Kleinhirn lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Kleinhirn


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Kleinhirn lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Kleinhirn

Inhaltliche Einleitung
Das Kleinhirn ist die wichtigste Kontrollinstanz für die Koordination, die Feinabstimmung und das Erlernen von Bewegungsabläufen. Die Zuständigkeiten sehen wie folgt aus:
  • Vestibulocerebellum: Gleichgewicht (Ncl. fastigii)
  • Spinocerebellum: Muskeltonus (Ncll. globosi, Ncl. emboliformis)
  • Pontocerebellum/Cerebrocerebellum: Mot. Ausführungskoordination (Ncl. dentatus)
Das Kleinhirn unterhält Afferenzen und Efferenzen mit den, zu diesen Aufgaben zugehörigen, Schnittstellen.  Sensorik: Muskelspindeln via Rückenmark, Vestibulariskerne, Augen… Auftraggeber: Assoziationskortex für Bewegungsabläufe. Trepel nennt hier als schöne Analogie einen Architekten, der einen Auftrag bekommt, Pläne entwirft und deren Ausführung kontrolliert (das Kleinhirn bekommt nochmal eine Kopie des endgültigen Motor-Impulses zur Nachjustierung). Funktionsprinzip Kleinhirnimpulse: Die (efferenten) Ausgangsimpulse der Kleinhirnkerne sind eine inhibitorisch modulierte Form des (afferenten) Eingangssignals. Entsprechend sind alle Neurone der Kleinhirnrinde bis auf die Körnerzellen GABAerg, letztere sind GLUTAMATerg. Das Pontocerebellum ist eine riesige Rechenmaschine, die es uns erlaubt, rasche, kooridinierte Bewegungen unter visueller Kontrolle/Rückkopplung auszuführen. Die Rechenpower ist nötig, um auch Vorhersagen zu treffen: Wo fange ich den Ball? Es sammelt bzw. rekrutiert auch motorische Erfahrungen (implizites Gedächtnis).

Basiswissen

  • Cerebellum, Kleinhirn (KH)

    Zebra-Libelle, kleine Würmer

    Die Zebra-Libelle (Cerebellum) ist eine berühmte Architektin. Sie kontrolliert Vorentwürfe aus dem Assoziationszentrum, plant eigene Modelle. Hilfe bekommt sie dabei von den Kleinhirnwürmern (Kleinhirn, Kleinhirnwurm als markante Struktur).

  • Drei Anteile des KH

    Drei Etagen

    Das Architektenbüro der Zebra-Libelle setzt sich aus drei Abteilungen zusammen, die jeweils von einer Arbeitsgruppe genutzt werden. Dies sind die Kleinhirnwürmer mit schicken Flocken-Westen: Der Lobus flocculonodularis bildet das Vestibulocerebellum (flockige Westen) und ist ein leicht verdickter Teil des Kleinhirnwurms (Kleinhirnwürmer). In der zweiten Etage wirkt die Pyramiden-Expertin zwischen Spinatpflanzen, um die Pflanzen kümmern sich ebenfalls Kleinhirnwürmer. Das Spinocerebellum setzt sich aus Kleinhirnwurm und paravermaler Zone zusammen (Spinatpflanzen und Kleinhirnwürmer) und bedient u.a. das Extrapyramidale-System, daher die Pyramiden-Expertin. Auf der Brücken-Etage (Brücke, lat. Pons - Pontocerebellum) kümmern sich die Brücken-Architektinnen um die ganz ambitionierten Pläne unter Aufsicht der Zebra-Libelle.

  • Histologisch drei Schichten

    Silhouette dreier Objekte

    Die Kleinhirn-Rinde ist stark aufgefaltet, das Kleinhirn besitzt etwa die Hälfte aller Neurone des Gehirns, ca. 50 Milliarden. Diese sind in drei Schichten organisiert. Zum Aufbau der Schichten kommen wir im Meditrick Histologie des Kleinhirns.

  • Vestibulocerebellum (Kleinhirnwurm)

    Würmer in Westen

    Das Vestibulocerebellum besteht aus Nodulus und Flocculus (auch Lobus flocculonodularis). Seine Hauptaufgabe besteht in der Feinabstimmung und Stabilisierung der Stützmotorik des Rumpfes (Gleichgewicht, Gang) sowie der Koordination fast aller Augenbewegungen (Blickfolgebewegungen). Die Kleinhirnwürmer in schicken Flocken-Westen entwerfen ein Stützgerüst (Stützmotorik) für ein sich bewegendes Augenmodell (Augen-/Blickfolgebewegungen). Tatsächlich balancieren auf dem Gerüst einige der Würmer (Gleichgewicht, Gang).

  • Afferenzen der Vestibulariskerne

    Geliefertes Paket mit Westen

    Afferenzen erhält das Vestibulocerebellum aus den Vestibulariskernen, den Hirnnervenkernen des N. vestibularis, des Labyrinths mit seinen drei Bogengängen, Sacculus und Utriculus. Der Pförtner-Wurm in schicker Flocken-Weste nimmt im ersten Stock (Pedunculus cerebellaris inferior) eine Lieferung vier neuer Westen (Afferenzen der vier Vestibulariskerne) entgegen. Diese Westen haben keine Flocken mehr, was später wichtig wird. Ein Kern auf dem Postpaket als Absender weist die Vestibulariskerne aus. Diese Vestibulariskerne liefern Informationen über Körperlage- und Bewegung. Lokomotion. Der Tractus vestibulocerebellaris mit seinen indirekten und direkten Afferenzen aus den Ncl. vestibulares bzw. dem Vestibularorgan verläuft über den unteren Kleinhirnstiel, den Pedunculus cerebellaris inferior. Die Westen stehen im unteren Eingang.

  • ...

Expertenwissen

  • Rückkopplungskreislauf

    (s. Erklärung)

    Hier entsteht ein Rückkopplungskreis zwischen: Olivenkomplex und Kleinhirnrinde, Kleinhirnkernen (Ausgänge der Purkinjezellen), von den Kleinhirnkernen zum Thalamus sowie dem Ncl. ruber und von dort zurück zum Olivenkomplex bzw. zum Rückenmark. → Gehen wir’s kurz durch: Der bearbeitete Plan landet auf dem Werktisch (dem Ncl. dentatus des Pontocerebellums). Von hier wird zum Ncl. ruber und Thalamus gefeuert (Zebralibelle mit Talar-Hut). Dieser übermittelt an den Kortex, der über die Pyramidenbahn in das Rückenmark feuert und eine Kopie bei den Ncll. olivares inferiores abliefert. Der arme Olivenbauer bringt diese Kopie als indirekte Rückmeldung wieder in das Pontocerebellum. Siehe auch Meditrick absteigende Rückenmarksbahnen.

  • KL: KH-Schäden = ipsilateral

    Kleinhirnwurm fällt links (Schädigung) aus der Tür

    Läsionen des Kleinhirns äußern sich ipsilateral. Patienten fallen zur Seite der Läsion. Taxi ist links beschädigt, Kleinhirnwurm fällt links aus der Fahrertür.

  • KL: Intentionstremor

    Reifenspur

    Intentionstremor beschreibt das Phänomen, dass koordinierte Bewegungen wie das Greifen eines Objektes schwieriger werden, je näher die Extremität dem Ziel kommt. Das Zittern nimmt zu. Ursache sind die eher grobmotorischen Kompensationsversuche des Großhirns. Je näher das Taxi dem Ziel, dem Unfall, kam, umso mehr ist es ins Schlingern gekommen: Wir sehen die Reifenspuren.

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