Cyclophosphamid lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Cyclophosphamid

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Cyclophosphamid lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Cyclophosphamid

Inhaltliche Einleitung
Cyclophosphamid ist ein hochpotentes Immunsuppressivum und Zytostatikum aus der Gruppe der Alkylantien, chemisch ein Derivat der Stickstoff-LOST-Verbindungen. Es wird sowohl in der Onkologie als auch in der Behandlung schwerer systemischer Autoimmunerkrankungen sowie zur Immunsuppression nach Organtransplantation eingesetzt. Grundlage seiner Wirkung ist die Alkylierung von DNA und RNA, wodurch es zu Vernetzungen und Strangbrüchen kommt. Die gestörte DNA-Synthese verhindert die Zellteilung und führt zum Zelltod, insbesondere bei rasch proliferierenden Zellen. Neben dieser therapeutisch gewünschten zytotoxischen Wirkung erklärt sich daraus auch das ausgeprägte Nebenwirkungsprofil. Dosislimitierend ist vor allem die Myelosuppression, daneben treten häufig Alopezie sowie Übelkeit und Erbrechen auf. Eine substanzspezifische Besonderheit stellt die hämorrhagische Zystitis dar, die durch den Metaboliten Acrolein verursacht wird und langfristig bis zu Blasenfibrose oder Urothelkarzinomen führen kann. Prophylaktisch wird daher Mesna verabreicht, das Acrolein in der Blase bindet und unschädlich macht. Klinisch erfordert der Einsatz von Cyclophosphamid ein strukturiertes Supportivkonzept: Vor Therapiebeginn müssen Abflussbehinderungen der Harnwege ausgeschlossen oder behoben werden, und durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie forcierte Diurese soll die urotoxische Belastung reduziert werden. Häufig erfolgt die Anwendung zudem im Rahmen kombinierter Chemotherapieschemata, was ein differenziertes Nebenwirkungs- und Risikomanagement voraussetzt.

Basiswissen

  • Cyclophosphamid

    Zyklon nimmt Pfosten mit

    Cyclophosphamid ist eines der potentesten Immunsuppressiva und kann auch als Zytostatikum eingesetzt werden. In Chemotherapieschemata wird es häufig mit anderen Zytostatika kombiniert.

  • Wirkmechanismus

    Oxazaphosphorin-Zytostatikum

    “O’zapft is!”

    Cyclophosphamid ist ein Zytostatikum aus der Gruppe der Oxazaphosphorine.

  • Wirkmechanismus

    Alkylanz

    Gekühlter Aal

    Es gehört zur Klasse der Alkylantien. Diese bringen Alkylgruppen in andere Moleküle ein.

  • Wirkmechanismus

    Stickstoff(N)-Lost-Derivat

    "Now we are lost!"

    Ein N-Lost-Derivat ist eine stickstoffhaltige Kohlenstoffverbindung, die mit Chlor versetzt ist.

  • Wirkmechanismus

    Urotoxischer Metabolit: Acrolein

    Will Blasen-Schatz klauen: Aggro-Pirat

    Der Metabolit Acrolein hat keine antineoplastische Aktivität. Er ist aber für die urotoxischen Nebenwirkungen verantwortlich.

  • ...

Expertenwissen

  • Wirkmechanismus

    G2 Phase-Verlangsamung

    Geweih verlängert Zellzyklus

    Cyclophosphamid verlangsamt die G2-Phase des Zellzyklus. Dieser Phase würde normalerweise die Mitose folgen.

  • Klinische Aspekte

    Langsame Infusion

    Schnecke

    Die langsame Infusion reduziert das Nebenwirkungsrisiko.

  • Interaktionen

    Interaktionen

    Pfarrer versucht, Zyklon zu beeinflussen

    CAVE: zahlreiche andere Zytostatika beeinflussen die Aktivierung bzw. Plasmakonzentrationen an Cylophosphamid und erfordern ggf. eine Dosisanpassung.

  • ...

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