Mittelhandmuskulatur lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Mittelhandmuskulatur


 

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Mittelhandmuskulatur lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Mittelhandmuskulatur

Inhaltliche Einleitung
Als Mittelhand bezeichnet man den Bereich der Hand zwischen Handwurzelknochen und den Fingern. Wichtigste Aufgabe der Mittelhandmuskulatur ist die Beugung in den Grundgelenken. Ferner dienen sie als Extensoren in den Interphalangealgelenken. Die kurzen Muskeln der Hand gliedern sich in 3 Gruppen: Die radialen Muskeln des Thenars (= Daumenballen), die Muskeln der Mittelhand und die ulnaren Muskeln des Hypothenars (= Kleinfingerballen).

Basiswissen

  • Muskeln der Mittelhand: Mm. lumbricales, Mm. interossei palmares und Mm. interossei dorsales

    Umbrische (Mafia-)Aale; In-Teer-Ossis

    Zu den Muskeln der Mittelhand gehören erstens die Mm. lumbricales, zweitens die Mm. interossei palmares und drittens die Mm. interossei dorsales. Mafia-Überfall! Die umbrischen Aale (Mm. lumbricales) sind kurz vor der Landnahme am Heiligtum. Als erste Attacke haben sie die Priester und Bediensteten mit einer gehörigen Portion Teer übergossen. Da Griechenland östlich von Italien liegt, nennen die umbrischen Mafia-Aale die Übergossenen nun spöttisch die „In-Teer-Ossis“ (Mm. interossei).

  • Innervation: alle durch N. ulnaris; außer Mm. lumbricales I-II: durch N. medianus

    Medi-Anus für ranghöchste Mafia-Aale; kauen Ulmenwurzeln

    Der N. ulnaris innerviert fast alle Mittelhandmuskeln. Ausnahme: Die Mm. lumbricales I und II werden vom N. medianus innerviert. Nur die zwei ranghöchsten umbrischen Mafia-Aale (→ I, II) erhalten echte medizinische Betreuung durch den Medi-Anus, der Rest muss sich auf die Heilwirkung von Ulmenwurzeln verlassen.

  • Ansatz: Dorsalaponeurosen; Mm. interossei auch an Phalanges proximales

    Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen; Pfahl in Box

    Die Mittelhandmuskeln inserieren alle an den Dorsalaponeurosen der Finger, die Mm. interossei inserieren zusätzlich an den Grundphalangen (Phalanges proximales). An welchen Fingern genau zeigen wir im Expertenwissen. Alle Figuren strecken Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen in die Lüfte: die Mafia-Aale, um sich damit Einlass in den Tor-Saal zu verschaffen und die In-Teer-Ossis als Opfergabe an den heiligen Stinkefinger. Die In-Teer-Ossis halten zusätzlich noch eine Miniaturvariante des Pfahls in der Box (ein wichtiges Pilgerziel im Heiligtum, s. Meditrick „Hypothenarmuskulatur“) in die Höhe.

  • Keine Einwirkung auf den Daumen

    Zerstörte Daumen-Skulptur

    Die Mittelhandmuskeln wirken nur auf die Finger II-V ein. Der Daumen ist außen vor. Kein Mittelhandmuskel setzt hier an, nur ein Teil-Ursprung eines M. interosseus liegt am 1. Metakarpalknochen. Der mächtige Mittelfinger-Gott duldet keine anderen Götter neben sich. Deshalb hat er die Daumen-Skulptur neben dem Brunnen sofort nach ihrer Errichtung durch einen Blitzschlag zerstört.

  • Funktion Fingergrundgelenke: Flexion

    Flexen rundes Scharnier ab

    In den Fingergrundgelenken fungieren alle Mittelhandmuskeln als Beuger – jeder an dem Finger, an dem er auch auch ansetzt. Irgendein Rüpel hat mal wieder den heiligen Pfahl in der Box (Phalanx proximalis) mit einem runden Gelenk (Grundgelenk) am Grund fixiert, das müssen die In-Teer-Ossis natürlich abflexen (Fkt.: Flexion)! Das versuchen auch die umbrischen Mafia-Aale, weil sie hoffen, so gleich den ganzen Pfahl in der Box rauben zu können.

  • ...

Expertenwissen

  • Rückenmarkssegmente: C8 - Th1

    Zehen-Sanduhr, Tee auf Stövchen

    Die relevanten Rückenmarkssegmente der Nn. ulnaris und medianus sind jeweils C8 bis Th1. Gezeigt an der Zehen-Sanduhr (C8). Mit ihr lässt sich die Zeit messen, die der Tee auf dem Stövchen (Kerze erinnert optisch an die 1 → Th1) noch zum Ziehen braucht. Tee stärkt ja bekanntlich die Abwehrkräfte, oder so...

  • Ansatz: Dorsalaponeurosen der Finger II-V

    Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen gerade nach oben gestreckt

    Die Mm. lumbricales I–IV inserieren an den Dorsalaponeurosen der Finger II-V – also alle 4 Finger, die nicht Daumen sind (der hat für all diese Bewegungen die Thenarmuskeln). Die umbrischen Aale strecken ihre Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen kerzengerade in die Luft – jeder M. lumbricalis verläuft zu dem Finger, zu dem auch die Aufspaltung „seiner” Flexor-digitorum-profundus-Sehne gehört (der M. flexor digitorum profundus bedient ja auch nur die Finger II-V).

  • Ansatz: Dorsalaponeurosen sowie Phalanges proximales der Finger II, IV, V (Ansätze zeigen vom Mittelfinger weg)

    Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen, Pfahl in Box (wenden sich vom Stinkefinger ab)

    Die Mm. interossei palmares I-III inserieren je an dem Finger, an dem sie auch entspringen: An den Dorsalaponeurosen und Phalanges proximales der Finger II (Zeigefinger), IV (Ringfinger) und V (Kleinfinger). Die Ansätze zeigen, wie die Ursprünge, jeweils vom Mittelfinger weg. Sie wenden sich bekanntlich vom großen Stinkefinger ab. Außerdem recken sie die Tor-Saal-Abo-Neu-Rosen und einen kleinen Pfahl in der Box in die Höhe. Sie setzen also nicht am Mittelfinger an und am Daumen setzt bekanntlich ohnehin kein Mittelhandmuskel an.

  • ...

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