Grundlagen der Blutdruckregulation
Blutdruckregulation → optimale Organfunktion
Barometer auf der Rutsche → für allzeit perfektes Rutscherlebnis
Eine konstante Organdurchblutung ist Voraussetzung für einen optimalen Stoffaustausch (O2-Transport und Abtransport der Metabolite).
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Kreislaufregulatorische Reflexe
Kreisrundes Steuerrad mit Reflexhammer
Alle Rezeptoren (Presso-, Volumen-, und Chemorezeptoren) lösen Reflexe aus, die den Kreislauf regulieren.
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Pressorezeptoren
Presse-Kiosk
Die Pressorezeptoren detektieren Blutdruckveränderungen. Sie sind z.B. am “Dipping” (Absinken) des Blutdrucks in der Nacht beteiligt.
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Lage: Aorta und Sinus caroticus
Orka isst eine sinusförmige Karotte
Sie liegen herznah in der Aorta und im Glomus caroticum (Gabelung der Arteria carotis communis in a.car.int. und a.car.ext.), also im Hochdrucksystem.
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Pressorezeptoren > Funktion
Detektieren Dehnung der Gefäßwand
Dehnung der Rutschwand
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Pressorezeptoren > Funktion
Öffnung mechanosensitiver Kationkanäle
Kanaldeckel öffnet sich
Die Pressorezeptoren sind mechanosensitive Kationkanäle. Durch die Dehnung der Gefäßwand dehnen sich auch die Kanäle und öffnen sich, wodurch mehr Kationen einströmen und ausströmen.
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Pressorezeptoren > Funktion
Aktionspotentiale↑
“Action!”-Klappe
Pressorezeptoren haben eine gewisse Impuls-Grundfrequenz (Frequenz der erzeugten Aktionspotentiale). Durch den vermehrten Einstrom von Kationen kommt es zur Erhöhung der Impulsfrequenz. Die Pressorezeptoren übersetzen also Dehnung der Gefäßwand in ein elektrisches Signal.
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer Hebel
Die Pressorezeptoren arbeiten nur für die kurzfristige Blutdruckregulation!
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Aktivieren vegetatives Nervensystem
Aktiviert Leitung zur Veggie-Bademeisterin
Detektieren die Pressorezeptoren einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, so aktivieren sie entweder den Sympathikus oder den Parasympathikus, der den Blutdruck in die zum detektierten Signal entgegengesetzte Richtung ändert.
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Übersensible Pressorezeptoren (Karotissinussyndrom) → Ohnmacht
Übersensible Presse-Kiosk-Karotte → ohnmächtig
Bereits das Drehen des Kopfes, ein zu enger Kragen oder eine Nackenmassage können das Carotissinussyndrom auslösen.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Kreislaufregulationszentrum
Hochsitz-Zentrale
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Lage: Formatio reticularis
Backform mit Netz
Die Formatio reticularis liegt in der Medulla oblongata und in der Pons.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Afferenzen von Sensoren (Presso-, Volumen- und peripheren Chemorezeptoren)
Affenleitung (von Pressekiosk, Vorhofspinner und Beeren-Fee)
Die Sensoren detektierten Änderungen des Kreislaufs und senden hauptsächlich über Afferenzen des N.vagus und des N.glossopharyngeus entsprechende Signale an das Kreislaufregulationszentrum.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Efferenz: Vegetatives Nervensystem
Pf-effer im Arsch: Veggie-Bademeisterin
Durch entsprechende Aktivierung des Sympathikus und Herunterregulierung des Parasympathikus (oder je nach Blutdrucklage umgekehrt) setzt das Kreislaufregulationszentrum die Änderung des Blutdrucks durch.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Zu niedriger Blutdruck → Sympathikus ↑ → Blutdruck ↑
Schlaffer Rettungsring → aktiviert Steinzeit-Bademeisterin → sie pumpt Rutsche prall auf
Nehmen die Sensoren einen zu niedrigen Blutdruck wahr, so setzt sich der Sympathikus für eine Blutdrucksteigerung ein.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Aktivität Herz ↑
Kurbelt Pumpherz an
Der Sympathikus bewirkt am Herzen eine Steigerung der Inotropie und der Herzfrequenz.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Arterien: Vasokonstriktion → Totaler peripherer Widerstand ↑
Rote Hochdruckrutsche: wird enger → Widerstand für Wasser ↑
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Venen: Vasokonstriktion in Kapazitätsgefäßen → Mobilisierung von “in den Venen versacktem” Blut
Blauer Schlauch: wird enger → schiebt Wasser nach oben
Es kommt über die Steigerung der Vorlast zur Erhöhung des Schlagvolumens und so zur Erhöhung des zentrale Blutvolumens.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Gesteigerter Sympathikotonus → hemmt Parasympathikus
Steinzeit-Bademeisterin → blockiert Paralympics-Bademeister
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Sympathikotonus dämpft den Parasympathikus und umgekehrt.
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Zu hoher Blutdruck → Parasympathikus ↑ → Blutdrucksenkung
Praller Rettungsring → aktiviert Paralympics-Bademeister → er nimmt Druck aus Rutsche
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Herz: Herzfrequenz ↓
Herz bremst
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Venen: Vasodilatation → Blut versackt in Kapazitätsgefäßen
Blauer Schlauch: Bahn wird weiter → Wasser versackt (Beule)
Dadurch sinkt die Vorlast und das Schlagvolumen.
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Gesteigerter Parasympathikotonus → hemmt Sympathikus
Paralympics-Bademeister → blockiert Steinzeit-Bademeisterin
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Parasympathikotonus dämpft den Sympathikus und umgekehrt.
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Volumenrezeptoren
Volumenrezeptoren: detektieren Volumenschwankungen
Maßband: misst Volumenschwankung im Pool
Ihren Namen haben die Volumenrezeptoren bekommen, weil sie Dehnung des Myokards im Vorhof, also Volumenschwankungen, erkennen.
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Volumenrezeptoren
Lage: Herzvorhöfe und A. pulmonalis
Vor-Hofnarr und roter Pulmowal
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Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Vorhofdehnungsreflex: Vorhofdehnung ↓↑ → veg. Nervensystem
Vor-Hofnarr dehnt sich → aktiviert Veggie-Bademeisterin (via gelbe Leitung)
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Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer (Pulmowal-)Hebel
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Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Diurese-Reflex: Vorhofdehnung ↑ → Wasserausscheidung in Niere ↑
Wasserausscheidende Nierenbrunnen: Vorhofspinner dehnt sich → Wasserverschwendung ↑
Die Dehnung der Vorhöfe senkt die ADH-Auschüttung, wodurch die Niere mehr Wasser ausscheidet.
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Volumenrezeptoren > Diuresereflex
ADH-Ausschüttung ↓
ADH-Mohnblumenbikini rutscht runter
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Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Langfristige Blutdruckregulation
Langer Hebel
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Chemorezeptoren
Periphere Chemorezeptoren
Beeren-Fee nimmt chemische Wasserproben
Es gibt neben den peripheren Chemorezeptoren auch noch solche, die im ZNS liegen (=zentrale Chemorezeptoren). Diese liegen in der Medulla oblongata.
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Chemorezeptoren
Lage: im Glomus aorticum + Glomus caroticum
Orka mit Globuskappe + Karotte
Sie sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite der Aortenbogens (Glomus aorticum) und in der Gabelung der A. carotis communis (Glomus caroticum).
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Chemorezeptoren
Detektieren pO2↓ und pH↓; CO2↑
Unten: Sauerstoffflasche und BH; Oben: Kohlensäure-Drink
Chemorezeptoren detektieren am sensibelsten die Hypoxie (Abfall pO2), aber auch die Hyperkapnie (Anstieg pCO2) und die Azidose (pH-Abfall) im vorbeirauschenden Blut.
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Chemorezeptoren
Sympathikus → Atemfrequenz ↑
Steinzeit-Lunge pumpt schnell
Die Chemorezeptoren wirken nicht auf den Parasympathikus.
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RAAS
RAAS (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System) → langfristige Blutdruckregulation
Rasen (Rehninja-Schwimmnudel-Dostojewskis Sohn) → langer Hebel
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RAAS
Niedriger Blutdruck → Reninausschüttung ↑
Schlaffes Schlauchboot in Not → Reh-Ninja eilt zur Hilfe
Bei niedrigem Blutdruck wird Renin ins Blut ausgeschüttet (im juxtaglomerulären Apparat).
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RAAS
Renin → spaltet Angiotensinogen zu Angiotensin I
Reh-Ninja → bricht sein Geweih ab
Renin ist eine Protease, die Angiotensinogen zu Angiotensin I umwandelt.
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RAAS
ACE (Lunge) → spaltet Angiotensin I zu Angiotensin II
ACE-Saft → spaltet Schwimmnudel in 2 Hälften
ACE ist ein beliebter Angriffspunkt der sog. ACE-Hemmer. Das ist ein antihypertensives Medikament, das die Umwandlung von Angiotensin I in II blockiert und so den RR senkt.
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RAAS
Angiotensin II → Vasokonstriktion → Blutdruck ↑
Zweifache Schwimmnudel→ verengen Schlauchboot → Druck steigt
Ein weiteres Medikament gegen hohen Blutdruck greift hier ein. Die sog. Sartane blockieren die sog. AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II binden möchte und senkt so den RR.
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RAAS
Angiotensin II → Aldosteron-Ausschüttung ↑
Zweifache Schwimmnudel → Dostojewskis Sohn
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RAAS
Aldosteron: Na-Rückresorption↑ & K-Ausscheidung↑ in Niere
Dostojewskis Sohn: Schüttet Salz in Pool (Meerwasserpool) & entfernt Bananen (Müllentsorgung)
Wasser folgt dem Natrium osmotisch, wodurch der Blutdruck steigt.
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Die Abbildung zeigt den vereinfachten Mechanismus der Blutdruckregulation. Zentrale Strukturen wie Hypothalamus, Kreislaufzentrum und vegetatives Nervensystem steuern über hormonelle und neuronale Wege (z. B. RAAS, Sympathikus, Parasympathikus) Herz, Gefäße und Nieren. Rückkopplung über Rezeptoren und Hormone passt Blutdruck und -volumen dynamisch an.
Diese schematische Darstellung zeigt die koordinierte Funktion und Verschaltung zentraler kardiovaskulärer und respiratorischer Sensoren:
Barorezeptoren (Pressorezeptoren) befinden sich in der Aorta und im Karotissinus. Sie registrieren Änderungen des arteriellen Blutdrucks und senden ihre Signale über den N. glossopharyngeus und N. vagus zur Medulla oblongata.
Volumenrezeptoren sitzen im rechten Vorhof und entlang der A. pulmonalis. Sie reagieren auf Veränderungen des intravasalen Füllungsvolumens und beeinflussen u. a. die ADH-Ausschüttung und sympathische Aktivität.
Periphere Chemorezeptoren in den Glomera carotica und aortica registrieren vor allem den arteriellen pO₂, pCO₂ und pH-Wert.
Zentrale Chemorezeptoren befinden sich im Bereich der Medulla oblongata selbst. Sie messen v. a. den pCO₂ über den pH-Wert im Liquor und regulieren die Atemfrequenz.
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Was ist Ankizin?
Ankizin ist ein Projekt der AG Medizinische-Ausbildung bvmd e.V.
Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.
In freundlicher Kooperation bieten wir im Ankizin-Deck passgenau unsere Merkhilfen in den jeweiligen Anki-Karten an. Die so verknüpften Fragen kannst Du mit freundlicher Genehmigung der bvmd auch hier als Quiz ansehen.
Du findest alle Inhalte auch im Ankizin-Deck in Anki.
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Grundlagen der Blutdruckregulation
Barometer auf der Rutsche → für allzeit perfektes Rutscherlebnis
Eine konstante Organdurchblutung ist Voraussetzung für einen optimalen Stoffaustausch (O2-Transport und Abtransport der Metabolite).
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Kreisrundes Steuerrad mit Reflexhammer
Alle Rezeptoren (Presso-, Volumen-, und Chemorezeptoren) lösen Reflexe aus, die den Kreislauf regulieren.
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Presse-Kiosk
Die Pressorezeptoren detektieren Blutdruckveränderungen. Sie sind z.B. am “Dipping” (Absinken) des Blutdrucks in der Nacht beteiligt.
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Pressorezeptoren > Grundlagen
Orka isst eine sinusförmige Karotte
Sie liegen herznah in der Aorta und im Glomus caroticum (Gabelung der Arteria carotis communis in a.car.int. und a.car.ext.), also im Hochdrucksystem.
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Pressorezeptoren > Funktion
Kanaldeckel öffnet sich
Die Pressorezeptoren sind mechanosensitive Kationkanäle. Durch die Dehnung der Gefäßwand dehnen sich auch die Kanäle und öffnen sich, wodurch mehr Kationen einströmen und ausströmen.
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Pressorezeptoren > Funktion
“Action!”-Klappe
Pressorezeptoren haben eine gewisse Impuls-Grundfrequenz (Frequenz der erzeugten Aktionspotentiale). Durch den vermehrten Einstrom von Kationen kommt es zur Erhöhung der Impulsfrequenz. Die Pressorezeptoren übersetzen also Dehnung der Gefäßwand in ein elektrisches Signal.
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Kurzer Hebel
Die Pressorezeptoren arbeiten nur für die kurzfristige Blutdruckregulation!
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Aktiviert Leitung zur Veggie-Bademeisterin
Detektieren die Pressorezeptoren einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, so aktivieren sie entweder den Sympathikus oder den Parasympathikus, der den Blutdruck in die zum detektierten Signal entgegengesetzte Richtung ändert.
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Übersensible Presse-Kiosk-Karotte → ohnmächtig
Bereits das Drehen des Kopfes, ein zu enger Kragen oder eine Nackenmassage können das Carotissinussyndrom auslösen.
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12
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Backform mit Netz
Die Formatio reticularis liegt in der Medulla oblongata und in der Pons.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Affenleitung (von Pressekiosk, Vorhofspinner und Beeren-Fee)
Die Sensoren detektierten Änderungen des Kreislaufs und senden hauptsächlich über Afferenzen des N.vagus und des N.glossopharyngeus entsprechende Signale an das Kreislaufregulationszentrum.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Pf-effer im Arsch: Veggie-Bademeisterin
Durch entsprechende Aktivierung des Sympathikus und Herunterregulierung des Parasympathikus (oder je nach Blutdrucklage umgekehrt) setzt das Kreislaufregulationszentrum die Änderung des Blutdrucks durch.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Schlaffer Rettungsring → aktiviert Steinzeit-Bademeisterin → sie pumpt Rutsche prall auf
Nehmen die Sensoren einen zu niedrigen Blutdruck wahr, so setzt sich der Sympathikus für eine Blutdrucksteigerung ein.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Kurbelt Pumpherz an
Der Sympathikus bewirkt am Herzen eine Steigerung der Inotropie und der Herzfrequenz.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Rote Hochdruckrutsche: wird enger → Widerstand für Wasser ↑
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Blauer Schlauch: wird enger → schiebt Wasser nach oben
Es kommt über die Steigerung der Vorlast zur Erhöhung des Schlagvolumens und so zur Erhöhung des zentrale Blutvolumens.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Steinzeit-Bademeisterin → blockiert Paralympics-Bademeister
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Sympathikotonus dämpft den Parasympathikus und umgekehrt.
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Praller Rettungsring → aktiviert Paralympics-Bademeister → er nimmt Druck aus Rutsche
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Blauer Schlauch: Bahn wird weiter → Wasser versackt (Beule)
Dadurch sinkt die Vorlast und das Schlagvolumen.
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Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Paralympics-Bademeister → blockiert Steinzeit-Bademeisterin
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Parasympathikotonus dämpft den Sympathikus und umgekehrt.
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Volumenrezeptoren
Maßband: misst Volumenschwankung im Pool
Ihren Namen haben die Volumenrezeptoren bekommen, weil sie Dehnung des Myokards im Vorhof, also Volumenschwankungen, erkennen.
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Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Vor-Hofnarr dehnt sich → aktiviert Veggie-Bademeisterin (via gelbe Leitung)
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Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Kurzer (Pulmowal-)Hebel
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Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Wasserausscheidende Nierenbrunnen: Vorhofspinner dehnt sich → Wasserverschwendung ↑
Die Dehnung der Vorhöfe senkt die ADH-Auschüttung, wodurch die Niere mehr Wasser ausscheidet.
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Volumenrezeptoren > Diuresereflex
ADH-Mohnblumenbikini rutscht runter
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Chemorezeptoren
Beeren-Fee nimmt chemische Wasserproben
Es gibt neben den peripheren Chemorezeptoren auch noch solche, die im ZNS liegen (=zentrale Chemorezeptoren). Diese liegen in der Medulla oblongata.
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Chemorezeptoren
Orka mit Globuskappe + Karotte
Sie sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite der Aortenbogens (Glomus aorticum) und in der Gabelung der A. carotis communis (Glomus caroticum).
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Extra Info / Trivia
Die Gomera aortica sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite des Aortenbogens. Bei Hypoxie (pO2↓), Hyperkapnie (CO2↑) der Atemgase oder Azidose (pH↓). Es kommt zur Transmitterfreisetzung und so zur Erregung von Afferenzen des N.vagus (10. Hirnnerv) in der dorsalen respiratorischen Gruppe (DRG).
Das Glomus caroticum ist ein parasympathisches Paraganglion, das in der Karotisgabel liegt. Sie detektieren genauso wie die Glomera aortica. Nachfolgend kommt es zur Transmitterfreisetzung und so zur Aktivieren von Afferenten Fasern der N. glossopharyngeus (9. Hirnnerv) und so zur Steigerung des Atemantriebs.
Die Gomera aortica sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite des Aortenbogens. Bei Hypoxie (pO2↓), Hyperkapnie (CO2↑) der Atemgase oder Azidose (pH↓). Es kommt zur Transmitterfreisetzung und so zur Erregung von Afferenzen des N.vagus (10. Hirnnerv) in der dorsalen respiratorischen Gruppe (DRG).
Das Glomus caroticum ist ein parasympathisches Paraganglion, das in der Karotisgabel liegt. Sie detektieren genauso wie die Glomera aortica. Nachfolgend kommt es zur Transmitterfreisetzung und so zur Aktivieren von Afferenten Fasern der N. glossopharyngeus (9. Hirnnerv) und so zur Steigerung des Atemantriebs.
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Chemorezeptoren
Unten: Sauerstoffflasche und BH; Oben: Kohlensäure-Drink
Chemorezeptoren detektieren am sensibelsten die Hypoxie (Abfall pO2), aber auch die Hyperkapnie (Anstieg pCO2) und die Azidose (pH-Abfall) im vorbeirauschenden Blut.
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Chemorezeptoren
Steinzeit-Lunge pumpt schnell
Die Chemorezeptoren wirken nicht auf den Parasympathikus.
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RAAS
Rasen (Rehninja-Schwimmnudel-Dostojewskis Sohn) → langer Hebel
Quintessence
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RAAS
Schlaffes Schlauchboot in Not → Reh-Ninja eilt zur Hilfe
Bei niedrigem Blutdruck wird Renin ins Blut ausgeschüttet (im juxtaglomerulären Apparat).
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RAAS
Reh-Ninja → bricht sein Geweih ab
Renin ist eine Protease, die Angiotensinogen zu Angiotensin I umwandelt.
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RAAS
ACE-Saft → spaltet Schwimmnudel in 2 Hälften
ACE ist ein beliebter Angriffspunkt der sog. ACE-Hemmer. Das ist ein antihypertensives Medikament, das die Umwandlung von Angiotensin I in II blockiert und so den RR senkt.
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RAAS
Zweifache Schwimmnudel→ verengen Schlauchboot → Druck steigt
Ein weiteres Medikament gegen hohen Blutdruck greift hier ein. Die sog. Sartane blockieren die sog. AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II binden möchte und senkt so den RR.
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RAAS
Zweifache Schwimmnudel → Dostojewskis Sohn
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Dostojewskis Sohn: Schüttet Salz in Pool (Meerwasserpool) & entfernt Bananen (Müllentsorgung)
Wasser folgt dem Natrium osmotisch, wodurch der Blutdruck steigt.
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Mechanismus der Blutdruckregulation (Schema) - Die Abbildung zeigt den vereinfachten Mechanismus der Blutdruckregulation. Zentrale Strukturen wie Hypothalamus, Kreislaufzentrum und vegetatives Nervensystem steuern über hormonelle und neuronale Wege (z. B. RAAS, Sympathikus, Parasympathikus) Herz, Gefäße und Nieren. Rückkopplung über Rezeptoren und Hormone passt Blutdruck und -volumen dynamisch an.
Hank van Helvete, Blutdruck (2016), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blutdruck.png
CC BY-SA 2.5
Volumen-, Presso- und Chemorezeptoren - Diese schematische Darstellung zeigt die koordinierte Funktion und Verschaltung zentraler kardiovaskulärer und respiratorischer Sensoren:
Barorezeptoren (Pressorezeptoren) befinden sich in der Aorta und im Karotissinus. Sie registrieren Änderungen des arteriellen Blutdrucks und senden ihre Signale über den N. glossopharyngeus und N. vagus zur Medulla oblongata.
Volumenrezeptoren sitzen im rechten Vorhof und entlang der A. pulmonalis. Sie reagieren auf Veränderungen des intravasalen Füllungsvolumens und beeinflussen u. a. die ADH-Ausschüttung und sympathische Aktivität.
Periphere Chemorezeptoren in den Glomera carotica und aortica registrieren vor allem den arteriellen pO₂, pCO₂ und pH-Wert.
Zentrale Chemorezeptoren befinden sich im Bereich der Medulla oblongata selbst. Sie messen v. a. den pCO₂ über den pH-Wert im Liquor und regulieren die Atemfrequenz.
Barorezeptoren (Pressorezeptoren) befinden sich in der Aorta und im Karotissinus. Sie registrieren Änderungen des arteriellen Blutdrucks und senden ihre Signale über den N. glossopharyngeus und N. vagus zur Medulla oblongata.
Volumenrezeptoren sitzen im rechten Vorhof und entlang der A. pulmonalis. Sie reagieren auf Veränderungen des intravasalen Füllungsvolumens und beeinflussen u. a. die ADH-Ausschüttung und sympathische Aktivität.
Periphere Chemorezeptoren in den Glomera carotica und aortica registrieren vor allem den arteriellen pO₂, pCO₂ und pH-Wert.
Zentrale Chemorezeptoren befinden sich im Bereich der Medulla oblongata selbst. Sie messen v. a. den pCO₂ über den pH-Wert im Liquor und regulieren die Atemfrequenz.
Shoemaker, N. (2016). Baroreceptor Reflex [Bearbeitung einer Abbildung basierend auf Public-Domain-Material]. In: BYU-Idaho. BIO 265: Anatomy and Physiology II. Originalquelle: https://books.byui.edu/bio_265_anatomy_phy_II/154__baroreceptor_an Bild basiert auf folgenden Public-Domain-Grafiken aus Wikimedia Commons: BruceBlaus. Brain Anatomy (Sagittal). [Public Domain]. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brain_Anatomy_(Sagittal).png Was a bee. Cervical vertebrae lateral2. [Public Domain]. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cervical_vertebrae_lateral2.png Weitere Bearbeitung mit BioRender
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Quint






