SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion) Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

SIADH

Diese Inhalte sind den Nutzenden von Meditricks vorbehalten.
Hier kannst Du einen Zugang erwerben.

Du bist neu hier? Informiere Dich über Meditricks.

Hast Du bereits einen Zugang?
Melde Dich bitte unter 'Profil' an.

Image

Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion) Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

SIADH

Inhaltliche Einleitung
Das Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) beschreibt eine übermäßige Ausschüttung von antidiuretischem Hormon (ADH). Durch die gesteigerte ADH-Wirkung resorbiert die Niere mehr Wasser, als physiologisch notwendig ist. Die daraus resultierende Wasserretention führt zu einer Verdünnungs-Hyponatriämie. Zur Kompensation der Wasserretention kommt es zu einer Suppression des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems mit verminderter Aldosteronsekretion. Dies steigert die renale Natriumausscheidung und verstärkt die Hyponatriämie. Trotz leicht erhöhtem Gesamtkörperwasser bleibt der Patient klinisch euvolämisch. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Muskelkrämpfe. Bei ausgeprägter Hyponatriämie können schwere neurologische Symptome bis hin zu Krampfanfällen, Koma und Tod auftreten.

Basiswissen

  • Grundlagen > Hinweise Skizze

    SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)

    Sitzbad

    Es beschreibt eine übermäßige, nicht bedarfsgerechte Ausschüttung von antidiuretischem Hormon (ADH)

  • Pathophysiologie

    ↑Wasserretention (bei Euvolämie)

    Übermäßige Wasserbefüllung (Euter)

    Die übermäßige ADH-Freisetzung führt zum exzessiven Einbau von Aquaporinen in den Sammelrohren: Die freie Wasserretention steigt! Allerdings kommt es interessanterweise nicht zu manifesten Ödemen. Die Wasserretention führt aber über Verdünnung zu einer niedrigen Plasmaosmolalität.

  • Pathophysiologie

    Verdünnungs-Hyponatriämie

    Dünner Hippo verliert Salzstreuer

    Durch die Wasserretention werden viele Blutbestandteile verdünnt. Klinisch relevant ist vor allem das Natrium.

  • Pathophysiologie

    ↓Renin und ↓RAAS

    Reh-Ninja und Rasen fällt runter

    Die Wasserretention führt zu einer erhöhten Perfusion im JGA: Dieser schüttet weniger Renin aus. Das RAAS wird gedrosselt.

  • Pathophysiologie

    ↓Aldosteron: verstärkt Hyponatriämie

    Dostojewskis Sohn: verliert Salzstreuer

    Durch das gedrosselte RAAS-System sinkt auch der Aldosteron-Spiegel. Dadurch resorbiert die Niere weniger Natrium aus dem Primärharn. Da Wasser dem Natrium folgt, wird es mit ausgeschieden. CAVE: Dieser Effekt kommt nicht gegen die vermehrte Wasserretention durch das ADH an, verstärkt aber die Verdünnungs-Hyponatriämie!

  • ...

Beginne das Lernen mit unseren Eselsbrücken,

werde Teil der Lernrevolution.