Antimikrobielle Proteine und Peptide lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

AMPs: Antimikrobielle Peptide und Proteine

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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

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AMPs: Antimikrobielle Peptide und Proteine

Inhaltliche Einleitung
Erreger treffen zunächst auf natürliche Barrieren: Erstens anatomische, wie die Haut und Schleimhäute, zweitens chemische, wie die Magensäure und drittens auf die mikrobiologische Barriere. Sie wird gebildet durch Erreger, die unsere Haut- und Schleimhäute besiedeln. Infektionsherde entstehen, wenn diese Barrieren überwunden werden, bspw. durch Wunden oder Insektenstiche. Die meisten dieser Ereignisse bekommen wir gar nicht erst mit: Die zweite Barriere bilden diverse antimikrobiell wirkende Proteine und Peptide, welche die Erreger aufhalten. Proteine, wie Lysozyme, führen zur enzymatischen Beschädigung ihrer Zellwände. Die drei wichtigsten antimikrobiellen Peptide wiederum, die Defensine, Cathelicidine und Histatine, bilden Poren in den Membranen der eindringenden Erreger und führen so zu deren Zelltod. Da diese Mechanismen sofort verfügbar sind, zählt man sie zur angeborenen, unspezifischen Immunität. Eine Vielzahl an AMPs sind beschrieben. Schauen wir uns die Wichtigsten an.

Basiswissen

  • Natürliche Barrieren

    Anatomische und chemische Barrieren sind die erste Abwehrlinie gegen Erreger

    Massiver Grenzwall hält normalerweise Eindringlinge fern

    Siehe [[Abb. 471]]: Äußerer Grenzwall Somas.

  • Natürliche Barrieren

    Natürliche Flora von Haut und Schleimhäuten → mikrobiologische Barriere

    Wilde Geschöpfe als Barriere der Natur vor der Außengrenze, s. Abb.

    Viele immunologische Abwehrmechanismen schädigen Krankheitserreger, beeinträchtigen unsere normale, physiologische Flora jedoch nicht. Sie hat sich evolutionär an uns angepasst und lebt mit uns in Symbiose. Diese natürliche Flora besteht aus unzähligen Viren, Bakterien, Protozoen und Pilzen. Sie haben eine Platzhalterfunktion. Siehe [[Abb. 471]].

  • Natürliche Barrieren

    Infektionsherde entstehen durch Überwindung der angeborenen Barrieren

    Eindringlinge durchbrechen äußeren Grenzwall

    Diese natürlichen Barrieren entsprechen in der Regel der angeborenen, sofort verfügbaren (aber unspezifischen) Immunität. Sie können überwunden werden: Bspw. durch Wunden (defekte Hautbarriere) oder Insektenstiche (Hautbarriere wird umgangen). Doch auch eindringende Erreger werden meist effektiv und von uns unbemerkt niedergerungen.

  • Antimikrobielle Peptide und Proteine

    Antimikrobielle Peptide / Proteine (AMPs) sind schützende, angeborene Muster-Erkennungs-Rezeptoren

    AMPel-Proiden verteidigen die äußeren Grenzen und erkennen Gefahrenmuster von Eindringlingen

    Antimikrobielle Peptide und Proteine, kurz AMPs (AMPel-Proiden), zählen zu den angeborenen Muster-Erkennungs-Rezeptoren, kurz MERs.

  • Antimikrobielle Peptide und Proteine

    AMPs erkennen typische Erregerstrukturen

    AMPel-Proide scannt Muster der Rüstung

    So unterscheiden sie fremd und eigen (AMPel-Proid scannt Eindringling und erkennt Kohlenhydrat-Muster auf dessen Rüstung).

  • ...

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