Ovarialzysten & benigne Tumore Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Ovarialzysten & benigne Tumore

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Ovarialzysten & benigne Tumore

Inhaltliche Einleitung
Benigne ovarielle Befunde umfassen funktionelle Zysten, Endometriome, Dermoidzysten und echte benigne Neoplasien. Wichtig ist die begriffliche Trennung: Funktionelle Ovarialzysten sind meist keine echten Tumoren, sondern zyklus- bzw. hormonabhängige, meist vorübergehende Veränderungen des Ovars. Gerade in der reproduktiven Phase sind sie sehr häufig. Klinisch relevant sind sie vor allem wegen möglicher Komplikationen wie Ruptur oder Adnextorsion, die sich als akutes Abdomen präsentieren können. Das zentrale diagnostische Ziel ist die möglichst sichere Unterscheidung zwischen einem wahrscheinlich benignen Befund und einer malignitätsverdächtigen Adnexläsion. Dafür ist die transvaginale Sonografie das wichtigste Verfahren. Strukturierte Ultraschallmodelle, um die Befunde eindeutig zu beschreiben, werden international breit verwendet (z.B. IOTA-Terminologie, Simple Rules, Benign Descriptors und ADNEX-Ansatz). Die sonografische Morphologie wird mit klinischen Angaben wie Alter, Menopausenstatus, Symptomen und gegebenenfalls dem Tumormarker CA-125 kombiniert. CA-125 ist besonders in der Postmenopause und bei Malignitätsverdacht hilfreich, aber nicht als isolierter Test ausreichend.

Basiswissen

  • Funktionelle Ovarialzysten > Hinweise Skizze

    Funktionelle Ovarialzysten

    Fuchs untersucht Eierstöcke in Zisterne

    Funktionelle Zysten sind meist keine echten Tumoren, sondern funktionelle, zyklusabhängige Gebilde.

  • Funktionelle Ovarialzysten > Hinweise Skizze

    V.a. in Reproduktionsphase

    Karnickel in Reproduktion

    Das Malignitätsrisiko nimmt deutlich mit dem Alter bzw. nach der Menopause zu.

  • Funktionelle Ovarialzysten > Hinweise Skizze

    Follikelzysten: nicht rupturierter Follikel

    Fohlen in Zisterne: übergroßes Ei wird befüllt

    Follikelzysten entstehen, wenn ein Follikel nicht rupturiert. Flüssigkeit aus der umgebenden Theka (Follikelhülle) fließt weiter in den Follikel. Dieser wächst zur Zyste.

  • Funktionelle Ovarialzysten > Hinweise Skizze

    Corpus-luteum-Zysten: eingebluteter Gelbkörper (1/2)

    Gelber Körper in Zisterne: Blutgefülltes Ei

    Das Corpus luteum produziert Progesteron zur Stabilisierung des Endometriums – in der Frühschwangerschaft ist es daher essenziell, ohne Befruchtung bildet es sich nach etwa zwei Wochen zum Corpus albicans zurück. Corpus-luteum-Zysten können sowohl im normalen Zyklus als auch in der Schwangerschaft auftreten.

  • Funktionelle Ovarialzysten > Hinweise Skizze

    Können in Schwangerschaft entstehen (2/2)

    Schwangerschaft

    Corpus luteum-Zysten können auch innerhalb der Schwangerschaft entstehen, auch wenn es seltener ist

  • ...

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