Sulfonylharnstoffe lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Sulfonylharnstoffe



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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Sulfonylharnstoffe lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Sulfonylharnstoffe

Basiswissen

  • Sulfonylharnstoffe (SH) sind orale Antidiabetika (OAD): Glibenclamid und Glimepirid

    Stuhl-im-Nil, Hahn-aus-Stoff; Mikrofon-Eis: Glibber-Dynamit, Glibber-Transrapid

    Sulfonylharnstoffe (SH) sind orale Antidiabetika (OAD). Glibenclamid und Glimepirid gehören zu den Sulfonylharnstoffen der 2. Generation, die es zu bevorzugen gilt. Auf dem Stuhl-im-Nil (Sulfonyl-) sitzt der Hahn-aus-Stoff (-harnstoff) und repräsentiert hier die Sulfonylharnstoffe. Seine Spaghetti-Haare stehen für die Abkürzung der Sulfonylharnstoffe: SH. Das Mikrofon-Eis symbolisiert die orale Verabreichung der SH. Die Namen der zwei Vertreter sind gezeigt am Glibber-Dynamit (Glibenclamid) und am Glibber-Transrapid (Glimepirid).

  • Glibenclamid ist am häufigsten verwendet; Glimepirid hat die stärkste blutzuckersenkende Wirkung

    Vorrat an Glibber-Dynamit; Glibber-Transrapid verätzt Zuckerhut

    Der meistgenutzte Sulfonylharnstoff ist Glibenclamid. Glimepirid hingegen hat die stärkste blutzuckersenkende Wirkung. Der Glibber-Dynamit ist so gefragt, dass der Hahn eine Kiste voller Nachschub hat (häufige Anwendung von Glibenclamid). Der grüne Glibber, der vom Glibber-Transrapid tropft, verätzt einen Zuckerhut (Glimepirid hat stärkste blutzuckersenkende Wirkung).

  • Wirkdauer Glibenclamid: 18-24 Stunden

    Glibber-Dynamit hat lange Zündschnur; Eintagsfliege fliegt daran vorbei

    Glibenclamid hat eine lange Wirkdauer von 18-24 Stunden. Die lange Zündschnur repräsentiert die lange Wirkdauer und die Eintagsfliege zeigt die maximale Wirkdauer von einem Tag.

  • Antihyperglykämische Wirkung: Sulfonylharnstoffe wirken antihyperglykämisch und ermöglichen eine HbA1c-Senkung um 1%

    Stuhl-Nil-Hahn-aus-Stoff schmilzt langen Zuckerhut zur Kerze (Zahlensystem 1)

    Die antihyperglykämische Wirkung der SH bewirkt eine Senkung des Langzeitzuckerwerts (HbA1c) um ca. 1%. Dieser Effekt ist initial vergleichlich mit dem Effekt von Metformin. Der lange Zuckerhut repräsentiert hier den Langzeitzuckerwert (HbA1c). Er schmilzt zur Form einer Kerze (Zahlensystem: Zahl 1) und zeigt den senkenden Effekt um ca. 1%.

  • Pankreas: SH fördern Insulinfreisetzung aus Beta-Zellen der Langerhans-Inseln

    Hahn-aus-Stoff fördert Freisetzung der Inseln aus Bettler-Zelle des Punkers und des langen Hans'

    Sulfonylharnstoffe entfalten ihre antidiabetische Wirkung durch einen betazytotropen Effekt: Sie fördern die Insulinfreisetzung aus Beta-Zellen der Langerhans-Inseln. Die Mission des Stoff-Hahns zeigt hier das Wirken der Sulfonylharnstoffe auf zellulärer Ebene: Er soll die Schwimminseln (Insulin) aus den Bettler-Zellen (ß-Zellen) des langen Hans‘ (Langerhans-Inseln) befreien, die der Punker (Pankreas) streng bewacht. Er manipuliert dafür das Schloss der Bettler-Zellen mit dem Glibber-Dynamit (Glibenclamid).

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Expertenwissen

  • PK: hepatische Metabolisierung und renale Ausscheidung

    Leber knabbert an Dynamit, Niere pinkelt in Kiste

    Sulfonylharnstoffe werden von der Leber verstoffwechselt und über die Nieren ausgeschieden. Die Leber, die an der Dynamitstange knabbert, zeigt die hepatische Metabolisierung. Die Niere, die zielsicher in die Kiste uriniert, verbildlicht die renale Ausscheidung.

  • Pankreas: Bindung an SUR1-Rezeptor -> schließt ATP-gesteuerte Kaliumkanäle -> Öffnung Calciumkanäle -> Insulinfreisetzung

    Stoff-Hahn-Schlüsselanhänger, Batterie-Bananen-Kanal, Milchtüte kippt um, Inselfreigabe

    Sulfonylharnstoffe binden an SUR1-Rezeptoren (sulfonylurea receptor 1) der Beta-Zellen. Dies führt zur Schließung ATP-gesteuerter Kaliumkanäle. Daraufhin depolarisiert die Plasmamembran der Zelle, was zur Öffnung von Calciumkanälen führt. Endresultat ist die gesteigerte Insulinfreisetzung. Der Schlüssel, der einen Stoff-Hahn als Anhänger hat, repräsentiert hier den SUR1-Rezeptor. Der Hahn-aus-Stoff befestigt sein Dynamit genau an dem Schloss mit diesem Schlüssel (SH-Bindung an SUR1-Rezeptor). Der dadurch explodierende Batterie-betriebene Bananenkanal (Schließung ATP-abhängiger Kaliumkanäle) führt zu einem Kurzschluss (Depolarisation). Auf der Innenseite fällt eine Milchtüte um (Öffnen von Calciumkanälen). Die intrazellulären Calciumionen führen dann zur Freisetzung der Insulinvesikel.

  • Überschreiten der Maximaldosis führt nur zu vermehrten Nebenwirkungen

    Rußwelle breitet sich aus

    Wird die Maximaldosis von Sulfonylharnstoffen überschritten, führt dies lediglich zu einer Erhöhung der Nebenwirkungen, jedoch nicht zu verstärkten positiven Wirkungen! Der Ruß im Hintergrund breitet sich als rasende Explosionswelle aus und färbt alles schwarz (mehr NW). Er hat jedoch keine explosive Wirkung mehr (keine erhöhte Wirkung).

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