Genetik der Antikörper lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Genetik der Antikörpervielfalt

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Genetik der Antikörper lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Genetik der Antikörpervielfalt

Inhaltliche Einleitung
Fast jede Substanz kann die Produktion von zu ihr passenden Antikörpern verursachen. Diese Antikörper werden durch die Plasmazellen produziert, eine Form der B-Zellen. Die Voraussetzung für die unzähligen, verschiedenen Antikörper wird während der B-Zellreifung geschaffen. Später verfeinern die auf ihr Antigen aktivierten B-Zellen noch die Affinität ihrer Antikörper auf das Antigen. B-Zellen mit besseren, affineren Antikörpern werden dabei selektioniert. Der B-Zell-Rezeptor stellt die membrangebundene Form des später produzierten Antikörpers dar. Die genetische Grundlage der verschiedenen B-Zell-Rezeptoren und damit der Antikörper bildet die somatische Rekombination: die gewollt zufällige Umordnung der Gene für die Immunglobuline, sprich für die Antikörper. Ein weiterer Prozess, die somatische Hypermutation, fügt dabei weitere Zufälligkeiten ein und erhöht das mögliche Antikörper-Repertoire noch mehr. Der T-Zell-Rezeptor ist ebenfalls mit den Immunglobulinen verwandt, wenn auch weniger stark. Er kann grob als eine einfachere Form des BZR gesehen werden und hat nur einen von dessen zwei Ärmchen. Auch der TZR muss prinzipiell die gleichen Antigene erkennen, um eine B-Zell-Antwort in Gang zu setzen und durchläuft eine vergleichbare somatische Rekombination.

Basiswissen

  • Aufbau der Antikörper

    Antikörper sind Y-förmig, sie bestehen aus zwei schweren Ketten und zwei leichten Ketten

    Waffen sind Y-förmig, haben zwei Teile aus Metall und zwei aus leichterem Holz

    Disulfidbrücken verbinden die Ketten untereinander. Sie befinden sich sowohl zwischen den beiden schweren Ketten als auch zwischen den jeweils benachbarten leichten und schweren Ketten des Antikörpers.

  • Aufbau der Antikörper

    Schwere Ketten bestehen meist aus vier, leichte Ketten immer aus zwei Immunglobulindomänen (Ig-Domänen)

    Schwerer Teil hat 4 Glieder, leichter Teil 2 – Dominostein mit 2 und 4

    Die Immunglobulindomänen sind nicht völlig identisch, ähneln sich aber sehr. Sie bestehen aus ungefähr 110 Aminosäuren. Die Ähnlichkeit lässt darauf schließen, dass über die Evolution hinweg ein Ur-Gen wiederholt dupliziert wurde.

  • Aufbau der Antikörper

    Leichte Kette besteht aus einer variablen V- und einer konstanten C-Region, dies sind VL und CL

    Leichter Teil aus Holz: Oberes Modul beinhaltet variable Objekte aus Gen-Boxen, unterer Kristalle

    Die Regionen werden VL und CL genannt, für variable-light und constant-light. Sana hat nun die Gelegenheit, eine eigene, individuelle Antikörper-Waffe zu bauen. Die leichten Teile aus Holz setzen sich aus zwei Modulen zusammen. Das obere davon wird aus mehreren Gegenständen gebaut, deren Auswahl abhängig von ihrem Erschaffer ist. Sie sind also sehr variabel. Das zweite, untere (blaue) Modul dagegen ist konstant und benötigt nur ein Material. 

  • Aufbau der Antikörper

    Schwere Kette besteht aus einer V- und drei bis vier konstanten C-Regionen, dies sind VH und CH

    Schwerer Teil aus Metall: Oberes Modul beinhaltet variable Objekte aus Gen-Boxen, unteres Kristalle

    Die schwere Kette der Immunglobuline besteht aus vier bis fünf Immunglobulindomänen (vier Module). Die variable V-Region bildet eine der Domänen (mehr farbliche Variation). Die konstante C-Region setzt sich aus drei bis vier konstanten Domänen zusammen (farblich konstant). Sie werden VH und CH genannt, für variable-heavy und constant-heavy.

  • Aufbau der Antikörper

    Während der B-Zell-Reifung wird zunächst die schwere variiert

    Links im Bild: Zusammenbau auf schwerem Tisch (Daumen)

    Unser Körpermodell greift die schwere Kette durch den dickeren Daumen auf, s. auch [[Abb. 581]].

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