Kreislauf Regulation des Blutdrucks Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Kreislauf 2: Regulation

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Grundlagen der Blutdruckregulation
Blutdruckregulation → optimale Organfunktion
Barometer auf der Rutsche → für allzeit perfektes Rutscherlebnis
Eine konstante Organdurchblutung ist Voraussetzung für einen optimalen Stoffaustausch (O2-Transport und Abtransport der Metabolite).
1/41
Pressorezeptoren > Grundlagen
Kreislaufregulatorische Reflexe
Kreisrundes Steuerrad mit Reflexhammer
Alle Rezeptoren (Presso-, Volumen-, und Chemorezeptoren) lösen Reflexe aus, die den Kreislauf regulieren.
2/41
Pressorezeptoren > Grundlagen
Pressorezeptoren
Presse-Kiosk
Die Pressorezeptoren detektieren Blutdruckveränderungen. Sie sind z.B. am “Dipping” (Absinken) des Blutdrucks in der Nacht beteiligt.
3/41
Pressorezeptoren > Grundlagen
Lage: Aorta und Sinus caroticus
Orka isst eine sinusförmige Karotte
Sie liegen herznah in der Aorta und im Glomus caroticum (Gabelung der Arteria carotis communis in a.car.int. und a.car.ext.), also im Hochdrucksystem.
4/41
Pressorezeptoren > Funktion
Detektieren Dehnung der Gefäßwand
Dehnung der Rutschwand
5/41
Pressorezeptoren > Funktion
Öffnung mechanosensitiver Kationkanäle
Kanaldeckel öffnet sich
Die Pressorezeptoren sind mechanosensitive Kationkanäle. Durch die Dehnung der Gefäßwand dehnen sich auch die Kanäle und öffnen sich, wodurch mehr Kationen einströmen und ausströmen.
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Pressorezeptoren > Funktion
Aktionspotentiale↑
“Action!”-Klappe
Pressorezeptoren haben eine gewisse Impuls-Grundfrequenz (Frequenz der erzeugten Aktionspotentiale). Durch den vermehrten Einstrom von Kationen kommt es zur Erhöhung der Impulsfrequenz. Die Pressorezeptoren übersetzen also Dehnung der Gefäßwand in ein elektrisches Signal.
7/41
Pressorezeptoren > Aufgaben
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer Hebel
Die Pressorezeptoren arbeiten nur für die kurzfristige Blutdruckregulation!
8/41
Pressorezeptoren > Aufgaben
Aktivieren vegetatives Nervensystem
Aktiviert Leitung zur Veggie-Bademeisterin
Detektieren die Pressorezeptoren einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, so aktivieren sie entweder den Sympathikus oder den Parasympathikus, der den Blutdruck in die zum detektierten Signal entgegengesetzte Richtung ändert.
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Pressorezeptoren > Aufgaben
Übersensible Pressorezeptoren (Karotissinussyndrom) → Ohnmacht
Übersensible Presse-Kiosk-Karotte → ohnmächtig
Bereits das Drehen des Kopfes, ein zu enger Kragen oder eine Nackenmassage können das Carotissinussyndrom auslösen.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Kreislaufregulationszentrum
Hochsitz-Zentrale
11/41
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Lage: Formatio reticularis
Backform mit Netz
Die Formatio reticularis liegt in der Medulla oblongata und in der Pons.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Afferenzen von Sensoren (Presso-, Volumen- und peripheren Chemorezeptoren)
Affenleitung (von Pressekiosk, Vorhofspinner und Beeren-Fee)
Die Sensoren detektierten Änderungen des Kreislaufs und senden hauptsächlich über Afferenzen des N.vagus und des N.glossopharyngeus entsprechende Signale an das Kreislaufregulationszentrum.
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Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Efferenz: Vegetatives Nervensystem
Pf-effer im Arsch: Veggie-Bademeisterin
Durch entsprechende Aktivierung des Sympathikus und Herunterregulierung des Parasympathikus (oder je nach Blutdrucklage umgekehrt) setzt das Kreislaufregulationszentrum die Änderung des Blutdrucks durch.
14/41
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Zu niedriger Blutdruck → Sympathikus ↑ → Blutdruck ↑
Schlaffer Rettungsring → aktiviert Steinzeit-Bademeisterin → sie pumpt Rutsche prall auf
Nehmen die Sensoren einen zu niedrigen Blutdruck wahr, so setzt sich der Sympathikus für eine Blutdrucksteigerung ein.
15/41
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Aktivität Herz ↑
Kurbelt Pumpherz an
Der Sympathikus bewirkt am Herzen eine Steigerung der Inotropie und der Herzfrequenz.
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Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Arterien: Vasokonstriktion → Totaler peripherer Widerstand ↑
Rote Hochdruckrutsche: wird enger → Widerstand für Wasser ↑
17/41
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Venen: Vasokonstriktion in Kapazitätsgefäßen → Mobilisierung von “in den Venen versacktem” Blut
Blauer Schlauch: wird enger → schiebt Wasser nach oben
Es kommt über die Steigerung der Vorlast zur Erhöhung des Schlagvolumens und so zur Erhöhung des zentrale Blutvolumens.
18/41
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Gesteigerter Sympathikotonus → hemmt Parasympathikus
Steinzeit-Bademeisterin → blockiert Paralympics-Bademeister
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Sympathikotonus dämpft den Parasympathikus und umgekehrt.
19/41
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Zu hoher Blutdruck → Parasympathikus ↑ → Blutdrucksenkung
Praller Rettungsring → aktiviert Paralympics-Bademeister → er nimmt Druck aus Rutsche
20/41
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Herz: Herzfrequenz ↓
Herz bremst
21/41
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Venen: Vasodilatation → Blut versackt in Kapazitätsgefäßen
Blauer Schlauch: Bahn wird weiter → Wasser versackt (Beule)
Dadurch sinkt die Vorlast und das Schlagvolumen.
22/41
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Gesteigerter Parasympathikotonus → hemmt Sympathikus
Paralympics-Bademeister → blockiert Steinzeit-Bademeisterin
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Parasympathikotonus dämpft den Sympathikus und umgekehrt.
23/41
Volumenrezeptoren
Volumenrezeptoren: detektieren Volumenschwankungen
Maßband: misst Volumenschwankung im Pool
Ihren Namen haben die Volumenrezeptoren bekommen, weil sie Dehnung des Myokards im Vorhof, also Volumenschwankungen, erkennen.
24/41
Volumenrezeptoren
Lage: Herzvorhöfe und A. pulmonalis
Vor-Hofnarr und roter Pulmowal
25/41
Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Vorhofdehnungsreflex: Vorhofdehnung ↓↑ → veg. Nervensystem
Vor-Hofnarr dehnt sich → aktiviert Veggie-Bademeisterin (via gelbe Leitung)
26/41
Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer (Pulmowal-)Hebel
27/41
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Diurese-Reflex: Vorhofdehnung ↑ → Wasserausscheidung in Niere ↑
Wasserausscheidende Nierenbrunnen: Vorhofspinner dehnt sich → Wasserverschwendung ↑
Die Dehnung der Vorhöfe senkt die ADH-Auschüttung, wodurch die Niere mehr Wasser ausscheidet.
28/41
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
ADH-Ausschüttung ↓
ADH-Mohnblumenbikini rutscht runter
29/41
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Langfristige Blutdruckregulation
Langer Hebel
30/41
Chemorezeptoren
Periphere Chemorezeptoren
Beeren-Fee nimmt chemische Wasserproben
Es gibt neben den peripheren Chemorezeptoren auch noch solche, die im ZNS liegen (=zentrale Chemorezeptoren). Diese liegen in der Medulla oblongata.
31/41
Chemorezeptoren
Lage: im Glomus aorticum + Glomus caroticum
Orka mit Globuskappe + Karotte
Sie sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite der Aortenbogens (Glomus aorticum) und in der Gabelung der A. carotis communis (Glomus caroticum).
32/41
Chemorezeptoren
Detektieren pO2↓ und pH↓; CO2↑
Unten: Sauerstoffflasche und BH; Oben: Kohlensäure-Drink
Chemorezeptoren detektieren am sensibelsten die Hypoxie (Abfall pO2), aber auch die Hyperkapnie (Anstieg pCO2) und die Azidose (pH-Abfall) im vorbeirauschenden Blut.
33/41
Chemorezeptoren
Sympathikus → Atemfrequenz ↑
Steinzeit-Lunge pumpt schnell
Die Chemorezeptoren wirken nicht auf den Parasympathikus.
34/41
RAAS
RAAS (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System) → langfristige Blutdruckregulation
Rasen (Rehninja-Schwimmnudel-Dostojewskis Sohn) → langer Hebel
35/41
RAAS
Niedriger Blutdruck → Reninausschüttung ↑
Schlaffes Schlauchboot in Not → Reh-Ninja eilt zur Hilfe
Bei niedrigem Blutdruck wird Renin ins Blut ausgeschüttet (im juxtaglomerulären Apparat).
36/41
RAAS
Renin → spaltet Angiotensinogen zu Angiotensin I
Reh-Ninja → bricht sein Geweih ab
Renin ist eine Protease, die Angiotensinogen zu Angiotensin I umwandelt.
37/41
RAAS
ACE (Lunge) → spaltet Angiotensin I zu Angiotensin II
ACE-Saft → spaltet Schwimmnudel in 2 Hälften
ACE ist ein beliebter Angriffspunkt der sog. ACE-Hemmer. Das ist ein antihypertensives Medikament, das die Umwandlung von Angiotensin I in II blockiert und so den RR senkt.
38/41
RAAS
Angiotensin II → Vasokonstriktion → Blutdruck ↑
Zweifache Schwimmnudel→ verengen Schlauchboot → Druck steigt
Ein weiteres Medikament gegen hohen Blutdruck greift hier ein. Die sog. Sartane blockieren die sog. AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II binden möchte und senkt so den RR.
39/41
RAAS
Angiotensin II → Aldosteron-Ausschüttung ↑
Zweifache Schwimmnudel → Dostojewskis Sohn
40/41
RAAS
Aldosteron: Na-Rückresorption↑ & K-Ausscheidung↑ in Niere
Dostojewskis Sohn: Schüttet Salz in Pool (Meerwasserpool) & entfernt Bananen (Müllentsorgung)
Wasser folgt dem Natrium osmotisch, wodurch der Blutdruck steigt.
41/41
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Mechanismus der Blutdruckregulation (Schema)
Die Abbildung zeigt den vereinfachten Mechanismus der Blutdruckregulation. Zentrale Strukturen wie Hypothalamus, Kreislaufzentrum und vegetatives Nervensystem steuern über hormonelle und neuronale Wege (z. B. RAAS, Sympathikus, Parasympathikus) Herz, Gefäße und Nieren. Rückkopplung über Rezeptoren und Hormone passt Blutdruck und -volumen dynamisch an.
Volumen-, Presso- und Chemorezeptoren
Diese schematische Darstellung zeigt die koordinierte Funktion und Verschaltung zentraler kardiovaskulärer und respiratorischer Sensoren: Barorezeptoren (Pressorezeptoren) befinden sich in der Aorta und im Karotissinus. Sie registrieren Änderungen des arteriellen Blutdrucks und senden ihre Signale über den N. glossopharyngeus und N. vagus zur Medulla oblongata. Volumenrezeptoren sitzen im rechten Vorhof und entlang der A. pulmonalis. Sie reagieren auf Veränderungen des intravasalen Füllungsvolumens und beeinflussen u. a. die ADH-Ausschüttung und sympathische Aktivität. Periphere Chemorezeptoren in den Glomera carotica und aortica registrieren vor allem den arteriellen pO₂, pCO₂ und pH-Wert. Zentrale Chemorezeptoren befinden sich im Bereich der Medulla oblongata selbst. Sie messen v. a. den pCO₂ über den pH-Wert im Liquor und regulieren die Atemfrequenz.
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Was ist Ankizin?
Ankizin ist ein Projekt der AG Medizinische-Ausbildung bvmd e.V.

Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.

In freundlicher Kooperation bieten wir im Ankizin-Deck passgenau unsere Merkhilfen in den jeweiligen Anki-Karten an. Die so verknüpften Fragen kannst Du mit freundlicher Genehmigung der bvmd auch hier als Quiz ansehen.

Du findest alle Inhalte auch im Ankizin-Deck in Anki.
Anki-Karten für das Medizinstudium
Frage 1 / 8
Freitext

Nenne die drei Rezeptortypen aus dem Meditrick, die den Blutdruck regeln.

X
Clear1
Clear1
1
Grundlagen der Blutdruckregulation
Blutdruckregulation → optimale Organfunktion
Barometer auf der Rutsche → für allzeit perfektes Rutscherlebnis
Eine konstante Organdurchblutung ist Voraussetzung für einen optimalen Stoffaustausch (O2-Transport und Abtransport der Metabolite). alles anzeigen
2
Pressorezeptoren > Grundlagen
Kreislaufregulatorische Reflexe
Kreisrundes Steuerrad mit Reflexhammer
Alle Rezeptoren (Presso-, Volumen-, und Chemorezeptoren) lösen Reflexe aus, die den Kreislauf regulieren. alles anzeigen
3
Pressorezeptoren > Grundlagen
Pressorezeptoren
Presse-Kiosk
Die Pressorezeptoren detektieren Blutdruckveränderungen. Sie sind z.B. am “Dipping” (Absinken) des Blutdrucks in der Nacht beteiligt. alles anzeigen
4
Pressorezeptoren > Grundlagen
Lage: Aorta und Sinus caroticus
Orka isst eine sinusförmige Karotte
Sie liegen herznah in der Aorta und im Glomus caroticum (Gabelung der Arteria carotis communis in a.car.int. und a.car.ext.), also im Hochdrucksystem. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Im Glomus caroticum liegen auch die Chemorezeptoren (s.u.).
4/41
5
Pressorezeptoren > Funktion
Detektieren Dehnung der Gefäßwand
Dehnung der Rutschwand
Quintessence
6
Pressorezeptoren > Funktion
Öffnung mechanosensitiver Kationkanäle
Kanaldeckel öffnet sich
Die Pressorezeptoren sind mechanosensitive Kationkanäle. Durch die Dehnung der Gefäßwand dehnen sich auch die Kanäle und öffnen sich, wodurch mehr Kationen einströmen und ausströmen. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Genau genommen sind sie Proportional-Differenzial-Rezeptoren, d.h. sie reagieren direkt auf die absolute Blutdruckänderung (proportional) und andererseits auch auf die Geschwindigkeit der Änderung (differenzial).
6/41
7
Pressorezeptoren > Funktion
Aktionspotentiale↑
“Action!”-Klappe
Pressorezeptoren haben eine gewisse Impuls-Grundfrequenz (Frequenz der erzeugten Aktionspotentiale). Durch den vermehrten Einstrom von Kationen kommt es zur Erhöhung der Impulsfrequenz. Die Pressorezeptoren übersetzen also Dehnung der Gefäßwand in ein elektrisches Signal. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Die Grundfrequenz der Pressorezeptoren wirkt aktivierend auf den Parasympathikus und hemmend auf den Sympathikus, was die normal “niedrigen” RR-Werte erklärt (ca. 120/80 mmHg).
7/41
8
Pressorezeptoren > Aufgaben
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer Hebel
Die Pressorezeptoren arbeiten nur für die kurzfristige Blutdruckregulation! alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Grund dafür ist, dass sie sich innerhalb weniger Tage an eine Blutdrucksituation anpassen und so für die langfristige Blutdruckregulation unbrauchbar sind.
8/41
9
Pressorezeptoren > Aufgaben
Aktivieren vegetatives Nervensystem
Aktiviert Leitung zur Veggie-Bademeisterin
Detektieren die Pressorezeptoren einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, so aktivieren sie entweder den Sympathikus oder den Parasympathikus, der den Blutdruck in die zum detektierten Signal entgegengesetzte Richtung ändert. alles anzeigen
10
Pressorezeptoren > Aufgaben
Übersensible Pressorezeptoren (Karotissinussyndrom) → Ohnmacht
Übersensible Presse-Kiosk-Karotte → ohnmächtig
Bereits das Drehen des Kopfes, ein zu enger Kragen oder eine Nackenmassage können das Carotissinussyndrom auslösen. alles anzeigen
11
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Kreislaufregulationszentrum
Hochsitz-Zentrale
12
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Lage: Formatio reticularis
Backform mit Netz
Die Formatio reticularis liegt in der Medulla oblongata und in der Pons. alles anzeigen
13
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Afferenzen von Sensoren (Presso-, Volumen- und peripheren Chemorezeptoren)
Affenleitung (von Pressekiosk, Vorhofspinner und Beeren-Fee)
Die Sensoren detektierten Änderungen des Kreislaufs und senden hauptsächlich über Afferenzen des N.vagus und des N.glossopharyngeus entsprechende Signale an das Kreislaufregulationszentrum. alles anzeigen
14
Zentrales Kreislaufregulationszentrum
Efferenz: Vegetatives Nervensystem
Pf-effer im Arsch: Veggie-Bademeisterin
Durch entsprechende Aktivierung des Sympathikus und Herunterregulierung des Parasympathikus (oder je nach Blutdrucklage umgekehrt) setzt das Kreislaufregulationszentrum die Änderung des Blutdrucks durch. alles anzeigen
15
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Zu niedriger Blutdruck → Sympathikus ↑ → Blutdruck ↑
Schlaffer Rettungsring → aktiviert Steinzeit-Bademeisterin → sie pumpt Rutsche prall auf
Nehmen die Sensoren einen zu niedrigen Blutdruck wahr, so setzt sich der Sympathikus für eine Blutdrucksteigerung ein. alles anzeigen
16
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Aktivität Herz ↑
Kurbelt Pumpherz an
Der Sympathikus bewirkt am Herzen eine Steigerung der Inotropie und der Herzfrequenz. alles anzeigen
17
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Arterien: Vasokonstriktion → Totaler peripherer Widerstand ↑
Rote Hochdruckrutsche: wird enger → Widerstand für Wasser ↑
18
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Venen: Vasokonstriktion in Kapazitätsgefäßen → Mobilisierung von “in den Venen versacktem” Blut
Blauer Schlauch: wird enger → schiebt Wasser nach oben
Es kommt über die Steigerung der Vorlast zur Erhöhung des Schlagvolumens und so zur Erhöhung des zentrale Blutvolumens. alles anzeigen
19
Effektor: Sympathikus → Blutdrucksteigerung
Gesteigerter Sympathikotonus → hemmt Parasympathikus
Steinzeit-Bademeisterin → blockiert Paralympics-Bademeister
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Sympathikotonus dämpft den Parasympathikus und umgekehrt. alles anzeigen
20
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Zu hoher Blutdruck → Parasympathikus ↑ → Blutdrucksenkung
Praller Rettungsring → aktiviert Paralympics-Bademeister → er nimmt Druck aus Rutsche
21
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Herz: Herzfrequenz ↓
Herz bremst
22
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Venen: Vasodilatation → Blut versackt in Kapazitätsgefäßen
Blauer Schlauch: Bahn wird weiter → Wasser versackt (Beule)
Dadurch sinkt die Vorlast und das Schlagvolumen. alles anzeigen
23
Effektor: Parasympathikus → Blutdrucksenkung
Gesteigerter Parasympathikotonus → hemmt Sympathikus
Paralympics-Bademeister → blockiert Steinzeit-Bademeisterin
Faustregel der Physiologie: Ein gesteigerter Parasympathikotonus dämpft den Sympathikus und umgekehrt. alles anzeigen
24
Volumenrezeptoren
Volumenrezeptoren: detektieren Volumenschwankungen
Maßband: misst Volumenschwankung im Pool
Ihren Namen haben die Volumenrezeptoren bekommen, weil sie Dehnung des Myokards im Vorhof, also Volumenschwankungen, erkennen. alles anzeigen
25
Volumenrezeptoren
Lage: Herzvorhöfe und A. pulmonalis
Vor-Hofnarr und roter Pulmowal
26
Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Vorhofdehnungsreflex: Vorhofdehnung ↓↑ → veg. Nervensystem
Vor-Hofnarr dehnt sich → aktiviert Veggie-Bademeisterin (via gelbe Leitung)
27
Volumenrezeptoren > Vorhofdehnungsreflex
Kurzfristige Blutdruckregulation
Kurzer (Pulmowal-)Hebel
Quintessence
28
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Diurese-Reflex: Vorhofdehnung ↑ → Wasserausscheidung in Niere ↑
Wasserausscheidende Nierenbrunnen: Vorhofspinner dehnt sich → Wasserverschwendung ↑
Die Dehnung der Vorhöfe senkt die ADH-Auschüttung, wodurch die Niere mehr Wasser ausscheidet. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
ADH bewirkt im Sammelrohr der Niere die Wasserrückresorption (über V2-Rezeptoren). Cave: Über V1-Rezeptoren bewirkt ADH in höheren Konzentrationen eine Vasokonstriktion der Gefäßmuskulatur.

Auch Gauer-Henry-Reflex genannt.
28/41
29
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
ADH-Ausschüttung ↓
ADH-Mohnblumenbikini rutscht runter
30
Volumenrezeptoren > Diuresereflex
Langfristige Blutdruckregulation
Langer Hebel
Quintessence
31
Chemorezeptoren
Periphere Chemorezeptoren
Beeren-Fee nimmt chemische Wasserproben
Es gibt neben den peripheren Chemorezeptoren auch noch solche, die im ZNS liegen (=zentrale Chemorezeptoren). Diese liegen in der Medulla oblongata. alles anzeigen
32
Chemorezeptoren
Lage: im Glomus aorticum + Glomus caroticum
Orka mit Globuskappe + Karotte
Sie sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite der Aortenbogens (Glomus aorticum) und in der Gabelung der A. carotis communis (Glomus caroticum). alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Die Gomera aortica sind parasympathische Paraganglien an der unteren Seite des Aortenbogens. Bei Hypoxie (pO2↓), Hyperkapnie (CO2↑) der Atemgase oder Azidose (pH↓). Es kommt zur Transmitterfreisetzung und so zur Erregung von Afferenzen des N.vagus (10. Hirnnerv) in der dorsalen respiratorischen Gruppe (DRG).

Das Glomus caroticum ist ein parasympathisches Paraganglion, das in der Karotisgabel liegt. Sie detektieren genauso wie die Glomera aortica. Nachfolgend kommt es zur Transmitterfreisetzung und so zur Aktivieren von Afferenten Fasern der N. glossopharyngeus (9. Hirnnerv) und so zur Steigerung des Atemantriebs.
32/41
33
Chemorezeptoren
Detektieren pO2↓ und pH↓; CO2↑
Unten: Sauerstoffflasche und BH; Oben: Kohlensäure-Drink
Chemorezeptoren detektieren am sensibelsten die Hypoxie (Abfall pO2), aber auch die Hyperkapnie (Anstieg pCO2) und die Azidose (pH-Abfall) im vorbeirauschenden Blut. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Besonderheit der zentralen Chemorezeptoren: sie messen nur pCO2 und pH, also KEIN pO2.
33/41
34
Chemorezeptoren
Sympathikus → Atemfrequenz ↑
Steinzeit-Lunge pumpt schnell
Die Chemorezeptoren wirken nicht auf den Parasympathikus. alles anzeigen
35
RAAS
RAAS (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System) → langfristige Blutdruckregulation
Rasen (Rehninja-Schwimmnudel-Dostojewskis Sohn) → langer Hebel
Quintessence
 
Extra Info / Trivia
Das RAAS wird durch 3 Dinge getriggert: zu niedrige Nierendurchblutung, zu niedrige Osmolarität im Blutplasma, zu wenig Na im Blutplasma.
35/41
36
RAAS
Niedriger Blutdruck → Reninausschüttung ↑
Schlaffes Schlauchboot in Not → Reh-Ninja eilt zur Hilfe
Bei niedrigem Blutdruck wird Renin ins Blut ausgeschüttet (im juxtaglomerulären Apparat). alles anzeigen
37
RAAS
Renin → spaltet Angiotensinogen zu Angiotensin I
Reh-Ninja → bricht sein Geweih ab
Renin ist eine Protease, die Angiotensinogen zu Angiotensin I umwandelt. alles anzeigen
38
RAAS
ACE (Lunge) → spaltet Angiotensin I zu Angiotensin II
ACE-Saft → spaltet Schwimmnudel in 2 Hälften
ACE ist ein beliebter Angriffspunkt der sog. ACE-Hemmer. Das ist ein antihypertensives Medikament, das die Umwandlung von Angiotensin I in II blockiert und so den RR senkt. alles anzeigen
39
RAAS
Angiotensin II → Vasokonstriktion → Blutdruck ↑
Zweifache Schwimmnudel→ verengen Schlauchboot → Druck steigt
Ein weiteres Medikament gegen hohen Blutdruck greift hier ein. Die sog. Sartane blockieren die sog. AT1-Rezeptoren, an die Angiotensin II binden möchte und senkt so den RR. alles anzeigen
40
RAAS
Angiotensin II → Aldosteron-Ausschüttung ↑
Zweifache Schwimmnudel → Dostojewskis Sohn
41
RAAS
Aldosteron: Na-Rückresorption↑ & K-Ausscheidung↑ in Niere
Dostojewskis Sohn: Schüttet Salz in Pool (Meerwasserpool) & entfernt Bananen (Müllentsorgung)
Wasser folgt dem Natrium osmotisch, wodurch der Blutdruck steigt. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Durch die K-Ausscheidung erhöht sich der pH.
41/41
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1 Mechanismus der Blutdruckregulation (Schema) 2 Volumen-, Presso- und Chemorezeptoren
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Mechanismus der Blutdruckregulation (Schema)
Mechanismus der Blutdruckregulation (Schema) - Die Abbildung zeigt den vereinfachten Mechanismus der Blutdruckregulation. Zentrale Strukturen wie Hypothalamus, Kreislaufzentrum und vegetatives Nervensystem steuern über hormonelle und neuronale Wege (z. B. RAAS, Sympathikus, Parasympathikus) Herz, Gefäße und Nieren. Rückkopplung über Rezeptoren und Hormone passt Blutdruck und -volumen dynamisch an.
Hank van Helvete, Blutdruck (2016), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Blutdruck.png
CC BY-SA 2.5
Volumen-, Presso- und Chemorezeptoren
Volumen-, Presso- und Chemorezeptoren - Diese schematische Darstellung zeigt die koordinierte Funktion und Verschaltung zentraler kardiovaskulärer und respiratorischer Sensoren:

Barorezeptoren (Pressorezeptoren) befinden sich in der Aorta und im Karotissinus. Sie registrieren Änderungen des arteriellen Blutdrucks und senden ihre Signale über den N. glossopharyngeus und N. vagus zur Medulla oblongata.

Volumenrezeptoren sitzen im rechten Vorhof und entlang der A. pulmonalis. Sie reagieren auf Veränderungen des intravasalen Füllungsvolumens und beeinflussen u. a. die ADH-Ausschüttung und sympathische Aktivität.

Periphere Chemorezeptoren in den Glomera carotica und aortica registrieren vor allem den arteriellen pO₂, pCO₂ und pH-Wert.

Zentrale Chemorezeptoren befinden sich im Bereich der Medulla oblongata selbst. Sie messen v. a. den pCO₂ über den pH-Wert im Liquor und regulieren die Atemfrequenz.
Shoemaker, N. (2016). Baroreceptor Reflex [Bearbeitung einer Abbildung basierend auf Public-Domain-Material]. In: BYU-Idaho. BIO 265: Anatomy and Physiology II. Originalquelle: https://books.byui.edu/bio_265_anatomy_phy_II/154__baroreceptor_an Bild basiert auf folgenden Public-Domain-Grafiken aus Wikimedia Commons: BruceBlaus. Brain Anatomy (Sagittal). [Public Domain]. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brain_Anatomy_(Sagittal).png Was a bee. Cervical vertebrae lateral2. [Public Domain]. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cervical_vertebrae_lateral2.png Weitere Bearbeitung mit BioRender
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