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Opioide 5: Narkotika

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Hier eine Vorschau,
wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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Opioide 5: Narkotika

Inhaltliche Einleitung
Opioid-Analgetika haben schmerzhemmende und sedierende Effekte. Sie eignen sich somit in der Intensivmedizin und in der Anästhesie zur totalen intravenösen Anästhesie (TIVA) bei Verzicht auf Inhalationsnarkotika, dann in Kombination mit einem Schlafmittel. Fentanyl ist die Leitsubstanz. Fentanyl ist preiswert und steht in diversen Applikationsformen zur Verfügung. Als sehr potentes Analgetikum hilft es so bei der Behandlung von Schmerzspitzen bei Tumorpatienten (Durchbruchschmerzen). Für die Anästhesie kritisch ist die kontextsensitive Halbwertszeit: Wird Fentanyl lange, bspw. via Perfusor, verabreicht, kumuliert es im Körper und wird nur schwer steuerbar. Hierfür sind neuere, modifizierte Alternativen wie Alfentanil, Sufentanil und Remifentanil verfügbar.

Basiswissen

  • Grundlagen

    Opioid-Analgetika: sedierende & schmerzhemmende Effekte

    Opioid-Helden: von Hypnos geschickt & bekämpfen Schmerzteufel

    Durch diese Effekte eignen sich Opioid-Analgetika in der Intensivmedizin und in der Anästhesie zur TIVA.

  • Grundlagen

    Einsatz in Anästhesie → als Narkotika

    Opioid-Helden tragen Narrenkranz → Narren-Opis

    Hier werden sie mit einem Schlafmittel kombiniert, bei Verzicht auf Inhalationsnarkotika.

  • Grundlagen

    Substanzen: enden auf -nyl, -nil

    Opioid-Helden-Krokodile: entstammen dem Nil

    Hierzu zählen Fentanyl, Alfentanil, Sufentanil, Remifentanil.

  • Grundlagen

    Mittelsilbe ‘fen’

    Fenchel-Dampf

  • Grundlagen

    Fluten schnell an

    Flutwelle im Nil

    Die meisten Opioid-Narkotika haben eine hohe Lipophilie. Dadurch durchdringen sie Zellmembranen schnell und entfalten rasch ihre Wirkung im ZNS.

  • ...

Expertenwissen

  • Fentanyl > Pharmakodynamik

    Wirkdauer 20-30 min: Gehirn → Muskulatur & Fettgewebe

    Halbe Uhr: fällt vom Uhr-Turm → trifft kräftigen & fetten Soldaten

    Es kommt zur Umverteilung vom Gehirn in weniger gut durchblutete Gewebe wie der Muskulatur und dem Fettgewebe.

  • Fentanyl > Pharmakodynamik

    Serotonerge Wirkung

    Zero-Tone-Kopfhörer

    Fentanyl erhöht die Serotoninkonzentration. Entsprechend Vorsicht geboten ist es in Kombination mit serotoninergen Substanzen wie bspw. SSRI, SNRI oder MAO-Hemmern. Mögliche Folge der Kombination ist ein Serotonin-Syndrom. Dies kann auch bei handelsüblichen Dosen auftreten (Rote-Hand-Brief).

  • Fentanyl > Pharmakokinetik

    CYP3A4 → Fentanyl-Abbau

    Zypresse mit 3 A4-Blättern → mit Hammer

    Der Abbau von Fentanyl geschieht in der Leber über das CYP3A4-System. Durch Demethylierung entsteht Norfentanyl. Entsprechend muss man, bei gleichzeitiger Gabe von CYP3A4-Induktoren, die Fentanyl Dosis erhöhen und bei CYP3A4-Hemmern oder Leberinsuffizienz, die Dosis erniedrigen.

  • ...

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