Cisplatin
DJ Cis und Platinplatte
Cisplatin ist ein platinhaltiges Zytostatikum.
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Indikationen
Hodenkarzinom
Sack
Cisplatin wird zur Therapie bei Hodenkarzinom eingesetzt. Eine vollständige Remission und Heilung ist möglich.
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Indikationen
Eierstockkrebs
Ei-Stock
3/33
Indikationen
Harnblasenkarzinom
Hahn umgeben von Blasen
4/33
Indikationen
Plattenepithelkarzinom Kopf-Hals-Bereich
Platin-Halsband
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Indikationen
Kleinzelliges und nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom
Zigaretten-Lungenflügeltattoo
6/33
Nebenwirkungen > Sehr häufig
(1/3) Leukopenie
Fallende weiße Pennies
Cisplatin führt zur mäßigen Myelosuppression. Alle 3 Zellreihen können also erniedrigt sein: Leukozyten, Thrombozyten, Erythrozyten.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
(2/3) Thrombozytopenie
Trompete
8/33
Nebenwirkungen > Sehr häufig
(3/3) Anämie
Anemone
9/33
Nebenwirkungen > Sehr häufig
Hyponatriämie
Zerbrochener Salzstreuer
Es kann unter Cisplatineinnahme zu Hyponatriämie kommen.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Ototoxizität
Kopfhörer
Cisplatin wirkt ototoxisch und kann zu Tinnitus führen. Dies gilt vor allem für Kinder.
11/33
Nebenwirkungen > Sehr häufig
Übelkeit, Erbrechen
Dem DJ ist übel
Cisplatin verursacht sehr häufig Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Moderne Antiemetika, wie 5-HT3-Antagonisten (Ondansetron), wirken protektiv gegen diese Nebenwirkungen.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Anorexie
Abgemagerter DJ
Auch ein Gewichtsverlust kommt bei Cisplatin sehr häufig vor.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Dosislimitierend - Nephrotoxizität
“Das ist mein Limit – mein Neffe wird einfach versagen”
Da Cisplatin renal eliminiert wird, ist eine Einschränkung der Nierenfunktion dosislimitierend.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Hyperurikämie
Viele Uhren
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Fieber
Fieber-Bär
16/33
Nebenwirkungen > Häufig
Sepsis
Seppel-Puppe
Im Rahmen der Cisplatin-Therapie kommt es häufig zu einer Sepsis und Infektionen.
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Nebenwirkungen > Häufig
Neurotoxizität
Neuronenartige Blitze
Neurotoxizität ist eine häufige Nebenwirkung. Dabei tritt oft eine periphere Neuropathie auf, mit dem Verlust motorischer Funktionen und Parästhesien.
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Nebenwirkungen > Häufig
Parästhesien
Paar Äste
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Nebenwirkungen > Häufig
Schwindel und Taubheit
Schwindelnde Taube
Cisplatin führt zu vestibulärer Toxizität. Daraus folgt häufig Taubheit und Vertigo.
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Nebenwirkungen > Häufig
Herzrhythmusstörungen, Myokardischämie
Arrhythmogenes EKG, mit ST-Hebungen
Herzrhythmusstörungen sind eine häufige Nebenwirkung. In Kombination mit anderen Zytostatika ist außerdem eine Myokardischämie möglich.
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Nebenwirkungen > Häufig
Ulcerationen bei Extravasation
Ulcus beim Zugang der Puppe
Im Fall von Cisplatin kommt es bei Extravasation zum Ulcus. Cisplatin darf nur intravenös appliziert werden.
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Nebenwirkungen > Häufig
Eingeschränkte Albuminproduktion
Umgeworfene Alben
Durch eine Leberfunktionsstörung kommt es zu einer eingeschränkten Albuminproduktion.
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Pharmakokinetik
Nicht ZNS-gängig
Gehirn-Zentralregler ganz unten
Cisplatin dringt schlecht durch die Blut-Hirn-Schranke und ist somit nicht ZNS-gängig.
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Pharmakokinetik
Vorwiegend renale Elimination
Nierenregler am Limit
Die Elimination von Cisplatin erfolgt großteils über die Niere.
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Pharmakokinetik > Wirkmechanismus
DNA-Synthese-Hemmer
Zerbrochene DNA-Trophäe
Abb. 1437
Cisplatin hemmt die DNA-Synthese durch Bildung von Quervernetzungen innerhalb einzelner und zwischen den DNA-Strängen.
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Pharmakokinetik > Wirkmechanismus
Anorganische Verbindung: Bildung von DNA-Vernetzungen
Abb. 1437
Cisplatin ist eine anorganische Substanz. Die Bildung von Vernetzungen der DNA-Stränge ist entscheidend für den Wirkmechanismus von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Klinische Apekte
Hydration zur Nephroprotektion
Wasserflaschen
Nephroprotektiv wirkt eine ordentliche Hydratation: Patienten sollen schon vor Therapiebeginn beginnen, ausreichend zu trinken.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Ototoxizität
Ototoxische Stoffe
Kreischende Freundin
Ototoxische Stoffe, wie Aminoglykoside und Schleifendiuretika, potentieren die ototixische Wirkung von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Ototoxizität
Schleifendiuretika
Haarschleife
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Nephrotoxizität
Nephrotoxische Stoffe
Hand zum Nierenregler
Nephrotoxische Stoffe, wie Aminoglykoside und Cephalosporine führen zu Potenzierung der Nephrotoxizität von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Nephrotoxizität
Cephalosporine
Dreier-Axt
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Oto- und Nephrotoxizität
Aminoglykoside
Glüh-Kuh-Anhänger
Aminoglükoside potenzieren die oto- UND nephrotoxische Wirkung von Cisplatin.
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schließen
Cisplatin gehört zu den Zytostatika, welche die DNA-Replikation hemmen. Es gelangt sowohl durch passive Diffusion als auch durch aktivem Transport in das Zytoplasma und hydratisieren dort zu einem Aqua-Cisplatin-Komplex. Gelangt dieser Komplex in den Zellkern, hemmt dieser als Addukt die DNA-Polymerase, was die DNA-Replikation verhindert.
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29409
Was ist Ankizin?
Ankizin ist ein Projekt der AG Medizinische-Ausbildung bvmd e.V.
Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.
In freundlicher Kooperation bieten wir im Ankizin-Deck passgenau unsere Merkhilfen in den jeweiligen Anki-Karten an. Die so verknüpften Fragen kannst Du mit freundlicher Genehmigung der bvmd auch hier als Quiz ansehen.
Du findest alle Inhalte auch im Ankizin-Deck in Anki.
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Indikationen
Sack
Cisplatin wird zur Therapie bei Hodenkarzinom eingesetzt. Eine vollständige Remission und Heilung ist möglich.
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Indikationen
Zigaretten-Lungenflügeltattoo
Quintessence
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Fallende weiße Pennies
Cisplatin führt zur mäßigen Myelosuppression. Alle 3 Zellreihen können also erniedrigt sein: Leukozyten, Thrombozyten, Erythrozyten.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Zerbrochener Salzstreuer
Es kann unter Cisplatineinnahme zu Hyponatriämie kommen.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Kopfhörer
Cisplatin wirkt ototoxisch und kann zu Tinnitus führen. Dies gilt vor allem für Kinder.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Dem DJ ist übel
Cisplatin verursacht sehr häufig Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Moderne Antiemetika, wie 5-HT3-Antagonisten (Ondansetron), wirken protektiv gegen diese Nebenwirkungen.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
Abgemagerter DJ
Auch ein Gewichtsverlust kommt bei Cisplatin sehr häufig vor.
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Nebenwirkungen > Sehr häufig
“Das ist mein Limit – mein Neffe wird einfach versagen”
Da Cisplatin renal eliminiert wird, ist eine Einschränkung der Nierenfunktion dosislimitierend.
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Nebenwirkungen > Häufig
Seppel-Puppe
Im Rahmen der Cisplatin-Therapie kommt es häufig zu einer Sepsis und Infektionen.
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Nebenwirkungen > Häufig
Neuronenartige Blitze
Neurotoxizität ist eine häufige Nebenwirkung. Dabei tritt oft eine periphere Neuropathie auf, mit dem Verlust motorischer Funktionen und Parästhesien.
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Nebenwirkungen > Häufig
Schwindelnde Taube
Cisplatin führt zu vestibulärer Toxizität. Daraus folgt häufig Taubheit und Vertigo.
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Nebenwirkungen > Häufig
Arrhythmogenes EKG, mit ST-Hebungen
Herzrhythmusstörungen sind eine häufige Nebenwirkung. In Kombination mit anderen Zytostatika ist außerdem eine Myokardischämie möglich.
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Nebenwirkungen > Häufig
Ulcus beim Zugang der Puppe
Im Fall von Cisplatin kommt es bei Extravasation zum Ulcus. Cisplatin darf nur intravenös appliziert werden.
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Nebenwirkungen > Häufig
Umgeworfene Alben
Durch eine Leberfunktionsstörung kommt es zu einer eingeschränkten Albuminproduktion.
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Pharmakokinetik
Gehirn-Zentralregler ganz unten
Cisplatin dringt schlecht durch die Blut-Hirn-Schranke und ist somit nicht ZNS-gängig.
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Pharmakokinetik
Nierenregler am Limit
Die Elimination von Cisplatin erfolgt großteils über die Niere.
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Pharmakokinetik > Wirkmechanismus
Zerbrochene DNA-Trophäe
[[Abb. 14371]]
Cisplatin hemmt die DNA-Synthese durch Bildung von Quervernetzungen innerhalb einzelner und zwischen den DNA-Strängen.
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Pharmakokinetik > Wirkmechanismus
[[Abb. 14371]]
Cisplatin ist eine anorganische Substanz. Die Bildung von Vernetzungen der DNA-Stränge ist entscheidend für den Wirkmechanismus von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Klinische Apekte
Wasserflaschen
Nephroprotektiv wirkt eine ordentliche Hydratation: Patienten sollen schon vor Therapiebeginn beginnen, ausreichend zu trinken.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Ototoxizität
Kreischende Freundin
Ototoxische Stoffe, wie Aminoglykoside und Schleifendiuretika, potentieren die ototixische Wirkung von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Nephrotoxizität
Hand zum Nierenregler
Nephrotoxische Stoffe, wie Aminoglykoside und Cephalosporine führen zu Potenzierung der Nephrotoxizität von Cisplatin.
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Pharmakokinetik > Interaktionen: Oto- und Nephrotoxizität
Glüh-Kuh-Anhänger
Aminoglükoside potenzieren die oto- UND nephrotoxische Wirkung von Cisplatin.
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Cisplatin Wirkungsmechanismus - Cisplatin gehört zu den Zytostatika, welche die DNA-Replikation hemmen. Es gelangt sowohl durch passive Diffusion als auch durch aktivem Transport in das Zytoplasma und hydratisieren dort zu einem Aqua-Cisplatin-Komplex. Gelangt dieser Komplex in den Zellkern, hemmt dieser als Addukt die DNA-Polymerase, was die DNA-Replikation verhindert.
Meditricks Schaubild, angepasste Vorlage “Cisplatin Mechanism of Action”, von BioRender.com. Abgerufen von https://app.biorender.com/biorender-templates.
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