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Scharlach: S. pyogenes

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Allgemein
Scharlach
Kind mit Schal, das nicht mehr lacht
1/28
Allgemein
Auch "second disease" (2)
Victory/Peace-Zeichen (2 Fingern)
Scharlach zählt zu den 5 klassischen Exanthemerkrankungen der Pädiatrie.
2/28
Allgemein
Erkrankungsalter: 4-10 Jahren
Die beiden Schalenden: 4 Erdbeeren und Zähne
3/28
Erreger
Streptococcus pyogenes
Kettenkokken (gr. pyr)
Streptococcus pyogenes kommt eigentlich von pyogen = eiterbildend.
4/28
Erreger
Durch Bakteriophagen infizierte Streptokokken produzieren Toxine A, B oder C
Bakteriophage lehrt ABC
5/28
Erreger
Beta-hämolysierende Streptokokken
Betle-häm-Schild
Die Beta-Hämolyse zeigt sich auf dem Blutagar mit einer kompletten Lyse der Erythrozyten, weshalb sich klare Höfe um die Streptokokkenkolonien formen.
6/28
Erreger
Lancefield Gruppe A
Lanze und A-Flagge
7/28
Erreger
Erneutes Erkranken ist möglich
"Nicht schon wieder..."
Immunität besteht immer nur gegen entsprechendes Toxin bzw. den bildenden Streptokokken-Stamm. Ein erneutes Erkranken ist möglich.
8/28
Erreger
Exanthem
Roter Saft
9/28
Erreger
Systemische Reaktion (z.B. Fieber)
Feuerkokkus
10/28
Erreger
Reinfektion mit gleichem Toxin → Tonsillitis/Pharyngitis
Kettenkokkus mit leerem Glas auf Kind mit Schal
Reinfektion mit gleichem Toxin (oder Bakterien ohne Toxin) führt zu Tonsillitis/Pharyngitis.
11/28
Klinik
Inkubationszeit 2-7 Tage
Schal auf Wochenkalender
12/28
Klinik
Stecknadelkopfgroßes Exanthem nach 48h
Paket mit 48 Stecknadeln
13/28
Klinik
Abrupter Beginn mit hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Erbrechen
Fieberthermometer, schlappes Kind, grünes Gesicht
14/28
Klinik
Tiefrot geschwollene Mandeln
Roter Mund
15/28
Klinik
Zunge initial weißlich belegt
Weißliche Zunge
16/28
Klinik
Papillenhyperplasie
Johannisbeeren
Im Verlauf kommt es zum Enanthem mit Papillenhyperplasie der Zunge und der typischen Erd-/Himbeerzunge.
17/28
Klinik
Typische Erd-/Himbeerzunge
Sahne auf Zunge mit Erd-/Himbeere
18/28
Klinik
Submandibulär vergrößerte Lymphknoten
Submandibulär lymphgrüne Lymphknoten
19/28
Klinik
Periorale Blässe
Milchbart und Milchflasche in Hand
Die periorale Blässe gilt als klassisch für Scharlach und wird auch Milchbart genannt.
20/28
Klinik
Stecknadelkopfgroßes feinfleckiges Exanthem
Stecknadeln
Pathognomonisches feinfleckiges Exanthem mit typischerweise stecknadelkopfgroßen, rot erhabenen Flecken ab dem 2. - 4. Krankheitstag. Die Ausbreitung kann über den ganzen Körper erfolgen; am deutlichsten in den Gelenkbeugen und der Leiste.
21/28
Klinik
Sandartiges Gefühl bei Palpation des Exanthems
Sandhaufen mit Stecknadeln darin
22/28
Klinik
Kleieförmige Schuppung nach ca. 2 Wochen
2-Wochen Vorratspackung Kleie
Typisch ist zur gleichen Zeit die Ablösung der Haut an den Hand- und Fußsohlen.
23/28
Klinik
Diagnostik: Blickdiagnose
Prüfender Blick der Büste
Scharlach ist eine Blickdiagnose.
24/28
Klinik
Komplikation: immunvermittelte Streptokokken-Folgeerkrankungen nach 4-6 Wochen
6 Postpakete auf Weg zu betroffenen Organen
Hierzu zählen u.a. das akute rheumatische Fieber, die Poststreptokokken-Glomerulonephritis und die Poststreptokokken-reaktive Arthritis.
25/28
Therapie
Mittel der Wahl: Penicillin V
Stifte in V-Form
Mittel der Wahl ist Penicillin V. Nach 24 h Antibiose sind Kinder nicht mehr ansteckend.
26/28
Therapie
Makrolide
Große Deckel (engl. macro lid)
Alternativ bei Penicillin-Allergie oder Resistenz sind Makrolide wie Erythromycin indiziert.
27/28
Therapie
Cefaclor
Chlor-grüner Büstenkopf
Eine weitere Alternative sind Cepahlosporine wie Cefaclor. Cephalosporine kommen allerdings bei Penicillinallergie wegen der Kreuzreaktivität natürlich nicht in Frage.
28/28
Einleitung
Geschichte
Kapitel 4
Verwandte 10
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Strepokokkos pyrogenes
Die Mikrofotografie zeigt Streptococcus pyogenes bei 900-facher Vergrößerung, angefärbt mit der Pappenheim-Färbung.
Die Abbildung zeigt schematisch die biochemische Struktur des Group-A-Carbohydrate (GAC) in der Zellwand von Streptococcus pyogenes. Das GAC ist das charakteristische Kohlenhydrat-Antigen der Lancefield-Gruppe A, welches die serologische Klassifikation dieser Bakterien bestimmt. Die Zugehörigkeit zur Gruppe A ist klinisch bedeutsam, da sie eng mit der Virulenz von S. pyogenes verknüpft ist. Über phagenvermittelte Genübertragung können Gruppe-A-Streptokokken Gene für pyrogene Exotoxine erwerben, die zentral an der Pathogenese von Erkrankungen wie Scharlach beteiligt sind. Die Identifizierung des GAC dient somit sowohl der diagnostischen Einordnung als auch dem Verständnis der krankmachenden Mechanismen dieser Bakterien.
Auch umgangssprachlich als Milchbart bezeichnet.   Quelle: Photographer: Alicia Williams, Estreya at English Wikipedia, 15:21, 9 February 2007 (UTC), Scarlet fever 1, CC BY-SA 2.5
Die Abbildung zeigt den Rachen eines 16-jährigen Patienten mit Streptokokken-Pharyngitis. Sichtbar ist eine typische Tonsillenexsudation (eitriger Belag auf den Mandeln), wie sie bei Infektionen mit β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pyogenes) häufig auftritt. Der Fall war kulturpositiv, d. h. der Erreger konnte mikrobiologisch nachgewiesen werden.
Quelle: Martin Kronawitter, Scharlach, CC BY-SA 2.5
Bei einer Erdbeerzunge ist die Zunge stark gerötet und die kleinen Papillen treten deutlich hervor. Die Zunge sieht dadurch aus wie eine Erdbeere.
Die Abbildung zeigt Brust und Hals eines 8-jährigen Kindes mit Scharlach. Sichtbar ist ein gleichförmiges, feinfleckiges Exanthem aus kleinen Papeln.
Quelle: Kronawitter, Scharlach2, CC BY-SA 3.0
Die Abbildung zeigt die Handinnenflächen eines Patienten mit Scharlach in der Spätphase der Erkrankung. Typisch ist eine groblamelläre Abschuppung (Desquamation), die in der Regel in der zweiten bis vierten Krankheitswoche auftritt.
Die Fotografie zeigt beta-hämolytische Kolonien von Streptococcus pyogenes (Lancefield-Gruppe A, GAS) auf einer 5 %igen Schafblutagarplatte nach 48 Stunden Inkubation. Um jede Kolonie sind klare Zonen zu sehen. Typisch für Beta-Hämolyse, also die vollständige Auflösung roter Blutkörperchen. Bei S. pyogenes wird diese vor allem durch Streptolysin S verursacht, unterstützt durch Streptolysin O. Streptolysin S schädigt die Erythrozytenmembran und führt so zur osmotischen Lyse.
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https://www.meditricks.de/wp-content/plugins/meditricks-mt-quiz/include/
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27027
Was ist Ankizin?
Ankizin ist ein Projekt der AG Medizinische-Ausbildung bvmd e.V.

Es ist das größte non-profit, studentisch organisierte Anki-Projekt im deutschsprachigen Raum.
Ziel ist die Umsetzung des gesamten notwendigen Wissens für alle medizinischen Staatsexamina.

In freundlicher Kooperation bieten wir im Ankizin-Deck passgenau unsere Merkhilfen in den jeweiligen Anki-Karten an. Die so verknüpften Fragen kannst Du mit freundlicher Genehmigung der bvmd auch hier als Quiz ansehen.

Du findest alle Inhalte auch im Ankizin-Deck in Anki.
Anki-Karten für das Medizinstudium
Frage 1 / 7
Freitext

Wofür steht die Lanze des Streptokokkus?

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1
Allgemein
Scharlach
Kind mit Schal, das nicht mehr lacht
Basiswissen
2
Allgemein
Auch "second disease" (2)
Victory/Peace-Zeichen (2 Fingern)
Scharlach zählt zu den 5 klassischen Exanthemerkrankungen der Pädiatrie. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Die 6 pädiatrischen Exanthemerkrankungen wurden historisch sozusagen "durchnummeriert". Masern ist dabei die "first disease" und Röteln die "third disease". (5. Ringelröteln, 6. Dreitagefieber).
2/28
3
Allgemein
Erkrankungsalter: 4-10 Jahren
Die beiden Schalenden: 4 Erdbeeren und Zähne
Quintessence
4
Erreger
Streptococcus pyogenes
Kettenkokken (gr. pyr)
Streptococcus pyogenes kommt eigentlich von pyogen = eiterbildend. alles anzeigen
5
Erreger
Durch Bakteriophagen infizierte Streptokokken produzieren Toxine A, B oder C
Bakteriophage lehrt ABC
Quintessence
 
Extra Info / Trivia
Bakteriophagen sind Viren, die Bakterien als Wirtszellen nutzen.
5/28
6
Erreger
Beta-hämolysierende Streptokokken
Betle-häm-Schild
Die Beta-Hämolyse zeigt sich auf dem Blutagar mit einer kompletten Lyse der Erythrozyten, weshalb sich klare Höfe um die Streptokokkenkolonien formen. alles anzeigen
7
Erreger
Lancefield Gruppe A
Lanze und A-Flagge
8
Erreger
Erneutes Erkranken ist möglich
"Nicht schon wieder..."
Immunität besteht immer nur gegen entsprechendes Toxin bzw. den bildenden Streptokokken-Stamm. Ein erneutes Erkranken ist möglich. alles anzeigen
9
Erreger
Exanthem
Roter Saft
Basiswissen
10
Erreger
Systemische Reaktion (z.B. Fieber)
Feuerkokkus
Basiswissen
11
Erreger
Reinfektion mit gleichem Toxin → Tonsillitis/Pharyngitis
Kettenkokkus mit leerem Glas auf Kind mit Schal
Reinfektion mit gleichem Toxin (oder Bakterien ohne Toxin) führt zu Tonsillitis/Pharyngitis. alles anzeigen
12
Klinik
Inkubationszeit 2-7 Tage
Schal auf Wochenkalender
Expertenwissen
13
Klinik
Stecknadelkopfgroßes Exanthem nach 48h
Paket mit 48 Stecknadeln
Basiswissen
14
Klinik
Abrupter Beginn mit hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Erbrechen
Fieberthermometer, schlappes Kind, grünes Gesicht
Quintessence
15
Klinik
Tiefrot geschwollene Mandeln
Roter Mund
Basiswissen
16
Klinik
Zunge initial weißlich belegt
Weißliche Zunge
Expertenwissen
17
Klinik
Papillenhyperplasie
Johannisbeeren
Im Verlauf kommt es zum Enanthem mit Papillenhyperplasie der Zunge und der typischen Erd-/Himbeerzunge. alles anzeigen
18
Klinik
Typische Erd-/Himbeerzunge
Sahne auf Zunge mit Erd-/Himbeere
19
Klinik
Submandibulär vergrößerte Lymphknoten
Submandibulär lymphgrüne Lymphknoten
Basiswissen
20
Klinik
Periorale Blässe
Milchbart und Milchflasche in Hand
Die periorale Blässe gilt als klassisch für Scharlach und wird auch Milchbart genannt. alles anzeigen
21
Klinik
Stecknadelkopfgroßes feinfleckiges Exanthem
Stecknadeln
Pathognomonisches feinfleckiges Exanthem mit typischerweise stecknadelkopfgroßen, rot erhabenen Flecken ab dem 2. - 4. Krankheitstag. Die Ausbreitung kann über den ganzen Körper erfolgen; am deutlichsten in den Gelenkbeugen und der Leiste. alles anzeigen
22
Klinik
Sandartiges Gefühl bei Palpation des Exanthems
Sandhaufen mit Stecknadeln darin
Basiswissen
23
Klinik
Kleieförmige Schuppung nach ca. 2 Wochen
2-Wochen Vorratspackung Kleie
Typisch ist zur gleichen Zeit die Ablösung der Haut an den Hand- und Fußsohlen. alles anzeigen
24
Klinik
Diagnostik: Blickdiagnose
Prüfender Blick der Büste
Scharlach ist eine Blickdiagnose. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Es gibt auch einen Schnelltest (85% sensitiv und 95% spezifisch) auf beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A, der jedoch nicht zwingend nötig ist.
24/28
25
Klinik
Komplikation: immunvermittelte Streptokokken-Folgeerkrankungen nach 4-6 Wochen
6 Postpakete auf Weg zu betroffenen Organen
Hierzu zählen u.a. das akute rheumatische Fieber, die Poststreptokokken-Glomerulonephritis und die Poststreptokokken-reaktive Arthritis. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Seit AB-Therapie deutlich seltener im globalen Norden.
25/28
26
Therapie
Mittel der Wahl: Penicillin V
Stifte in V-Form
Mittel der Wahl ist Penicillin V. Nach 24 h Antibiose sind Kinder nicht mehr ansteckend. alles anzeigen
27
Therapie
Makrolide
Große Deckel (engl. macro lid)
Alternativ bei Penicillin-Allergie oder Resistenz sind Makrolide wie Erythromycin indiziert. alles anzeigen
28
Therapie
Cefaclor
Chlor-grüner Büstenkopf
Eine weitere Alternative sind Cepahlosporine wie Cefaclor. Cephalosporine kommen allerdings bei Penicillinallergie wegen der Kreuzreaktivität natürlich nicht in Frage. alles anzeigen
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Dein Weg zum Lernerfolg

Lernfortschritt & Selbsteinschätzung

1. Was habe ich bereits angesehen?

Wir bieten Basis- (B), Expert- (E) und Quintessence- (Q) Videos sowie das Erkundungsbild mit Quiz (?).
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2. Wie sicher bin ich?

Unsere Lernampel dient deiner Selbsteinschätzung: Sicher (  ), so-la-la (  ) oder unsicher (  ).
Sie gibt dir eine schnelle Übersicht, welche Themen Du bevorzugt wiederholen solltest.

3. Fakten markieren

Für gezielteres Wiederholen kannst Du auch einzelne Fakten markieren.
Du kannst sie über das Filter-Auge in allen Quiz-Modi gezielt abfragen.

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Das überlassen wir deinen Vorlieben. Wir haben viele Optionen. Ideal ist es, sich die Videos anzusehen.
Anschließend ist testbasierte (= aktive) Wiederholung der Goldstandard, etwa mit unseren Quiz-Modi.
So kann dein Lernen über die Zeit aussehen:

  Abbildungen
1 Strepokokkos pyrogenes 2 Lancefield Gruppen 3 Periorale Blässe 4 Pharyngitis 5 Himbeerzunge 6 Erdbeerzunge 7 Exanthem 8 Kleieförmige Schuppung 9 Desquamation der Handflächen 10 Beta Hämolysierende Kolonien
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Strepokokkos pyrogenes
Strepokokkos pyrogenes - Die Mikrofotografie zeigt Streptococcus pyogenes bei 900-facher Vergrößerung, angefärbt mit der Pappenheim-Färbung.
Centers for Disease Control and Prevention (CDC). (1979). Streptococcus pyogenes, Pappenheim-Färbung, 900-fache Vergrößerung [Mikrofotografie]. Public Health Image Library (PHIL), Bild-Nr. 2110. https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=2110
© Meditricks GmbH
Lancefield Gruppen - Die Abbildung zeigt schematisch die biochemische Struktur des Group-A-Carbohydrate (GAC) in der Zellwand von Streptococcus pyogenes. Das GAC ist das charakteristische Kohlenhydrat-Antigen der Lancefield-Gruppe A, welches die serologische Klassifikation dieser Bakterien bestimmt. Die Zugehörigkeit zur Gruppe A ist klinisch bedeutsam, da sie eng mit der Virulenz von S. pyogenes verknüpft ist. Über phagenvermittelte Genübertragung können Gruppe-A-Streptokokken Gene für pyrogene Exotoxine erwerben, die zentral an der Pathogenese von Erkrankungen wie Scharlach beteiligt sind. Die Identifizierung des GAC dient somit sowohl der diagnostischen Einordnung als auch dem Verständnis der krankmachenden Mechanismen dieser Bakterien.
Lavelle, K., Van Sinderen, D., & Mahony, J. (2021). Cell wall polysaccharides of Gram positive ovococcoid bacteria and their role as bacteriophage receptors [Abbildung 2]. Frontiers in Microbiology, 12, 703846. https://doi.org/10.3389/fmicb.2021.703846 Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
CC BY 4.0
Periorale Blässe - Auch umgangssprachlich als Milchbart bezeichnet.

 

Quelle: Photographer: Alicia Williams, Estreya at English Wikipedia, 15:21, 9 February 2007 (UTC), Scarlet fever 1, CC BY-SA 2.5
Pharyngitis - Die Abbildung zeigt den Rachen eines 16-jährigen Patienten mit Streptokokken-Pharyngitis. Sichtbar ist eine typische Tonsillenexsudation (eitriger Belag auf den Mandeln), wie sie bei Infektionen mit β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pyogenes) häufig auftritt. Der Fall war kulturpositiv, d. h. der Erreger konnte mikrobiologisch nachgewiesen werden.
Heilman, J. (n.d.). A case of strep throat, culture positive [Fotografie]. Wikimedia Commons. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pos_strep.JPG Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)
CC BY-SA 3.0
Himbeerzunge - Quelle: Martin Kronawitter, Scharlach, CC BY-SA 2.5
Erdbeerzunge - Bei einer Erdbeerzunge ist die Zunge stark gerötet und die kleinen Papillen treten deutlich hervor. Die Zunge sieht dadurch aus wie eine Erdbeere.
Azizova, A. (2013, 27. Oktober). Skarlatina [Fotografie]. Wikimedia Commons. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Skarlatina.jpg Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)
CC BY-SA 3.0
Exanthem - Die Abbildung zeigt Brust und Hals eines 8-jährigen Kindes mit Scharlach. Sichtbar ist ein gleichförmiges, feinfleckiges Exanthem aus kleinen Papeln.
Whispyhistory. (n.d.). Scarlet fever rash [Fotografie]. Wikimedia Commons. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scarlet_fever_rash.jpg Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
CC BY-SA 4.0
Kleieförmige Schuppung - Quelle: Kronawitter, Scharlach2, CC BY-SA 3.0
Desquamation der Handflächen - Die Abbildung zeigt die Handinnenflächen eines Patienten mit Scharlach in der Spätphase der Erkrankung. Typisch ist eine groblamelläre Abschuppung (Desquamation), die in der Regel in der zweiten bis vierten Krankheitswoche auftritt.
YasminFeth. (n.d.). Scharlach [Fotografie]. Wikimedia Commons. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Scharlach.jpg Lizenz: Public Domain (gemeinfrei)
© Meditricks GmbH
Beta Hämolysierende Kolonien - Die Fotografie zeigt beta-hämolytische Kolonien von Streptococcus pyogenes (Lancefield-Gruppe A, GAS) auf einer 5 %igen Schafblutagarplatte nach 48 Stunden Inkubation. Um jede Kolonie sind klare Zonen zu sehen. Typisch für Beta-Hämolyse, also die vollständige Auflösung roter Blutkörperchen. Bei S. pyogenes wird diese vor allem durch Streptolysin S verursacht, unterstützt durch Streptolysin O. Streptolysin S schädigt die Erythrozytenmembran und führt so zur osmotischen Lyse.
Chaurasiya, A. K. (2021, 26. September). Beta-hämolytische Kolonien von Streptococcus pyogenes auf 5 % Schafblutagar nach 48 Stunden Inkubation [Fotografie]. Wikimedia Commons. Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0). Verfügbar unter: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Streptococcus_pyogenes_beta-haemolytic_colonies.jpg
CC BY-SA 4.0
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