus- in den Meatus acusticus internus
    Weg zwischen Felsen, Schritt-Echo (innerer Gehörgang)
    Die beiden Anteile treten zusammen mit dem N. vestibulocochlearis in den Meatus acusticus internus (innerer Gehörgang) ein.
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    Quintessence
    12
    Verlauf im Canalis n. facialis im Felsenbein: äußeres Fazialisknie
    Felsenmann stößt sich außen das Knie
    Im Canalis n. facialis biegt der N. facialis nach hinten um. Deshalb heißt diese Stelle "äußeres Fazialisknie".
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    Basiswissen
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    Ggl. geniculi (im Felsenbein): pseudounipolare Neurone
    Steinerne (Felsenbein) Gang nickt (Ganglion geniculi), "Pseudo-Uni Diplom" (pseudounipolar)
    Das "Pseudo-Uni Diplom" des indischen Medicus': das Ganglion führt Geschmacksfasern, also solche des N. intermedius. Während hier die Zellkerne der Chorda tympani liegen, ziehen die anderen Fasern ohne Verschaltung durch das Ganglion.
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    Basiswissen
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    N. petrosus major durch Foramen lacerum zum Ggl. pterygopalatinum
    Petrosus im Laken (F. lacerum) mit Flügeln (Flügelgaumenganglion)
    Auf der Höhe des Ggl. geniculi verlassen die parasympathischen Fasern, welche den N. petrosus major bilden, den N. facialis. Sie ziehen durch den Hiatus canalis nervi petrosi majoris zur Schädelbasis unter die Dura, um dann den Schädel durch das Foramen lacerum zu verlassen.
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    Quintessence
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    N. petrosus major via Ggl.: Gll. lacrimalis, nasales und palatinae (parasympathisch)
    Petrosus weint, er hat eine Bong (parasympathisch) vom Papst
    Der N. petrosus major erreicht das Ggl. pterygopalatinum. Dort werden die Fasern auf das zweite parasympathische Neuron umgeschaltet. Von hieraus werden die Drüsen über Nerven wie den N. lacrimalis (via. N. zygomaticus) innerviert.
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    Basiswissen
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    N. petrosus major: kleine Drüsen von Nasenschleimhaut und Gaumen
    Indischer Medicus holt Tränen aus Nase und vom Gaumen
    Weitere parasympathische Fasern ziehen vom Ggl. pterygopalatinum zu kleinen Drüsen in der Nasenschleimhaut und im Gaumen. Der N. petrosus major dient dem Ggl. pterygopalatinum als "Radix parasympathica".
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    Basiswissen
    17
    N. stapedius: M. stapedius
    Fratzen-Männlein horcht mit einem roten Stab (M. stap-edius)
    Das Fratzen-Männlein horcht, weil der M. stapedius die Hörempfindlichkeit negativ beeinflussen kann.
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    Basiswissen
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    Chorda tympani: Gll. submandibularis, sublingualis und kleine Gll. lingualis
    Kordulas (Chorda) Zunge (sub-lingualis) hängt in der Mandelsuppe (sub-mandibularis)
    Die Chorda tympani führt sowohl allgemein viszeroefferente (parasympathische) Fasern für die Drüsen (über Ggl. submandibulare), als auch speziell viszerosensible Fasern.
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    Quintessence
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    Chorda tympani: Verlauf durch Paukenhöhle, Geschmack von 2/3 der Zunge
    Kordula mit Pauke, 2/3-Parmesan mit Zunge (Geschmack via N. lingualis)
    Während die parasympathischen Fasern der Chorda tympani (präganglionär) zum Ggl. submandibulare ziehen, verlaufen die speziell-viszerosensiblen über den N. lingualis direkt zu den vorderen 2/3 der Zunge.
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    Quintessence
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    N. facialis Haupteil verlässt Schädel durch Foramen stylomastoideum
    Fratzen-Männlein tritt an einem Stift-ähnlichen Mast nach außen
    Es verlassen hier nur noch speziell-viszeromotorische Fasern des N. facialis den Schädel. Die allgemein-viszeromotorischen, sowie die speziell-viszerosensiblen Fasern des Intermedius-Anteils sind bereits abgegangen.
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    Basiswissen
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    Plexus intraparotideus: Aufzweigung in motorische Äste
    Papageien (engl. parrot für -parotideus), Verzweigte Blitze
    Kurz vor der Gl. parotidea gibt der N. facialis noch Äste zum hinteren M. digastricus und zum M. stylohyoideus ab. Dann zweigt er in die Rr. temporales, zygomatici, buccales, marginales mandibularis und colli auf.
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    Basiswissen
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    Cornealreflex: afferent HN V1 und efferent HN VII an M. orbicularis oculi
    Dritter Arm des Vaters (HN V) reißt Auge heraus und umschließt es (Lidschluss)
    Das Signal verliefe dann über den N. nasociliaris zum N. ophthalmicus zum N. trigeminus und dann zum Ncl. spinalis n. trigemini. Das efferente Signal verläuft dann vom Ncl. n. facialis über den N. facialis und die Rr. temporales und zygomatici.
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    Basiswissen
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    Ncl. n. facialis: bilaterale kortikonukleäre Fasern für Lid- und Stirnmuskulatur, kontralaterale Fasern für restliche Mimik
    Helferlein mit Fallschirmen (Kortex) und -Seilen (Fasern): zwei dicke Rinden-Augenbrauen (bilateral)
    Der Teil des Ncl. n. facialis der die Lid- und Stirnmuskulatur versorgt erhält vom Gyrus praecentralis beider Seiten Fasern. Sein anderer Teil, der die restliche Mimik versorgt, erhält diese Fasern lediglich vom kontralateralen Gyrus praecentralis.
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    Basiswissen
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    Supranukleäre Fazialisparese: Lid- und Stirnmuskulatur intakt, untere Gesichtshälfte gelähmt
    Helferlein vor der Atomexplosion ("nuke" für nucleus): kneift Augen, runzelt Stirn, schlaffer Mund
    Der Schaden wird an seinen Fallschirmseilen verdeutlicht: vor dem Knoten (dem Kern) sind auf seiner rechten Seite die Seile gerissen. Deshalb ist sein Mund links nun gelähmt. Die doppelte Versorgung der oberen Gesichtshälfte sichert aber noch die entsprechende Befestigung am Männlein.
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    Basiswissen
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    Periphere und nukleäre Fazialisparese: Lähmung der gesamten Gesichtshälfte
    Helferlein nach der Atomexplosion ("nuke" für nucleus): gelähmte Gesichtshälfte
    Der Schaden wird an seinen Fallschirmseilen verdeutlicht: die Seile sind nun nach dem Knoten (dem Kern) gerissen. Deshalb ist die gesamte Innervation der ipsilateralen Gesichtsmuskulatur ausgefallen. Das Helferlein ist auf seiner linken Seite gar nicht mehr gesichert/befestigt.
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    Basiswissen
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    N. stapedius Läsion: Hyperakusis
    Helferlein hat sich mit rotem Stab (M. stapedius) gehauen, sein Kopf dröhnt nun (Hyperakusis)
    Der M. stapedius "zieht" den Steigbügel (lat. stapes) aus dem ovalen Fenster. Auf diese Weise wird die Schallempfindlichkeit reduziert. Fällt dies aus, liegt eine Hyperakusis, also eine Geräusch-Überempfindlichkeit vor. Dies kann helfen die Fazialis-Läsion genauer zu lokalisieren.
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    Basiswissen
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    Chorda tympani Läsion: Verlust von Geschmackswahrnehmung und Speicheldrüsen-Innervation
    Helferlein zielt auf Kordula: auf seinem Pfeil ein 2/3-Parmesan (Geschmack) und ein Tropfen (Speicheldrüsen)
    Die in der Chorda tympani verlaufenden Fasern innervieren verschiedene Speicheldrüsen via Ggl. sublinguale, sowie die vorderen zwei Drittel der Zunge für den Geschmack. Der entsprechende Ausfall kann bei der Lokalisation eines Fazialis-Schadens bzw. einer isolierten Chorda tympani Läsion helfen.
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    Basiswissen
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    N. petrosus major Läsion: verminderte Tränenproduktion
    Helferlein wollte auf Petrosus schießen, nun weint es auf den trockenen Boden
    Der N. petrosus major innerviert via Ggl. pterygopalatinum verschiedene Drüsen des Gaumens, der Nase und die Tränendrüsen. Der entsprechende Ausfall kann bei der Lokalisation des Schadens helfen.
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    Basiswissen
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