Tinnitus Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Tinnitus


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wie wir dieses Thema behandeln und wie unsere Eselsbrücken aussehen:

Tinnitus Medizin lernen mit den Eselsbrücken von Meditricks.de

Tinnitus

Inhaltliche Einleitung
Der Tinnitus beschreibt die Wahrnehmung von Geräuschen ohne entsprechende äußere Schallquelle und zählt zu den häufigsten Symptomen im HNO-ärztlichen Kontext. Betroffene berichten über Pfeifen, Rauschen oder Summen, die in ihrer Intensität stark variieren können und nicht selten mit einem erheblichen Leidensdruck einhergehen. Entscheidend ist die Abgrenzung zu akustischen Halluzinationen, da dem Tinnitus in der Regel eine Störung der auditiven Signalverarbeitung zugrunde liegt. Man unterscheidet objektive von subjektiven Ohrgeräuschen. Während objektive Ursachen selten sind und beispielsweise durch vaskuläre oder muskuläre Schallquellen entstehen können, beruht der überwiegende Teil der Fälle auf zentralnervösen Verarbeitungsprozessen, sodass nur der Patient selbst das Geräusch wahrnimmt. Klinisch tritt Tinnitus häufig im Zusammenhang mit Innenohrereignissen wie Hörsturz oder Lärmschädigung auf. Therapeutisch richtet sich das Vorgehen nach Dauer und Belastung. Beim neu aufgetretenen Tinnitus steht zunächst eine rasche somatische Behandlung, häufig mit Glucocorticoiden, im Vordergrund. Bei persistierenden Beschwerden gewinnen edukative und verhaltenstherapeutische Strategien an Bedeutung, um die Wahrnehmung zu modulieren und den Umgang mit dem Ohrgeräusch zu erleichtern.

Basiswissen

  • Tinnitus

    Tinnitus

    Teeny-Tuss

    Deutsch: Ohrensausen, Ohrgeräusch. Beschreibt das Wahrnehmen eines Tons oder Geräuschs ohne tatsächliche äußere Schallquelle. Davon abzugrenzen sind Akoasmen (non-verbale, akustische Halluzinationen bei psychischen Störungen).

  • Tinnitus

    Objektives Ohrgeräusch (selten)

    Geräusch-Ohr im Kameraobjektiv (ganz klein)

    Gelegentlich liegt einem Ohrgeräusch eine physikalische Ursache zugrunde, sodass auch der Untersucher es hören kann – z.B. pulssynchron (Glomustumor) oder muskulär bedingte Geräusche.

  • Tinnitus

    Subjektives Ohrgeräusch (deutlich häufiger)

    Geräusch-Ohr in Gedankenblase (deutlich größer)

    Deutlich häufiger als ein objektives Ohrgeräusch: das subjektive Ohrgeräusch. Denn in der Regel liegt das Problem in der Schallverarbeitung im ZNS, sodass nur der Patient den Ton wahrnehmen kann. Dennoch sollte man das subjektive Ohrgeräusch ernst nehmen, es ist keine Einbildung!

  • Tinnitus

    Therapie bei neu aufgetretenem subjektivem Ohrgeräusch: Glucocorticoidstoß

    Stoß durch Cordhosen-Stier

    Zur Vermeidung einer Chronifizierung sollte dies möglichst schnell erfolgen. Auf Spontanremission sollte man nur bei geringer Beeinträchtigung warten – nach 2–3 Tagen ohne Besserung sollte dann dennoch ein Glucocorticoidstoß verabreicht werden. Hilft nicht immer!

  • Tinnitus

    Bei erfolgloser somatischer Therapie: Psychoedukation, kognitive Verhaltenstherapie

    Schaf erklärt etwas an Tafel, hat Zahnrad im Kopf

    Am wichtigsten: Dekatastrophisierung und Verringerung der Konzentration auf den Tinnitus. Dazu gehört auch die Psychoedukation, dass es sich um ein im Grundsatz harmloses Symptom handelt. Dies ist wichtig, weil der Leidensdruck oft sehr hoch ist.

  • ...

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