TAG-Synthese lernen mit Meditricks: Sehen. Merken. Meistern. Audio-visuelle Eselsbrücken: Lernen, das unter die Haut geht.

TAG-Synthese

Loading+ Favoriten
  • CHECKLISTE / wird im Front-End nicht angezeigt

    --- auf dieser Seite

    • Shortcode für Meditrick platziert? show_meditrick id=24229 (Zahl ersetzen reicht; muss noch in eckige Klammern)
    • Kategorien für die Schnell-Reiter angepasst? = die Akkordeons über dem Meditrick
      • sollen der Hauptkategorie entsprechen und hilfreiche Kategorien auflisten
        • aktuelle Liste, siehe hier

    --- auf der Beitragsseite CAVE: Beide Seiten immer getrennt bearbeiten und speichern, nicht parallel.

    • Beitragsbild gesetzt? MT-thumb
      • Beitragsbild verschlagwortet? Schema: Hantavirus auf Meditricks.de
    • Schlagworte und Kategorien für den Beitrag definiert?
      • Kategorien großzügig, aber sinnvoll, ggf. nachfragen. Der Meditrick wird überall dort gelistet, wo er zu den Kategorien gehört.
    • Permalink schön kurz? /sle oder /lups statt /systemischer-lupus-erythematodes
    • Einstellungen für aMember korrekt? /je nach Paket
    • SEO für Google angepasst?
    • - Focus-Keyword und Kurzbeschreibung inkl. Begriff 'lernen': Lupus lernen mit Meditricks ...

    Danke!

  • Jedes vernünftige Land und jede vernünftige Stadt sollte im Fall der Fälle ihre Bewohner versorgen können. Auch die Stoffwechselstadt bereitet in angenehmen Zeiten Notfall-Nahrung für schlimmere Zeiten vor. In den Mönchs-Kellern werden Tagesrationen für jeden Bewohner zusammengestellt. Die Tagesration besteht aus hochkalorischem Glitzer-Alkohol und 3 Fritten. Was braucht man mehr?

    Leider ist die Versuchung des Alkohols für ein paar Mitarbeiter zu groß gewesen – sie sind schon völlig betrunken. Auch die fettigen Fritten werden der Reihe nach verteilt – der dicke Kinn-Nasen-Hase gibt sie dem Koala. Nur die Kapitäne machen ihre Arbeit so wie es sich gehört. Und was ist das im Hintergrund?! Da stiehlt das Gnu mit seinem Kumpanen auch noch ein paar Tagesrationen! Ob da noch etwas für die katastrophalen Zeiten übrig bleibt?

    ClearErkundungsbild
    1
    Triacylglycerole (TAGs) bestehen aus Glycerin und 3 Fettsäuren
    Tagesrationen bestehen aus Glitzeralkohol und 3 Fritten
    Triacylglycerole (TAGs) bestehen aus zwei Komponenten. Das Rückgrat des Triglycerids ist Glycerin, welches 3 Hydroxy- bzw. Alkoholgruppen besitzt – hier die glitzernden Alkoholflaschen mit 3 Öffnungen. Mit diesen drei Alkoholgruppen kann der Körper drei Fettsäuren verbinden – hier drei fettige Fritten. In der Stoffwechselstadt werden Tagesrationen (TAGs) für schlechte Zeiten vorbereitet, um die Nahrungsversorgung der Bewohner sicherzustellen. Und in katastrophalen Zeiten (Katabolismus) braucht jeder Glitzer-Alkohol und Fritten! Drei Fritten (FS, Triacly-) sind in einer Alkoholflashce (-glycerol).
    1/30
    Quintessence
    2
    TAGs werden als Energiespeicher in Adipozyten gelagert
    Tagesrationen werden in dicken Po-förmigen Behältern gelagert
    Triacylglycerole, TAGs, werden auch Triglyceride genannt. Sie sind eine exzellente Speicherform von Fettsäuren (fettige Fritten), da sie fast wasserlos sind (pro Gramm Glykogen lagert der Körper z.B. 3 g Wasser ein – pro Gramm TAGs fast gar kein Wasser). TAGs speichern viel mehr Energie als Glykogen oder Proteine. Hier werden die Tagesrationen an Alkohol und Fritten in großen Po-förmigen Fässern gelagert – TAGs werden in unserem Körper in spezialisierten Fettzellen gelagert, auch Adipozten genannt. Die Form der Po-förmigen Fässer erinnert an die Histologie von Adi-po-zyten. Eines der Fässer ist offen: Wir sehen Glitzerflaschen und Fritten darin. In den 3 Öffnungen der glitzernden Alkoholflaschen stecken jeweils 3 fettige Fritten.
    2/30
    Quintessence
    3
    Zwischen Fettsäuren und Glycerin bilden sich Esterbindungen
    Zwischen Fritten und glitzernden Alkoholflaschen sind Nester zur Polsterung
    Die Fettsäuren (FS) gehen mit den drei Alkohol bzw. OH-Gruppen des Glycerins eine Esterbindung ein. Hier sind zwischen Fritten (FS) und Glitzer-Alkoholflaschen (Glycerin) Nester (Ester) zur Polsterung angebracht.
    3/30
    Quintessence
    4
    TAG-Synthese in Adipozyten und Muskeln, sowie in Leber, Darmmukosa und Niere
    Tagesrationen-Bildung auf zwei Postern von Po und Muskel, von Leber, Darm und Nieren
    TAGs werden zwar vorwiegend in Adipozyten gespeichert, jedoch können sie in verschiedenen Geweben synthetisiert werden. Unsere Darmzellen müssen z.B. TAGs in der Nahrung erst auseinanderbauen, um sie zu resorbieren. Danach synthetisieren die Darm-Zellen die TAGs wieder neu. Wir sehen zwei Poster auf der Wand. Auf dem ersten Poster sehen wir einen Po (Adipozyten) und einen Skelettmuskel, und auf dem zweiten Poster sehen wir Leber, Niere und Darm. Sie sind auf zwei Poster untergebracht, weil sie sich zum Teil in der TAG-Synthese (TAGesrationen-Bildung) unterscheiden. Die beiden Gruppen (Po und Muskel vs. Niere, Darm und Darm) konkurrieren gegeneinander, wer die besten Glitzer-Alkohol-Fritten-Flaschen machen kann.
    4/30
    Basiswissen
    5
    Der Großteil des TAG-Stoffwechsels findet im Zytosol statt
    Durch ein langes Fenster sehen wir den Stadtteils der Stoffwechselstadt
    Die Biosynthese und die Lyse von TAGs finden im Zytosol statt. Hier sind die Schritte im Stadt- und nicht im Kraftwerkviertel der Stoffwechselstadt gezeigt. Wir sehen deshalb auch die Stoffwechselstadt durch ein langes Fenster im Hintergrund. Einige Schritte finden auch außerhalb der Zelle statt.
    5/30
    Quintessence
    6
    Reaktionsträge Fettsäuren müssen erst aktiviert werden
    “Träge” traurige Fritte wird an Koala weitergereicht
    Vor der Synthese von Triacylglyceriden, müssen sowohl die Fettsäuren (FS) als auch das Glycerin aktiviert werden. Beide Stoffe sind sonst zu reaktionsträge. Die Aktivierung der Fettsäuren erfolgt in zwei Schritten. Ziel ist eine energiereiche Thioester-Bindung zwischen FS und CoA zu schaffen. Der dicke Synthase-Hase isst zufrieden eine Fritte nach der nächsten! Diese Fritte ist total traurig, weil er vermutet, dass er vom Hasen gleich gegessen wird (träge Fettsäure). Der dicke Hase reicht derweil eine zweite Fritte an seinen Kumpel, den Koala (CoA) weiter. Die zweite Fritte freut sich, nicht vom dicken Hasen gegessen zu werden (Aktivierung der Fettsäure)!
    6/30
    Quintessence
    7
    Enzym ist die Acyl-CoA-Synthetase
    Enzianlogo auf Synthetase-Hase-Kittel
    Das Enzym Acyl-CoA-Synthetase (auch Thiokinase) führt beide Schritte der Aktivierung durch. Dabei wird eine Fettsäure auf ein Ko-Enzym A (CoA) übertragen. Der sehr dicke grüne Wissenschaftler-Hase – auch als Synthetase-Hase bekannt - hat eine Enzian-Logo auf seinem Kittel, die seinen Enzym-Status anzeigt. Sein großes Kinn und seine große Nase erinnern an den zweiten Enzym-Namen Thiokinase. Da Synthetasen ATP verbrauchen, ist sein Kittel im typischen Apfel-Phosphor-Grün der ATP-Blitze dargestellt (Adenosin-Tri-Phosphat).
    7/30
    Basiswissen
    8
    Synthetase wandelt Fettsäure erst in Acyl-AMP, ATP wird verbraucht
    Hase reicht Fritte und Ampulle mit Akrylfarbe an Koala, AMP-Batterie fällt
    Die Acyl-CoA-Synthetase verbraucht im ersten Schritt der Fettsäurenaktivierung ein ATP, um Acyl-AMP zu generieren. Dabei wird ein Pyrophosphat frei – es werden zwei energiereiche Verbindungen verbraucht. Der Hase überreicht mit der trägen Fritte zusammen eine Ampulle mit Akrylfarbe an den Akryl-Koala, der wohl damit die Fässer markieren soll. Damit der Koala dabei nicht verhungert, reicht der dicke Hase ihm auch eine Fritte an (Akrylfarbe in Ampulle und Fritte = Acyl-AMP, Fettsäure und AMP). Während dem Überreichen fällt eine AMP-Batterie auf den Boden (1 phosphorgrüner Strich für Monophosphat). Zwei besoffene, brennende Pfirsiche (Pyro-Phosphat) sind vom Aufprall leicht erschreckt.
    8/30
    Basiswissen
    9
    Acyl-AMP wird dann mit CoA zu Acyl-CoA verknüpft
    Akryl-Ampulle und Fritte werden Koala gegeben, jetzt ein Akryl-Koala
    Die Thiokinase kann nun Acyl-AMP auf das CoA übertragen, um die energiereiche Thioester-Bindung zu schaffen. Der Synthetase-Hase übergibt nun die Fritte (FS) und die Ampulle mit Akryl-Farbe (Acyl-AMP) an den Koala (CoA), der zu einem Akryl-Koala wird (Acyl-CoA). Er soll die Po-Fässer wohl mit der Aufschrift TAG (für: “TAGesration”) beschriften.
    9/30
    Basiswissen
    10
    Die Glycerokinase (Enzym) aktiviert in Leber, Niere und Darmmukosa das Glycerin
    Dicker Kinn-Nasen-Alkoholiker (Enzianlogo) “verpackt” unter Leber-Nieren-Darm-Poster Glitzeralkohol
    Unterschiedliche Gewebetypen aktivieren das Glycerin mit anderen Enzymen (Enzianlogo). Die Leber, die Niere und die Darmmukosa aktivieren das Glycerin anders als Fett- und Muskelgewebe. In der Leber, der Niere und der Darmmukosa (auf Poster dargestellt) wird das Glycerin direkt durch ein Enzym namens Glycerokinase phosphoryliert und damit aktiviert. Der dicke Kinn-Nasen-Alkoholiker (Glycerokinase) hat seinen Job falsch verstanden: Er sollte den Alkohol in die Po-Fässer verpacken, nicht in sich hinein packen. Er betrinkt sich hier gerade mit zwei Glitzeralkohol-Flaschen (Glycerin) unter dem Poster mit Leber, Niere und Darm. Er hat eine Damen-Perücke (phon. Darm) auf und liegt auf einem Leberkissen (Leber). Außerdem hat er eingenässt (Niere). Peinlich!
    10/30
    Quintessence
    11
    Glycerin-Kinase phosphoryliert Glycerin zu Glycerin-3-Phosphat (ATP-Verbrauch)
    Dicker Kinn-Nasen-Alkoholiker (Enzianlogo) “verpackt” Glitzeralkohol
    Dabei überträgt die Glycerokinase einen Phosphor-Rest von ATP auf das Glycerin, welches dadurch zu Glycerin-3-Phosphat wird. Der Kinn-Nasen-Alkoholiker versucht gerade einen Pfirsich auf die dritte Öffnung zu stecken. Dabei fällt eine Batterie runter. Die Batterie hat nur zwei volle Ladebalken für die Spaltung von ATP in Adenosin-Di-Phosphat und Phosphat.
    11/30
    Basiswissen
    12
    Die Glycerin-3-Phosphat-Dehydrogenase aktiviert in Fett- und Muskelgewebe das Glycerin
    Ein Glitzer-Deyhdrator mit großen Po und Muskeln säuft unter dem Fett- und Muskelposter auch Glitzeralkohol
    Im Fett- und Muskelgewebe gibt es die Glycerokinase nicht. Diese Gewebetypen benutzen stattdessen die Glycerin-3-Phosphat-Dehydrogenase – hier der Glitzer-Dehydrator, der unter dem Fett- und Muskelposter säuft. Auch der Dehydrator hat seine Jobbeschreibung grundlegend falsch verstanden. Er sollte den Glitzeralkohol eigentlich auch nicht selber trinken. Er hat große Muskeln und einen großen Po (Enzym kommt in Myo- und Adipozyten vor).
    12/30
    Quintessence
    13
    Glycerin-3-Phosphat-Dehydrogenase reduziert DAP zu Glycerin-3-Phosphat (NADH + H+ wird verbraucht)
    Der Glitzer-Dehydrator hält Dattelpalme in der linken und eine Glitzer-Flasche mit Pfirsich in der rechten Hand (Nadel steht besoffen daneben)
    Die Dehydrogenase reduziert das Glykolyse-Zwischenprodukt DAP (Dattelpalme) zu Glycerin-3-Phosphat (GAP). Diesmal wird kein ATP, sondern ein NADH + H+ verbraucht. Hier hält der Glitzer-Dehydrator (Dehydrogenase) in der einen Hand eine Dattelpalme (DAP), die das Substrat DAP darstellt. In der anderen Hand hält er eine Glitzer-Alkoholflasche (Glycerin) mit Pfirsich auf der dritten Öffnung (Glycerin-3-Phosphat), die das Produkt darstellt. Seine Glitzeralkoholflasche hat eine Dattel darauf (Dattelschnapps). Den Dattelschnapps findet einer besonders gut: Die befreundete Nadel, die auch schon angetrunken daneben steht (Ochsenhörner für oxidiert).
    13/30
    Quintessence
    14
    Acyl-Transferasen übertragen aktivierte Fettsäuren auf aktiviertes Glycerin
    Dicke Akryl-Mitarbeiter mit Fähren-Shirt stecken gewissenhaft Fritten in die Alkoholflasche
    Die ersten beiden aktivierten Fettsäuren (Acyl-CoA) werden von Enzymen namens Acyl-Transferasen auf Glycerin-3-Phosphat (aktiviertes Glycerin) übertragen. Wenigstens ein gewissenhafter Mitarbeiter säuft nicht nur, sondern arbeitet – Disziplin haben sie auf ihren Fähren als Kapitäne gelernt. Sie fühlen sich auch hier wie die Kapitäne des Unterfangens und tragen daher Akrylfarben-verschmierte Fähren-Schürzen (Transferase). Erster Kapitän nimmt die Fritten des Akryl-Koalas und die Glitzer-Flaschen der Besoffskis und fängt an, sie zu den Tagesrationen zusammenzufügen.
    14/30
    Basiswissen
    15
    Transferase überträgt 2 Acyl-Reste auf Glycerin-3-Phosphat, Synthese von Phosphatidat
    Fähren-Kapitän steckt 2 Fritten mit 2 Nester in die Glitzer-Flaschen-Öffnungen mit Pfirsich, Pfirsich-Zitat
    Am Glycerin-3-Phosphat stehen zwei freie Alkohol-Gruppen zur Verfügung (auf der dritten Alkoholgruppe sitzt die Phosphatgruppe). Die Transferase verestert zwei Acyl-CoA mit diesen zwei Alkohol-Gruppen, um Phosphatidat (Diacylglycerin-3-Phosphat) zu gewinnen. Phosphatidat ist eine wichtige Zwischenstation der TAG-Biosynthese, denn es können sowohl TAGs wie auch sog. Glycerophospholipide daraus hergestellt werden. Glycerophospholipide/Phosphoglyceride sind wichtige Zellmembranbestandteile. Der erste Kapitän mit Fähren-Schürze (Transferase) fängt an die Tagesrationen zusammenzufügen. Er steckt zwei Fritten mit Nester (FS über Ester-Verbindungen) in die zwei “freien” Löcher der Glitzer-Flaschen (Übertragung der 2 Aclyreste auf die 2 freien Hydroxy-Gruppen des Glycerins). Die Pfirsich hat auch schon ein bisschen gesoffen und ist fröhlich im Begriff, lallend seinen liebsten Dichter zu zitieren: “Ein fades Zitat!” (Fades-Pfirisich-Zitat- Phosphatidat)
    15/30
    Basiswissen
    16
    Von Phosphatidat trennen sich die Wege von den Triacylglycerolen und Glycerophospholipiden
    Von Glitzer-Alkohol mit Zitat-Pfirisch führen zwei Wege weg
    Mit Phosphatidat kann der Körper entweder TAGs weiter synthetisieren, oder aber er hat die Möglichkeit wichtige Membranlipide zu synthetisieren (Phospholipide, Sphingolipide). Die zwei Pfade im Tisch führen vom der Glitzerflasche mit Zitat-Pfirsich weg (2 Wege ab Phosphatidat).
    16/30
    Basiswissen
    17
    Im nächsten Schritt wird der Phosphatrest von einer Phosphatase abgespalten
    Neben dem Kapitän ist der runde Pfirsich-Hase
    Im nächsten Schritt wird der Phosphatrest von Glycerin-3-Phosphat von der Phosphatidsäurephosphatase abgespalten. Dadurch wird die dritte Alkoholgruppe frei. Der Pfirsich-Hase (Phosphatase) schnappt sich hier gierig den Pfirsich von der Alkoholflasche, der gerade ein Zitat aufsagt. Dadurch wird die Öffnung der Alkoholflasche frei.
    17/30
    Basiswissen
    18
    Weitere Acyl-Transferase überträgt dritte FS per Esterbindung auf frei geworden Alkoholgruppe
    Zweiter Fähren-Kapitän steckt eine dritte Fritte mit Nest auf die frei gewordene Glitzerflaschen-Öffnung
    Im letzten Schritt des TAG-Zusammenbaus wird die dritte Alkoholgruppe des Glycerins mit einem weiteren Acyl-Rest verestert. Ein zweiter gewissenhafter Akryl-Fähren-Kapitän (Acyl-Transferase) steckt nun eine dritte Fritte mit Nest auf die frei gewordene Glitzerflaschen-Öffnung.
    18/30
    Basiswissen
    19
    7 ATP werden für den Zusammenbau eines TAGs verbraucht
    Auslaufende ATP-Batterie mit Zwergenmütze (7) liegt ohnmächtig auf Boden
    Um die drei zu veresternden Fettsäuren zu aktivieren, wird jeweils das Pendant von zwei ATP verbraucht (ATP → AMP). Für die Aktivierung des Glycerins wird ein ATP verbraucht. Insgesamt kann man also sagen, dass 7 ATP pro TAG-Synthese verbraucht werden. Neben dem zweiten Fähren-Kapitän ist ein weiteres Opfer der alkoholischen Versuchung ohmächtig auf dem Boden zu sehen: eine schlafende ATP-Batterie (ATP-Verbrauch) mit Zwergenmütze (7).
    19/30
    Expertenwissen
    20
    Leber gibt synthetisierte Triglyceride als VLDL ins Blut ab
    Durch Leber-Tür lugt Pfau-El-Diablo und klaut eine Glitzerflasche mit Fritten - Tür ist blutrot
    Die Leber gibt synthetisierte Triglyzeride in Form von VLDL (engl. very low density lipoproteinI) ab. Durch die Lebertüre lugt Pfau-El-Diablo (VLDL), der furchtbare Fett-Pfau-Dämon. Er klaut eine auf dem Boden liegende Glitzer-Alkoholflasche. Die Lebertür ist blutrot (Leber gibt über VLDL TAGs ans Blut ab).
    20/30
    Expertenwissen
    21
    Synthese von Phospholipiden aus Phosphatidat durch Anhängen eines Phosphoresters
    Glitzerflasche auf Tisch, Pfirsich mit Butter in der Hand (Pospholipid) sowie grünem Nest
    Aus Phosphatidat kann der Körper andere wichtige Fette wie Phospholipide herstellen. Diese sind an der dritten Alkoholgruppe mit Phosphorsäuren verestert. Eine weitere Glitzerflasche auf dem Tisch hat einen Pfirsich mit einem Stück Butter in der Hand (Phospho-Lipid). In den anderen beiden Öffnungen sind (wie üblich) 2 Fritten mit normalen Nestern darin (Glycerin mit 2 FS verestert). Das Nest auf der Flaschenöffnung des Pfirsichs ist phosphorgrün (Phosphorester-Bindung).
    21/30
    Expertenwissen
    22
    Phospholipide sind amphiphil und u.a. in der Galle
    Phospholipid-Flasche ist einer Lache gallegrüner Flüssigkeit
    Aufgrund ihrer Molekül-Struktur sind Phospholipide amphiphil (hydrophobe und hydrophile Teile). Diese beiden Eigenschaften machen sie perfekt für die Gallenflüssigkeit, die damit fettige Nahrungsbestandteile im wässrigen Darminhalt emulgieren kann. Die Phospholipid-Flasche ist einer Lache gallegrüner Flüssigkeit (wird in Galle verwendet). So ist oben Butter und unten Wasser (amphiphil).
    22/30
    Expertenwissen
    23
    Lecithin und Cardiolipin sind wichtige Phospholipide
    Phospholipid-Flasche hat ein Lätzchen mit Herz-Lippen darauf
    Lecithin und Cardiolipin sind wichtige Phospholipide. Lecithin ist einer wichtiger Membranbaustein, der Lipid-Doppelschichten formt. Und Cardiolipin wird in der Mitochondrien-Membran eingebaut. Die Phospholipid-Flasche hat ein Lätzchen (=Lecithin) mit Herz-Lippen (=Cardiolipin) darauf an.
    23/30
    Expertenwissen
    24
    Aus Phosphatidat werden auch Sphingolipide hergestellt
    Sphinx auf Tisch hält Butter
    Auch Sphingolipide wie Ceramid oder Sphingomyelin können aus Phosphatidat gemacht werden. Eine Keramik-Sphinx mit Butter (Sphingolipide, bspw. Ceramid) steht auf dem Tisch der Kapitäne.
    24/30
    Expertenwissen
    25
    Glucagon und Adrenalin (Hormone) stimulieren die Lipolyse über GPCRs (7TM)
    Gnu mit Wagon als Trainer verkleidet (Mohnblume auf Jacke) zeigt mit seinem Zepter (Schlaufen und Zwergenmütze) auf Glitzeralkohol, den der Lieb-Hase klauen soll
    Bei Energiebedarf signalisieren die beiden Hormone Adrenalin und Glucagon die Lipolyse in den Fettzellen. Dabei docken die Hormone an G-Protein gekoppelte Rezeptoren an (sog. GPCRs), welche 7 Transmembrandomänen haben. Diese setzen eine Signalkaskade in Gang, die zur Spaltung der TAGs führt. Zur Klarstellung: Diese Hormone docken extrazellulär an Rezeptoren an – ansonsten findet die Signalkaskade und Lipolyse intrazellulär statt. Ein Gnu mit Wagon (Glucagon) schleicht sich unauffällig im Hintergrund in den Keller - in seinem Wagen will er wohl Diebesgut transportieren. Er hat eine Trainerjacke an (A-drena-lin) mit Mohnblume (Hormon) zu sehen. Er möchte wohl ein bisschen vom guten Tropfen hier aus dem Keller schaffen (Lipolyse extrazellulär). Selber macht er sich die Hände nicht schmutzig: Der kleine Tyrann organisiert nur den Klau der Glitzer-Fritten-Flaschen, indem er eine komplizierte Kaskade in den Gang setzt und am Ende den Liebhasen anstiftet, die Flaschen auseinanderzubauen und wegzuschleusen. Er zeigt mit einem Zepter mit sieben Schlaufen und Zwergenmütze (GPCRs haben 7 Transmembran-Domänen - 7TM) auf die Glitzer-Alkohol-Fritten.
    25/30
    Basiswissen
    26
    Aktivierung von Adenylatcyclase → Erhöhung von cAMP → Aktivierung von Proteinkinase A
    In der Band sind auch eine Blase, ein Zelt und ein Fleischbällchen, die alle auf den Alkohol zeigen
    Durch Stimulierung der GPCRs werden membranständige Enzyme namens Adenylatcyclasen aktiviert, die aus ATP cAMP (=cyclisches AMP) machen. Diese wiederum stimulieren die Proteinkinase A, welche Lipasen aktiviert. Die Lipasen wiederum spalten die TAGs. Auch die runde Blase (Cyc-lase), die es an ein Zelt (cAMP) reicht, welches es an ein Fleischbällchen mit großen Kinn und Nase reicht (Protein-kin-ase A).
    26/30
    Basiswissen
    27
    Die Proteinkinase A aktiviert die hormonsensitive Lipase, die Fettsäuren abspaltet
    Fleisch-Kinn-Nase schubst nun Mohn-Lieb-Hasen, der Fritten aus Flasche nimmt
    In den Adipozyten führt diese Signalkaskade dazu, dass drei unterschiedliche Lipasen nacheinander das TAG in die drei Fettsäuren-Bestandteile zerlegen. Die Adipozyten-Triacylglcerinlipase (ATGL) spaltet die erste Fettsäure ab, die hormonsensitive Lipase spaltet die zweite Fettsäure ab und die Monoacylglycerin-Lipase spaltet die letzte Fettsäure ab. Die Fleisch-Kinn-Nase schubst nun den Mohn-Lieb-Hasen (Assoziation für alle drei hormonsensitiven Lipasen) in Richtung eines offenen po-förmigen Fasses mit Tagesrationen. (Proteinkinase A aktiviert Lipase). Die Lipase klaut eine Fritte (Fettsäure) aus einem Fritten-Glitzerglas.
    27/30
    Basiswissen
    28
    Fettsäuren werden im Blut an Albumin gebunden zum Zielgewebe transportiert
    Mohn-Lieb-Hasen nimmt die 3 Fritten aus Glitzerflasche und versteckt es in blutrotem Album
    Durch die Lipase-Aktivität entstehen freie Fettsäuren. Diese werden an Albumin gebunden und im Blut abgegeben. Energiebedürftige Zellen nehmen diese Fettsäuren zur Energiegewinnung auf. Fettsäuren können in der Betaoxidation abgebaut werden. Der Mohn-Lieb-Hase nimmt die drei Fritten (spaltet Fettsäuren ab) aus der Glitzerflasche und versteckt sie in einem blutverschmierten Photo-Album (FS werden an Albumin gebunden im Blut transportiert). Im Album sehen wir ein Photo der Beta-Oxidation.
    28/30
    Basiswissen
    29
    Glycerin wird in der Leber zur Gluconeogenese verwendet
    Auf der Glitzerflasche ist eine neonfarbene Leber zu sehen
    Das Glycerin kann in den Leberzellen zu Glycerinaldehyd-3-Phosphat verarbeitet (GAP) werden. GAP kann zur Gluconeogenese verwendet werden, um z.B. das Gehirn mit frischer Glukose zu versorgen, welches Fettsäuren nicht metabolisieren kann. Auf der Glitzerflasche (Glycerin) ist eine neonfarbene Leber zu sehen (Gluco-neo-genese in der Leber).
    29/30
    Basiswissen
    30
    Insulin hemmt Lipolyse
    Der Mohn-Lieb-Hase wird von einem Palmenblatt gepiekst
    Ein Palmenblatt piekst den Mohn-Lieb-Hasen um zu zeigen, dass Insulin (Insel-in) Lipase hemmt.
    30/30
    Basiswissen
  • Rückmeldung Unsere Meditricks wurden mit viel Liebe ersonnen, illustriert und vertont. Gib uns gerne Lob, Kritik oder anderweitige Rückmeldung. Das geht jetzt neuerdings ganz unpraktisch über den Kontakt-Link unten im Fußbereich, dann ist alles auch schön datenschutzkonform. Danke.

    Kontakt | Support / FAQ | Newsletter


  • techblog Ahoi!
    Manch eine Funktion der Webseite kennt man noch gar nicht.
    Dafür gibt es jetzt den: techblog
    Enjoy!

  • Fächer
    Übersicht
    Infektiologie
    Infektiologie
    119 Meditricks
    Pharmakologie
    Pharmakologie
    89 Meditricks
    Innere Medizin
    Innere Medizin
    97 Meditricks
    Pädiatrie
    Pädiatrie
    50 Meditricks
    Neurologie
    Neurologie
    50 Meditricks

    Die 'kleinen Fächer' erreichst Du oben über das Menü Lernen: Kleine Klinik.
    Ortho
    Ortho
    6 Meditricks
    Uro
    Uro
    11 Meditricks
    Gyn
    Gyn
    14 Meditricks
    Derma
    Derma
    21 Meditricks
    Auge
    Auge
    6 Meditricks
    HNO
    HNO
    8 Meditricks

    Neuroanatmoie
    Neuroanatomie
    35 Meditricks
    Biochemie
    Biochemie
    15 Meditricks
  • Gereift unter der Sonne Freiburgs.    Meditricks können süchtig machen. Wir übernehmen keine Haftung für nicht mehr löschbare Erinnerungen.