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mTOR-Inhibitoren

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Einleitung
mTOR-Inhibitoren
Mechaniker-Thor mit Hammer “m-Thor”
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Einleitung
mTOR-Inhibitoren stoppen das Zellwachstum von T-Zellen (→ Immunsuppression)
Mechaniker-Thor fesselt T-Zelle
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Einleitung
mTOR-Inhibitoren stoppen das Zellwachstum von Tumoren
Mechaniker-Thor fesselt Krebs
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Einleitung > Substanzen
Sirolimus und dessen Derivat Everolimus
Sushi-Rolle und daneben Everest-Rolle
CAVE: Tacrolimus dagegen ist ein Calcineurin-Inhibitor.
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Einleitung > Substanzen
Temsirolimus
Tempel-Sushi-Rolle
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Einleitung > Pharmakologie
mTOR-Inhibitoren besitzen eine Makrolidstruktur
Mechaniker-Thor besitzt Makro-Lid-Schild (engl. makro-lid – gr. Deckel)
Man spricht auch von makrocyclischen Verbindungen. D.h. es sind große (makro) Moleküle mit mehreren Ringgliedern (cyclisch).
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Einleitung > Pharmakologie
mTOR-Inhibitoren werden als Tabletten verabreicht
Thors Side-Kick: Tabletten-Superheld
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
mTOR-Inhibitoren hemmen den mTOR-Signalweg
Mechaniker-Thor zerstört Weg durch das M-Tor
mTOR ist kurz für mechanistic Target Of Rapamycin. Der merkwürdige Name leitet sich von Rapamycin ab. Rapamycin ist ein natürliches Antibiotikum (vgl. Erythromycin), welches das Enzym mTOR hemmt.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
mTOR ist eine Serin/Threonin-Kinase und steuert u.a. den Zellstoffwechsel sowie die Zellproliferation
M-Tor ziert eine Seherin-Blase mit Thron und Steuerrad
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
Hemmung mTOR → Zellzyklus arretiert, Zellproliferation stoppt
Mechaniker-Thor zerstört Weg über die Brücke
mTOR sorgt dafür, dass der Zellzyklus voranschreitet. Wird mTOR gehemmt, arretiert der Zellzyklus, die Zellproliferation wird gestoppt.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
mTOR-Inhibitoren binden an das Rezeptorprotein FKBP12 → Komplexbildung mit mTOR
Mechaniker-Thor ergreift Schild: FKK Bereich P12 → drückt es an sich
Die enzymatische Wirkung von mTOR wird so unterbunden.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
Spezifisch für T-Zellen: Signalkaskade von Interleukin-2-Rezeptor wird unterbrochen
Bei T-Zelle: Weg über Brücke vorbei an Schwan-Zyto-Kind mit Zepter ist zerbrochen
mTOR ist Teil des Signalwegs des Interleukin-(IL-2)-Rezeptors. Der IL-2-Rezeptor ist beteiligt an der Reifung und Proliferation von T-Zellen (T-Lymphozyten). Die klonale Expansion der T-Zellen wird durch mTOR-Inhibitoren unterbunden.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
Übergang von T-Zellen von G1- in S-Phase des Zellzyklus wird unterbrochen
Gang von Gestein 1 zu Schlange ist unterbrochen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Resultat T-Zellen: Gehemmte Lymphozytenaktivierung → gedrosselte Immunreaktion
Gefesselte T-Zelle, verliert Rufhilfeknopf→ keine Kollegen am Ende der Brücke
mTOR hemmt also die Lymphozytenaktivierung. Die klonale Expansion der T-Zellen bleibt aus. Dies führt zu einer gedrosselten Immunreaktion, was nach Transplantationen erwünscht ist, um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Tumor Resultat (1/2): Gehemmtes Tumorwachstum
Gefesselter Krebs kann nicht wachsen
Bestimmte Tumore werden in ihrem Wachstum durch mTOR-Inhibitoren gehemmt. Das Tumorwachstum wird über zwei unabhängige Mechanismen gestoppt: Erstens die direkte Hemmung der Tumorzellproliferation.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Tumor Resultat (2/2): Gehemmte Tumorversorgung durch ↓ Angiogenese
Krebs kommt nicht an Versorgung: seine Blutmahlzeit
Zweitens erfolgt die Hemmung des “Stromakompartiments”, darunter fallen das Wachstum von Fibroblasten und Endothelzellen und somit die Angiogenese, d.h. die Versorgung der Tumorzellen leidet.
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Indikationen
Immunsuppression bei Organtransplantation
Transplantatbox
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Indikationen
Tumortherapie: hormonrezeptor-positives, fortgeschrittenes Mamma-Ca
Krebse mit Mohn-Zepter – Mama-Krebs
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Indikationen
Tumortherapie: Nierenzellkarzinom und neuroendokrine Pankreastumore
Nieren-Krebs und Neuronen-Kringel Punker-Krebs
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Indikationen
Beschichtung von Stents
mThor beschichtet Stent
mTOR-Inhibitoren stoppen die Zellproliferation, insbesondere auch jene des Endothels. Sie werden daher zur Beschichtung von Stents angewandt, um diese frei zu halten.
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Nebenwirkungen
Häufigste NW: Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) mit Aphthen
Auf Haufen: Brennender Mund des Affen
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Nebenwirkungen
Häufigste NW: Hautausschläge
Auf Haufen: Hautausschlag des Affen
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Nebenwirkungen
Erhöhte Infektanfälligkeit
Angriff der Bazillen
mTOR-Inhibitoren sabotieren die Proliferation von T-Zellen, die ja der Immunabwehr dienen. Folge ist eine erhöhte Infektanfälligkeit. Diese führt zu einer prinzipiell höheren Sterblichkeit (Mortalität) Behandelter nach Transplantation.
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Nebenwirkungen
Nicht-infektiöses Fieber oder nicht-infektiöse Pneumonitis
Erreger-frei: Fieber-Bär und Pneu-Money Iltis
Auch nicht-infektiöse infektähnliche Nebenwirkungen kommen vor: So nicht-infektiöses Fieber (etwa eine febrile Neutropenie) oder eine nicht-infektiöse Pneumonitis.
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Nebenwirkungen
Blutbildstörungen: ANT (Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie und/oder Leukopenie)
Zerrissenes blutiges Bild mit ant, engl. Ameise
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Nebenwirkungen
Hypertonie
Hyper-Toni
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Nebenwirkungen
Metabolische NW: Gestörter Fett- und Zuckerstoffwechsel
Fettiger Burger und Zuckerwatte
mTOR-Inhibitoren beeinflussen den zellulären Metabolismus von Lipiden, Nukleotiden und Proteinen. Mögliche Folgen sind ein gestörter Fettstoffwechsel mit Hypercholesterinämie und Hyperlipidämie sowie ein gestörter Glukosestoffwechsel mit Hyperglykämien oder der Entwicklung eines Diabetes mellitus.
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Nebenwirkungen
Nephrotoxisch (bis hin zum Nierenversagen), neurotoxisch, hepatotoxisch
In Toxin-Fass: Niere (“Habe versagt”), Nerv und Leber
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Wechselwirkungen
Hepatischer Abbau durch CYP3A4 → Wechselwirkung mit CYP3A4-abhängigen Substanzen
Zypresse mit 3 A4-Blättern
mTOR-Inhibitoren werden durch CYP3A4 (sowie das P-Glykoprotein) in der Leber abgebaut. Sie unterliegen Wechselwirkungen mit CYP3A4-abhängigen Substanzen, dies betrifft sowohl Induktoren als auch Inhibitoren von CYP3A4.
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Geschichte
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Anki-Karten für das Medizinstudium
Frage 1 / 8
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Was sind mTOR-Inhibitoren? Wie werden sie eingenommen?

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1
Einleitung
mTOR-Inhibitoren
Mechaniker-Thor mit Hammer “m-Thor”
Quintessence
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Einleitung
mTOR-Inhibitoren stoppen das Zellwachstum von T-Zellen (→ Immunsuppression)
Mechaniker-Thor fesselt T-Zelle
Quintessence
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Einleitung
mTOR-Inhibitoren stoppen das Zellwachstum von Tumoren
Mechaniker-Thor fesselt Krebs
Quintessence
4
Einleitung > Substanzen
Sirolimus und dessen Derivat Everolimus
Sushi-Rolle und daneben Everest-Rolle
CAVE: Tacrolimus dagegen ist ein Calcineurin-Inhibitor. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Warum haben beide Gruppen so ähnliche Namen? Sowohl Tacrolimus als auch die mTOR-Inhibitoren zählen zu den Immunophilin-Modulatoren. Immunophilin-Modulatoren binden körpereigene Proteine und wirken dadurch immunsuppressiv. Sowohl Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus als auch mTOR-Inhibitoren wie Sirolimus binden an FKBP-12. FKBP steht für FK506-bindende Proteine. Die Komplexe aus Immunophilin-Modulator dh. Calcineurin-Inhibitoren oder mTOR-Inhibitoren und FKBP-12 führen jedoch zu unterschiedlichen Konsequenzen. Jene der mTOR-Inhibitoren besprechen wir hier.

Das neuere Everolimus hat v.a. eine höhere Bioverfügbarkeit als Sirolimus.
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Einleitung > Substanzen
Temsirolimus
Tempel-Sushi-Rolle
Basiswissen
6
Einleitung > Pharmakologie
mTOR-Inhibitoren besitzen eine Makrolidstruktur
Mechaniker-Thor besitzt Makro-Lid-Schild (engl. makro-lid – gr. Deckel)
Man spricht auch von makrocyclischen Verbindungen. D.h. es sind große (makro) Moleküle mit mehreren Ringgliedern (cyclisch). alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Nebst den mTOR-Inhibitoren zählen auch die Makrolid-Antibiotika zu den makrocyclischen Verbindungen. Diverse Makrolidstrukturen werden von Bakterien und Pilzen produziert.
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Einleitung > Pharmakologie
mTOR-Inhibitoren werden als Tabletten verabreicht
Thors Side-Kick: Tabletten-Superheld
Basiswissen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
mTOR-Inhibitoren hemmen den mTOR-Signalweg
Mechaniker-Thor zerstört Weg durch das M-Tor
mTOR ist kurz für mechanistic Target Of Rapamycin. Der merkwürdige Name leitet sich von Rapamycin ab. Rapamycin ist ein natürliches Antibiotikum (vgl. Erythromycin), welches das Enzym mTOR hemmt. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Rapamycin ist ein Synonym für Sirolimus. Sirolimus wird vom neueren Everolimus abgelöst, da dieses besser bioverfügbar ist.

Trivia: Das Makrolid Rapamycin stammt aus Streptomyces hygroscopicus, welches von den Osterinseln stammt (auf polynesisch Rapa Nui, daher Rapamycin).
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
mTOR ist eine Serin/Threonin-Kinase und steuert u.a. den Zellstoffwechsel sowie die Zellproliferation
M-Tor ziert eine Seherin-Blase mit Thron und Steuerrad
Basiswissen
 
Extra Info / Trivia
Die Serin/Threonin-Kinase mTOR ist ein Enzym, es führt zur Phosphorylierung von Molekülen.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Allgemein
Hemmung mTOR → Zellzyklus arretiert, Zellproliferation stoppt
Mechaniker-Thor zerstört Weg über die Brücke
mTOR sorgt dafür, dass der Zellzyklus voranschreitet. Wird mTOR gehemmt, arretiert der Zellzyklus, die Zellproliferation wird gestoppt. alles anzeigen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
mTOR-Inhibitoren binden an das Rezeptorprotein FKBP12 → Komplexbildung mit mTOR
Mechaniker-Thor ergreift Schild: FKK Bereich P12 → drückt es an sich
Die enzymatische Wirkung von mTOR wird so unterbunden. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Genauer: Es gibt zwei mTOR: mTOR-Raptor (mTORC1) und mTOR-Rictor (mTORC2). Die mTOR-Inhibitoren wie Sirolimus, Everolimus und Temsirolimus interagieren ausschließlich mit mTOR-Raptor = mTORC1.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
Spezifisch für T-Zellen: Signalkaskade von Interleukin-2-Rezeptor wird unterbrochen
Bei T-Zelle: Weg über Brücke vorbei an Schwan-Zyto-Kind mit Zepter ist zerbrochen
mTOR ist Teil des Signalwegs des Interleukin-(IL-2)-Rezeptors. Der IL-2-Rezeptor ist beteiligt an der Reifung und Proliferation von T-Zellen (T-Lymphozyten). Die klonale Expansion der T-Zellen wird durch mTOR-Inhibitoren unterbunden. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Interleukin 2 (IL-2) ist wichtig für die klonale Expansion von T-Zellen. IL-2 dient den T-Zellen zur autokrinen Stimulation. Die so zur Teilung angeregten T-Zellen teilen sich über mehrere Tage mehrmals täglich und bilden so tausende klonale Nachkommen mit dem gleichen T-Zellrezeptor. Diesen Mechanismus unterbinden die mTOR-Inhibitoren.
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Wirkmechanismus (WM) > WM Details
Übergang von T-Zellen von G1- in S-Phase des Zellzyklus wird unterbrochen
Gang von Gestein 1 zu Schlange ist unterbrochen
Expertenwissen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Resultat T-Zellen: Gehemmte Lymphozytenaktivierung → gedrosselte Immunreaktion
Gefesselte T-Zelle, verliert Rufhilfeknopf→ keine Kollegen am Ende der Brücke
mTOR hemmt also die Lymphozytenaktivierung. Die klonale Expansion der T-Zellen bleibt aus. Dies führt zu einer gedrosselten Immunreaktion, was nach Transplantationen erwünscht ist, um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. alles anzeigen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Tumor Resultat (1/2): Gehemmtes Tumorwachstum
Gefesselter Krebs kann nicht wachsen
Bestimmte Tumore werden in ihrem Wachstum durch mTOR-Inhibitoren gehemmt. Das Tumorwachstum wird über zwei unabhängige Mechanismen gestoppt: Erstens die direkte Hemmung der Tumorzellproliferation. alles anzeigen
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Wirkmechanismus (WM) > WM Ergebnis
Tumor Resultat (2/2): Gehemmte Tumorversorgung durch ↓ Angiogenese
Krebs kommt nicht an Versorgung: seine Blutmahlzeit
Zweitens erfolgt die Hemmung des “Stromakompartiments”, darunter fallen das Wachstum von Fibroblasten und Endothelzellen und somit die Angiogenese, d.h. die Versorgung der Tumorzellen leidet. alles anzeigen
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Indikationen
Immunsuppression bei Organtransplantation
Transplantatbox
Quintessence
18
Indikationen
Tumortherapie: hormonrezeptor-positives, fortgeschrittenes Mamma-Ca
Krebse mit Mohn-Zepter – Mama-Krebs
Quintessence
 
Extra Info / Trivia
Dies erfolgt in Kombination mit Aromatasehemmern bei Hormonrezeptor-positiven, HER2/neu-negativen, fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen ohne symptomatische viszerale Metastasierung.
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Indikationen
Tumortherapie: Nierenzellkarzinom und neuroendokrine Pankreastumore
Nieren-Krebs und Neuronen-Kringel Punker-Krebs
Quintessence
20
Indikationen
Beschichtung von Stents
mThor beschichtet Stent
mTOR-Inhibitoren stoppen die Zellproliferation, insbesondere auch jene des Endothels. Sie werden daher zur Beschichtung von Stents angewandt, um diese frei zu halten. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Kehrseite ist eine verzögerte Wundheilung, die es vor allem bei Operationen zu beachten gilt.
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Nebenwirkungen
Häufigste NW: Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) mit Aphthen
Auf Haufen: Brennender Mund des Affen
Quintessence
 
Extra Info / Trivia
Die Häufigkeit einer Stomatitis wird für Everolimus mit 63% in der Fachinformation angegeben.
21/29
22
Nebenwirkungen
Häufigste NW: Hautausschläge
Auf Haufen: Hautausschlag des Affen
Quintessence
 
Extra Info / Trivia
Die Häufigkeit eines Ausschlags wird für Everolimus mit 35% in der Fachinformation angegeben.
22/29
23
Nebenwirkungen
Erhöhte Infektanfälligkeit
Angriff der Bazillen
mTOR-Inhibitoren sabotieren die Proliferation von T-Zellen, die ja der Immunabwehr dienen. Folge ist eine erhöhte Infektanfälligkeit. Diese führt zu einer prinzipiell höheren Sterblichkeit (Mortalität) Behandelter nach Transplantation. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
mTOR-Inhibitoren unterbrechen die autokrine Stimulation von T-Zellen durch IL-2, was eines der wichtigsten Proilferationssignale für T-Zellen ist. Der Janeway von 2018 schildert zudem, dass unter mTOR-Inhibitoren die Anzahl von T-Gedächtniszellen zunimmt und es daher Überlegungen gibt, die Wirkung von Impfstoffen so zu potenzieren. Jedoch ist die Effektivität von (Tod-)Impfstoffen wegen der reduzierten Immunantwort fraglich. Entsprechend sind Lebendimpfungen unter Therapie zu vermeiden.
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Nebenwirkungen
Nicht-infektiöses Fieber oder nicht-infektiöse Pneumonitis
Erreger-frei: Fieber-Bär und Pneu-Money Iltis
Auch nicht-infektiöse infektähnliche Nebenwirkungen kommen vor: So nicht-infektiöses Fieber (etwa eine febrile Neutropenie) oder eine nicht-infektiöse Pneumonitis. alles anzeigen
25
Nebenwirkungen
Blutbildstörungen: ANT (Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie und/oder Leukopenie)
Zerrissenes blutiges Bild mit ant, engl. Ameise
Basiswissen
26
Nebenwirkungen
Hypertonie
Hyper-Toni
Basiswissen
27
Nebenwirkungen
Metabolische NW: Gestörter Fett- und Zuckerstoffwechsel
Fettiger Burger und Zuckerwatte
mTOR-Inhibitoren beeinflussen den zellulären Metabolismus von Lipiden, Nukleotiden und Proteinen. Mögliche Folgen sind ein gestörter Fettstoffwechsel mit Hypercholesterinämie und Hyperlipidämie sowie ein gestörter Glukosestoffwechsel mit Hyperglykämien oder der Entwicklung eines Diabetes mellitus. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Diese Effekte sind dosisabhängig. U.a. wird die Lipoprotein-Lipase gehemmt. Die Blutfettwerte sollten vor und während der Therapie kontrolliert werden. Gleiches gilt für die Blutzuckerwerte.
27/29
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Nebenwirkungen
Nephrotoxisch (bis hin zum Nierenversagen), neurotoxisch, hepatotoxisch
In Toxin-Fass: Niere (“Habe versagt”), Nerv und Leber
Basiswissen
 
Extra Info / Trivia
Nephro- und Neurotoxizität sind geringer als bei Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus.
28/29
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Wechselwirkungen
Hepatischer Abbau durch CYP3A4 → Wechselwirkung mit CYP3A4-abhängigen Substanzen
Zypresse mit 3 A4-Blättern
mTOR-Inhibitoren werden durch CYP3A4 (sowie das P-Glykoprotein) in der Leber abgebaut. Sie unterliegen Wechselwirkungen mit CYP3A4-abhängigen Substanzen, dies betrifft sowohl Induktoren als auch Inhibitoren von CYP3A4. alles anzeigen
 
Extra Info / Trivia
Bei Leberinsuffizienz ist daher auch eine Dosisanpassung nötig.
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