Opioide lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Opioide 2: Klinische Aspekte

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Opioide 2: Klinische Aspekte

Inhaltliche Einleitung
Opioide haben ein geringe Organtoxizität und eignen sich somit gut als Schmerzmittel, gerade bei betagteren Patienten. Das Suchtpotential ist bei Schmerzpatienten gering, dennoch gilt es Einiges zu berücksichtigen: Die Gabe sollte regelmäßig erfolgen, in festen Intervallen und Dosierungen, angepasst an die Schmerzsymptomatik. Zu differenzieren ist die Therapie von Tumorpatienten und Nicht-Tumorpatienten. Es gibt prinzipiell keine maximale Dosis starker Opioide bei der Behandlung von Schmerzen. Die Dosis wird angepasst, bis der Schmerz behandelt ist. Abhängig von Vorerkrankungen, Leber- und Niereninsuffizienz und Alter muss die Dosis angepasst werden.

Basiswissen

  • Analgetische Potenz

    Analgetische Potenz = relative Wirkstärke im Vgl. zu Morphin

    Altar-Skulpturen = Kraftpotenz im Vergleich zum Moor-Delfin

    Die analgetische Potenz der Opioide beschreibt ihre Wirkstärke im Vergleich zu Morphin. Je höher die analgetische Potenz eines Opioids, desto niedriger ist die benötigte Menge (in mg), die zu einer vergleichbaren Analgesie führt.

  • Analgetische Potenz

    Morphin → starkes Opioid

    Moor-Delfin → zerbricht große Ameise

  • Analgetische Potenz

    Tramadol → schwaches Opioid

    Drama-Doll → zerbricht kleines Eisengewicht

  • Analgetische Potenz

    Maximal erreichbare Analgesie

    Erreicht maximale Anstrengung (Muskeln der Drama-Doll bersten)

    Opioide (nicht alle) haben eine maximal erreichbare Analgesie. So können schwache Opioide wie Tramadol zwar in höheren Dosen die gleiche Wirkung wie starke Opioide in niedrigen Dosen erreichen. Die analgetische Wirkung lässt sich jedoch nicht über ein Maximum steigern (Muskeln der Drama-Doll bersten). Nebenwirkungen würden dennoch weiter zunehmen.

  • Nebenwirkungen

    Geringe Organtoxizität im Vgl. zu anderen Schmerzmitteln

    Entspannte, gesunde Organe

    Das heißt sie sind geringer GIT-, leber- und nierenschädlich.

  • ...

Expertenwissen

  • Nebenwirkungen

    Schwache Opioide: Missbrauchspotential

    Schwächerer Opioid-Held: trinkt Alkohol

    Wie bei allen Opioiden besteht auch bei schwachen Opioiden ein Missbrauchspotential.

  • Opioid-Therapie

    Klinisch sinnvoll: Überspringen schwacher Opioide

    Kräftiger Opioid-Held: überspringt schwächere Helden

    Das WHO-Stufenschema empfiehlt zunächst schwache, dann starke Opioide einzusetzen – in Kombination mit Schmerzmitteln der WHO-Stufe 1. Klinisch kann es jedoch sinnvoll sein, bei starken Schmerzen auch direkt starke Opioide anzuwenden. Die Dosis schwacher Opioide kann nicht unendlich gesteigert werden, da die UAWs zunehmen.

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