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Fußrückenmuskeln

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Hier eine Vorschau, wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Basiswissen

  • Muskeln des Fußrückens: M. extensor digitorum brevis und M. extensor hallucis brevis

    Muskulöses Fußdrücken: Echsen, die ums Tor rennen; halluzinierende Echse, alle schnee-”vis”

    Die Muskulatur des Fußrückens wird vom M. extensor digitorum brevis und vom M. extensor hallucis brevis gebildet. Wir zeigen das Ganze mit einem Wettbewerb einiger Echsen. Bei diesem Wettbewerb müssen sich die Echsen mit ihren Füßen kräftig hochdrücken (für die Extensoren des Fußrückens, Fußrücken wie Fuß-Drücken). Teilnehmer sind die Echsen mit rotem Bauch, die ums Tor rennen. Sie sind ansonsten weiß wie Schnee, wir werden aber von “schnee-vis” reden, um auf brevis anzuspielen (für den M. extensor digitorum brevis). Ein weiterer Teilnehmer ist die Echse, die halluziniert und “schnee-vis” ist (für den M. extensor hallucis brevis).

  • Orientation

    Kurze Orientierungshilfe: Unser Bild gibt die Anordnung der Muskeln am rechten Fuß von oben gesehen wieder, daher steht hier auch der steinerne rechte Fuß einer Statue. Rechts im Bild ist lateral, deshalb liegt dort eine Laterne.

  • INN: N. fibularis profundus (L5–S1)

    Initiation: nerviger Fibel-Professor (lumpiger Handschuh – sakrale Kerze)

    Die Innervation des M. extensor digitorum brevis und des M. extensor hallucis brevis erfolgt durch den N. fibularis profundus, Nervensegmente L5–S1. Initiiert (für die Innervation) hat das Fußdrücken der Echsen der nervige Fibel-Professor (er repräsentiert den N. fibularis profundus). Dieser peitscht den Echsen ein. Die Nerven-gelbe Peitsche hält er in einem lumpigen Handschuh (das steht im Formzahlensystem für L5). Außerdem hält der Professor eine sakrale Kerze (für S1). Kurz: N. fibularis profundus, der Professor, Nervensegmente L5 bis S1 – lumpiger Handschuh und sakrale Kerze.

  • M. extensor digitorum brevis: Kurzer Strecker der Zehen

    Muskulöse Echse, die ums Tor rennt, “schnee-vis”: streckt Zehen

    Zwei Parteien bangen hier um den Sieg im Fußdrücken der Echsen: Die rote Partei unterstützt die drei Echsen mit roten Bäuchen (sie stehen für die drei kurzen Muskelbäuche des M. extensor digitorum brevis). Wie greifen wir den Namen auf? Dies sind die drei Echsen (für Extensoren), die ums Tor rennen (für digitorum). Sie sind sonst schneeweiß oder auch “schnee-vis” (wie brevis). Diese drei Echsen stehen also für den dreibäuchigen M. extensor digitorum brevis. Eine der drei streckt ihre kurzen Zehen (für den kurzen Strecker der Zehen).

  • UR: Dorsalfläche des Calcaneus

    Start: Tür am Kalkstein

    Das Rennen mit anschließendem Fußdrücken beginnt (für den Ursprung) auf einer Tür an einem Kalkstein: Der M. extensor digitorum brevis entspringt an der Dorsalfläche des Calcaneus (dem Fersenbein). Die Dorsalfläche liegt entsprechend auch auf dem Fußrücken, wir schauen – theoretisch – von oben auf sie herab. Also kurz einmal Schuhe aus und auf die Füße gucken. Aber Vorsicht: Am nackten Fuß sehen wir bei Dorsalextension (Zehen zu uns heranziehen) die prominenten Sehnen des M. extensor digitorum longus, nicht des brevis.

  • ...

Expertenwissen

  • Dig. V kein Ansatzpunkt

    Fünfter Pfahl nicht genutzt

    Achtung: Der M. extensor digitorum brevis setzt nur an der 2. bis 4. Zehe an, nicht aber an der 5. Zehe. Diese kann daher nur durch den M. extensor digitorum longus gestreckt werden. Der fünfte Pfahl dieses Parcours ist heruntergekommen und kann nicht mehr genutzt werden (der Digitus V ist kein Ansatzpunkt).

  • Lähmung des N. fibularis profundus: Steppergang

    Lahmste Partei erhält vom nervigen Fibel-Professor: Steppschuhe

    Die lahmste Partei (Lähmung) bekommt einen Trostpreis vom nervigen Professor: seine Steppschuhe. Durch eine Lähmung des Fibularis profundus ist das physiologische Gangbild gestört. Betroffen ist nicht nur die Muskulatur des Fußrückens, sondern auch die Extensoren des Unterschenkels. Gestört sind daher die Extension im oberen Sprunggelenk (OSG) und die Dorsalextension in den Zehen. Infolge dessen hängt einerseits der Fuß beim Laufen herab, andererseits kommt es durch die gestörte Dorsalextension der Zehen zu Problemen beim Abrollen. Kompensatorisch heben die Patienten den gesamten Fuß stärker an und setzen zuerst die Zehenspitzen auf. Man bezeichnet dieses Gangbild als Steppergang. Das assoziieren wir mit denSteppschuhen. Diese zieht sich der Professor gerade aus (für die Schädigung des N. fibularis profundus). Der zweite Schuh fällt von seinem Fuß, der offensichtlich gelähmt ist (entspricht dem Erscheinungsbild bei Nervenausfall). Durch den herunterfallenden Schuh geht eine kleine Rolle darunter kaputt – als Merkhilfe für die Probleme beim Abrollen).

  • Fußrückenödem v.a. bei Rechtsherz-, Niereninsuffizienz oder Lymphabflussstörung

    Überschwemmung durch rechtes Herz und Niere im Suff und Nymphe im Abfluss

    Die Subkutis des Fußrückens ist sehr verschieblich. Durch einen erhöhten hydrostatischen Druck, der das Wasser aus den Gefäßen treibt, kann es hier bevorzugt zu Wassereinlagerungen (sprich Ödemen) kommen. Dies ist z.B. bei Rechtsherzinsuffizienz, bei Niereninsuffizienz oder Lymphabflussstörungen der Fall. Warum ist der Fibel-Professor genervt? Er hat sich eine Kuhsuppe (für die Subkutis) zubereitet. Doch jemand hat Schindluder damit getrieben und sie umgestoßen, sodass es jetzt eine Überschwemmung (für die Ödeme) gibt: Ein rechtes Herz sowie eine Niere im Suff (für die Ursachen Rechtsherz- oder Niereninsuffizienz) haben die Suppe umgestoßen und das ganze kann nicht abfließen, da eine dreiste Nymphe den Abfluss verstopft (für die Lymphabflussstörung).

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  • Muskeln des Fußrückens: M. extensor digitorum brevis und M. extensor hallucis brevis

    Muskulöses Fußdrücken: Echsen, die ums Tor rennen; halluzinierende Echse, alle schnee-”vis”

    Die Muskulatur des Fußrückens wird vom M. extensor digitorum brevis und vom M. extensor hallucis brevis gebildet. Wir zeigen das Ganze mit einem Wettbewerb einiger Echsen. Bei diesem Wettbewerb müssen sich die Echsen mit ihren Füßen kräftig hochdrücken (für die Extensoren des Fußrückens, Fußrücken wie Fuß-Drücken). Teilnehmer sind die Echsen mit rotem Bauch, die ums Tor rennen. Sie sind ansonsten weiß wie Schnee, wir werden aber von “schnee-vis” reden, um auf brevis anzuspielen (für den M. extensor digitorum brevis). Ein weiterer Teilnehmer ist die Echse, die halluziniert und “schnee-vis” ist (für den M. extensor hallucis brevis).

  • Orientation

    Kurze Orientierungshilfe: Unser Bild gibt die Anordnung der Muskeln am rechten Fuß von oben gesehen wieder, daher steht hier auch der steinerne rechte Fuß einer Statue. Rechts im Bild ist lateral, deshalb liegt dort eine Laterne.

  • INN: N. fibularis profundus (L5–S1)

    Initiation: nerviger Fibel-Professor (lumpiger Handschuh – sakrale Kerze)

    Die Innervation des M. extensor digitorum brevis und des M. extensor hallucis brevis erfolgt durch den N. fibularis profundus, Nervensegmente L5–S1. Initiiert (für die Innervation) hat das Fußdrücken der Echsen der nervige Fibel-Professor (er repräsentiert den N. fibularis profundus). Dieser peitscht den Echsen ein. Die Nerven-gelbe Peitsche hält er in einem lumpigen Handschuh (das steht im Formzahlensystem für L5). Außerdem hält der Professor eine sakrale Kerze (für S1). Kurz: N. fibularis profundus, der Professor, Nervensegmente L5 bis S1 – lumpiger Handschuh und sakrale Kerze.

  • M. extensor digitorum brevis: Kurzer Strecker der Zehen

    Muskulöse Echse, die ums Tor rennt, “schnee-vis”: streckt Zehen

    Zwei Parteien bangen hier um den Sieg im Fußdrücken der Echsen: Die rote Partei unterstützt die drei Echsen mit roten Bäuchen (sie stehen für die drei kurzen Muskelbäuche des M. extensor digitorum brevis). Wie greifen wir den Namen auf? Dies sind die drei Echsen (für Extensoren), die ums Tor rennen (für digitorum). Sie sind sonst schneeweiß oder auch “schnee-vis” (wie brevis). Diese drei Echsen stehen also für den dreibäuchigen M. extensor digitorum brevis. Eine der drei streckt ihre kurzen Zehen (für den kurzen Strecker der Zehen).

  • UR: Dorsalfläche des Calcaneus

    Start: Tür am Kalkstein

    Das Rennen mit anschließendem Fußdrücken beginnt (für den Ursprung) auf einer Tür an einem Kalkstein: Der M. extensor digitorum brevis entspringt an der Dorsalfläche des Calcaneus (dem Fersenbein). Die Dorsalfläche liegt entsprechend auch auf dem Fußrücken, wir schauen – theoretisch – von oben auf sie herab. Also kurz einmal Schuhe aus und auf die Füße gucken. Aber Vorsicht: Am nackten Fuß sehen wir bei Dorsalextension (Zehen zu uns heranziehen) die prominenten Sehnen des M. extensor digitorum longus, nicht des brevis.

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Expertenwissen

  • Dig. V kein Ansatzpunkt

    Fünfter Pfahl nicht genutzt

    Achtung: Der M. extensor digitorum brevis setzt nur an der 2. bis 4. Zehe an, nicht aber an der 5. Zehe. Diese kann daher nur durch den M. extensor digitorum longus gestreckt werden. Der fünfte Pfahl dieses Parcours ist heruntergekommen und kann nicht mehr genutzt werden (der Digitus V ist kein Ansatzpunkt).

  • Lähmung des N. fibularis profundus: Steppergang

    Lahmste Partei erhält vom nervigen Fibel-Professor: Steppschuhe

    Die lahmste Partei (Lähmung) bekommt einen Trostpreis vom nervigen Professor: seine Steppschuhe. Durch eine Lähmung des Fibularis profundus ist das physiologische Gangbild gestört. Betroffen ist nicht nur die Muskulatur des Fußrückens, sondern auch die Extensoren des Unterschenkels. Gestört sind daher die Extension im oberen Sprunggelenk (OSG) und die Dorsalextension in den Zehen. Infolge dessen hängt einerseits der Fuß beim Laufen herab, andererseits kommt es durch die gestörte Dorsalextension der Zehen zu Problemen beim Abrollen. Kompensatorisch heben die Patienten den gesamten Fuß stärker an und setzen zuerst die Zehenspitzen auf. Man bezeichnet dieses Gangbild als Steppergang. Das assoziieren wir mit denSteppschuhen. Diese zieht sich der Professor gerade aus (für die Schädigung des N. fibularis profundus). Der zweite Schuh fällt von seinem Fuß, der offensichtlich gelähmt ist (entspricht dem Erscheinungsbild bei Nervenausfall). Durch den herunterfallenden Schuh geht eine kleine Rolle darunter kaputt – als Merkhilfe für die Probleme beim Abrollen).

  • Fußrückenödem v.a. bei Rechtsherz-, Niereninsuffizienz oder Lymphabflussstörung

    Überschwemmung durch rechtes Herz und Niere im Suff und Nymphe im Abfluss

    Die Subkutis des Fußrückens ist sehr verschieblich. Durch einen erhöhten hydrostatischen Druck, der das Wasser aus den Gefäßen treibt, kann es hier bevorzugt zu Wassereinlagerungen (sprich Ödemen) kommen. Dies ist z.B. bei Rechtsherzinsuffizienz, bei Niereninsuffizienz oder Lymphabflussstörungen der Fall. Warum ist der Fibel-Professor genervt? Er hat sich eine Kuhsuppe (für die Subkutis) zubereitet. Doch jemand hat Schindluder damit getrieben und sie umgestoßen, sodass es jetzt eine Überschwemmung (für die Ödeme) gibt: Ein rechtes Herz sowie eine Niere im Suff (für die Ursachen Rechtsherz- oder Niereninsuffizienz) haben die Suppe umgestoßen und das ganze kann nicht abfließen, da eine dreiste Nymphe den Abfluss verstopft (für die Lymphabflussstörung).

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